Espresso – anonym

Vor zwei Wochen erschien ein Besucher in der Kanzlei, der sich beharrlich weigerte, seinen Namen zu nennen. Er wolle nur ein Päckchen Caffè abgeben. Das macht natürlich erstmal misttrauisch. Zumal die Marke auch einigermaßen suspekt erschien: Ein Espresso aus Mecklenburg-Vorpommern. Und dann auch noch der Hinweis auf den biologischen Landbau.

Es lagen also ziemlich alle Voraussetzungen vor für die Entsorgung des Päckchen samt seinem Inhalt in der Biotonne.

Meine Neugier auf den verführerisch gut durch die Tüte riechenden Carlos Brack Highclass Coffee Espresso 70/30 hat jedoch obsiegt und ich hab’s riskiert. Es gab ein paar Probleme bei der Einstellung von Mahlgrad, Menge und Anpressdruck beim Stopfen. Aber nach ein paar Versuchen hat’s dann doch noch hingehauen: Ein kräftiger, trocken-schokoladig schmeckender Caffè mit einer anständigen Crema und gutem Aroma. Echt lecker!

Nicht schlecht für einen Caffè aus der ehemaligen sowjetisch besetzten Zone. ;-)

Besten Dank, Anonymus!

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Reparaturauftrag

Die Tuono hat’s nicht überlebt. Wohl aber die Schutzkleidung:

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Die Leder-Pelle war nur ein wenig lädiert, hat aber super gehalten. Und die Reparatur geht auch klar, laut Kostenvoranschlag von Schwabenleder auch noch zu einem erträglichen Preis.

Ende März könnte es nur noch daran scheitern, daß das Leder wieder einmal eingelaufen ist … ;-)

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Posteingang

2 Meter Post:

posteingang.jpg

Daneben gibt es noch den Faxeingang und reichlich eMails. Langeweile haben wir hier nicht.

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Ausnahme für die Geschäftsidee

Das Bezirksamt Neukölln ist zuständig für die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung. Deren Erlaß habe ich beantragt, für die Wanne.

Nun will das Bezirksamt von mir wissen, warum

das verwendete Fahrzeug die Geschäftsidee verkörpert.

Hinweise auf das Weblog der Kanzlei-Wanne und das Layout unserer Website haben allein noch nicht ausgereicht. Vielleicht gibt es bei der verehrten Leserschaft ein paar weitere zielführende Ideen? ;-)

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Kein Feinstaubfilter für die Wanne

Ich habe beantragt, für die Wanne eine Ausnahme zu machen. Um das prüfen zu können, braucht das Bezirksamt Gewißheit darüber, daß für das 1983 zugelassene Auto mit Dieselmotor keine Rußfilter angeboten werden. Hier ist die Bestätigung unseres KFZ-Meisters.

Nun muß nur noch nachgewiesen werden,

„daß das verwendete Fahrzeug die Geschäftsidee verkörpert“,

schreibt das Bezirksamt.

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Top-Thema bei Verdi

Am Ende würden die Beschäftigten dabei sogar noch draufzahlen, da die Arbeitgeber die Arbeitszeit auf 40 Stunden verlängern wollen.

lese ich auf Verdi.de.

40 Stunden. Ah-ja. Die waren für mich am Donnerstag vormittags beim zweiten Frühstück am Schreibtisch in der Kanzlei vorbei. Die zweiten 40 Stunden beschließe ich dann am Sonntagnachmittag. Dann ist aber endlich Wochenende. Ein paar Stunden jedenfalls.

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Dann eben keine Razzia bei den Bandidos

Eine für Mittwochabend im großen Stil geplante Razzia gegen eine Rocker-Bande ist offenbar im Vorfeld verraten worden. Der Einsatz der Polizei wurde abgesagt. Die Polizei hat ein Verfahren wegen des Verdachts des Verrats von Dienstgeheimnissen eingeleitet.

schreibt die Berliner Morgenpost heute in einem „stimmungsvollen“ Bericht.

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Der Boulevard berichtet über Rocker

Wie sich Boulevard-Journalisten die Rocker-Szene in Berlin vorstellen, kann man in dem „ABC der Rocker-Banden“ der Berliner Morgenpost heute nachlesen.

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Bellender Hund beißt vielleicht doch

Drei maskierte Täter versuchten in der vergangenen Nacht gegen 23 Uhr 15 einen Spätverkauf in Kreuzberg zu überfallen. Nachdem das Trio den Laden in der Wrangelstraße betreten hatte, brüllte einer der vermutlich jugendlichen Räuber die 49-jährige Inhaberin an und bedrohte sie mit einer Schusswaffe. Auf die lauten Rufe reagierte jedoch der Hund der Frau und kam hinter dem Verkaufstresen hervor. Der Stafford-Boxer-Mischling erwies sich als Schützling, sein lautes Bellen schlug die drei Täter in die Flucht.

Quelle: Pressemeldung der Polizei Berlin

Naja, scheinen ja nicht besonders mutig gewesen zu sein …

Deswegen nur mal nebenbei: Für Erwachsene gibt so eine Aktion mindestens 5 Jahre Knast, wenn der Hund zugebissen und festgehalten hätte. Ich rege die Lektüre von § 250 StGB an, bevor man mit der Pistole zum Zigarettenholen geht.

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Arcor hat’s geschafft: Wir sind wieder drin

Seit ein paar Minuten sind wir wieder online. Der Exchange-Server wird noch von den aufgelaufenen eMails gefüttert, wir verteilen die Anrufbenachrichtigungen auf die Akten und senden die gestauten Faxe und Benachrichtigungen übers Arcor-Netz.

Geholfen hat der Hinweis in einem Kommentar von Tom zu diesem Beitrag. Tom hat auf diesem Wege die Telefonnummer der Rechtsabteilung von Arcor mitgeteilt. Die dort tätige Juristin hat dann den Ball in die richtige Richtung gestoßen. Vielen Dank zunächst an Tom.

Es gibt bei Arcor eine Stelle in Essen, die sich explizit um Rechtsanwälte kümmern soll. Der dortige Mitarbeiter konnte die richtigen Leute in Bewegung setzen, sich um die Diskussion der Techniker von Arcor und Telekom kümmern und vor allem: Er konnte mir eine Perspektive geben.

Auch bei diesen beiden möchte ich mich auf diesem Wege noch einmal bedanken. Die Organisatoren für die Kundenbetreuung und das System der Abwimmelung allerdings wünsche ich in die ewige Hölle, zumindest aber für drei lange Arbeitstage.

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