Kanzlei-Wanne

Abschied ins Winterlager

Gestern morgen um kurz nach 7 Uhr hat sich die Wanne von der Else verabschiedet.

Nach einer letzten Runde durch die Stadt habe ich sie (die Wanne) in einer trockenen Halle untergestellt.

Wir warten nun auf den Frühling.

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Auf der Suche nach der Wanne?

Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin teilt mit, daß man bundesweit Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt (hat). Gegenstand des Ermittlungsverfahrens ist angeblich die gelbe Farbe am Großen Stern.

Ich hatte über die Anmalung des Kreisverkehrs hier im Blog berichtet und dazu aufgefordert, unsere Wanne im Kreisel zu finden. Daß die Staatsanwaltschaft jetzt nach über 4 Monaten immer noch danach sucht, war nicht zu erwarten.

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Fotowettbewerb: Die Wanne und die CSD-Demo

Ich hab’s gestern nochmal geprüft: Die Wanne steht am Großen Stern, Ecke Spreeweg und dort weder im Weg, noch im Parkverbot.

Das gute Stück freut sich schon auf den Samstag und wird dort die LSBTTIQ-Community auf der CSD-Demo heftig begrüßen.

Die Wanne hat nichts gegen freundliche Fotos, die wir gern hier im Weblog ausstellen können.

Wir können dann gemeinsam hier im Blog über die Fotos abstimmen; für die drei besten/schönsten Fotografien spendiere ich den Fotografen eine Kiste Weißwein (drei für den 1., zwei für den 2. und eine für den 3. Platz).

Den Teilnehmern und Zuschauern (darunter mir selbst) wünsche ich allerbeste Unterhaltung, gutes Gelingen und viel Erfolg bei der Umsetzung der diesjährigen Forderungen, bei dem zu erwartenden Kaiserwetter sicher kein Problem. Ludi incipant!

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Greenpeace und das Suchbild mit Wanne

Eine tolle Aktion von Greenpeace, mit der für den schnellen Kohleausstieg geworben wird. 30 Hektoliter gelbe Farbe – selbstredend mit Umweltengel – auf den Kreisverkehr gekippt, gibt von oben gesehen das Bild einer Sonne:

Unsere Kanzlei-Wanne umkreist die GreenPeace-Sonne als Trabant, auch wenn sie nur schwer auf dem Bild zu erkennen ist.

So effektiv diese Straßenmalerei ist: Nicht jeder ist damit einverstanden. Die Ermittlungsbehörden haben schon den Anfangsverdacht (mindestens) einer Straftat:

Es ist der § 315b StGB, der hier einschlägig sein könnte – in concreto: Die Beeinträchtigung der Sicherheit des Kreisverkehrs durch die (auch nur vorübergehende) Beschädigung oder Beseitigung der Fahrbahnmarkierungen. Nicht ohne strafrechtliches Risiko das Ganze.

Welches Gewicht in diesem Zusammenhang die Grundrechte, insbesondere aus Art. 5 GG, und die Wasserlöslichkeit der Farbe haben, wird die Diskussion im Zusammenhang mit der „Rechtswidrigkeit“ der Aktion zeigen. Es gibt weitere Verteidigungsmöglichkeiten …

Die Grenzen zwischen zivilem Ungehorsam und Verstoß gegen Strafrecht stehen nicht fest. Grenzen sind im Übrigen dafür geschaffen, an sie heranzutreten. ;-)

Update und Such-Hinweis:
Wer die Wanne auf dem GreenPeaceBild noch nicht gefunden hat – hier noch ein Hinweis :

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Bild Sonne ©: Screenshot Greenpeace Twitter
Bild Aktionskunst ©: Hannibal Hanschke via Spiegel

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Wieder unterm Engel

Nach drei Wochen vor dem Hermannplatz wurde der Kanzlei-Wanne langweilig. Anders als von der Berliner Polizei versprochen, konnte sie so gut wie keinen einzigen Verstoß gegen das BtMG feststellen.

Am Sonntagmorgen hat sie sich auf den Weg Richtung Westen gemacht. Ziel war Charlottenburg, dann ist sie aber auf dem Stellplatz hängen geblieben, der ihr aus den vergangenen Jahren noch in guter Erinnerung geblieben ist.

Die Goldelse blickt nun in den nächsten Tagen wohlwollend vor der Siegessäule auf unser Maskottchen runter … der Große Stern soll ja angeblich keiner dieser gefährlichen Orte sein – wenn man den einen oder anderen Paparazzo mal außen vor läßt.

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Drogendelikte und die Karstadt-Wanne am Hermannplatz

Einmal im Jahr ist dieser Parkplatz am Hermannplatz für ein paar Stunden frei. Ab Pfingstsonntag 6.00 Uhr bis zum Pfingstmontag 5:00 Uhr ist die Hasenheide für den Karneval der Kulturen reserviert. Und danach für unsere Kanzlei-Wanne.

Wie schon im letzten Jahr paßt sie nun ein paar Tag auf, daß an einem der angeblich gefährlichsten Orte Berlins (pro Monat drei(!) Drogendelikte) alles seinen gewöhnlichen Gang geht.

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Kanzlei-Wanne: Sie ist wieder da

Nach einer langen Winterpause steht sie wieder auf der Straße in Kreuzberg:

Wie in jeden Winter der vergangenen Jahre hat unser Wannen-Pflege-Meister Peter Jaekel keine Mühen gescheut, das gute Stück zu erhalten. Während es in den vergangenen beiden Jahren um die linke (2016) und rechte (2017) Fahrzeugseiten ging, war in diesem Jahr das Dach mal wieder der Schwerpunkt der Pflege.

Nun strahlt sie wieder in vollem Glanz. Deswegen: Besten Dank in die Bohnsdorfer Meisterwerkstatt.

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Wer ist für das beA-Chaos verantwortlich?

Nachdem das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) sich auf den Weg in Richtung Nulldevice gemacht hat, stellt sich die Frage nach der Verantwortlichkeit für den bisher abgelieferten Schrott.

Es gibt derzeit zumindest zwei Paare Ohren, die sich zum Langziehen anbieten:

Die der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK), also die Dachorganisation der 28 regionalen Rechtsanwaltskammern und Vertreterin der Interessen der Anwaltschaft auf Bundesebene und darüberhinaus.

Und die des französischen IT-Dienstleisters Atos, den die BRAK mit der Entwicklung und Programmierung dieser Kommunikationsschnittstelle zwischen und für Justiz und Rechtsanwälte/n beauftragt hat.

Ich bin mir da nicht sicher.

Aus zwangsrekrutierter Anwendersicht sehe ich

  • zunächst einmal das (zumindest aktuelle) Unvermögen von Atos, eine am Nutzer orientierte, sichere und praxistaugliche Software herzustellen.
  • Andererseits könnte man den Verantwortlichen bei der BRAK vorwerfen, eine Softwarebude ausgesucht, verpflichtet und scheinbar (nicht?) überwacht zu haben, die mir der Aufgabe schlicht überfordert zu sein scheint.

Mangels Detailkenntnissen kann ich mir insoweit kein abschließendes Urteil erlauben. Deswegen ziehe ich mich auf meine strafrechtlichen Grundstudiumskenntnisse der Mittäterschaft zurück, in deren Rahmen wird das verwerfliche Verhalten des einen dem jeweils anderen als eigenes zugerechnet.

Oder anders formuliert: BRAK und Atos in einen Sack gesteckt und (virtuell) draufgeschlagen – man trifft stets keinen Falschen.

Unsere Kanzlei haben die Versuche, dieses sich als praxisuntauglich erwiesenene System zu verstehen, zu installieren und in Betrieb zu nehmen, viel Zeit und reichlich Nerven gekostet; und Geld auch. Jetzt warte ich erst einmal so lange ab, bis die kollussiven Dilettanten bei der BRAK und bei Atos ihre Hausaufgaben gemacht haben. #SchnauzeVoll

update:
Pia Lorenz und Christian Dülpers beschreiben anschaulich das „Desaster beim Anwaltspostfach“ auf LTO: „Ist das beA noch zu retten?

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Bild: © Marcus Stark / pixelio.de

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Polizisten und die Wanne in Moabit

Zum zweiten Mal binnen weniger Wochen rief mich ein Polizeibeamter wegen der Kanzlei-Wanne an. Im September stand sie den Berlin-Marathonisti am Großen Stern im Weg. Deswegen wurde sie umgesetzt und am Einsteinufer geparkt. Ok, das hatte ich verbaselt.

Vergangene Woche war es ein Anwohner, dem die Wanne „seinen“ Parkplatz blockierte. Und deswegen die Polizei ruft. Wir leben in Deutschland.

Ein freundlicher Kontaktbereichsbeamter rief mich an (die Telefonnummer unserer Kanzlei ist ja leicht zu finden) und berichtete mir von dem Genörgel des Parkplatzgeschädigten.

Ich habe zugesagt, die Wanne am Wochenende dort wegfahrzufahren. Es war ein angenehmes Telefonat, mit Geplauder über die guten alten Zeiten, in denen der Gruppenkraftwagen noch im öffentlichen Dienst war … und die Leute nicht wegen jeden Kleinscheiß‘ nach der Polizei riefen.

Es gibt aber auch jüngere Polizeibeamte, die in den 80er Jahren noch nicht im Grünzeug unterwegs waren, und Spaß am Kult haben:

Vielen Dank an den Vize-Bundesvorsitzenden von @PolizeiGruen e.V. für das schöne Photo, mit dem er den Parkplatzdiebstahl (oder war es gar ein Raub?) gerichtsfest dokumentiert hat.

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Raucher am Einsteinufer

Die Wanne hat etwas länger als geplant am Großen Stern die Rundenzeiten gemessen. Und konnte dabei alte Bekannte begrüßen. Eine Wanne der Luxusklasse: Mit Einzelzimmern! (*)

Am 23. September erhielt ich dann den Anruf eines freundlichen Polizeibeamten. Er wies mich darauf hin, daß das gute Stück da weg müsse. Jetzt. Bis 9:00 Uhr. Der Anruf kam um 8:30 Uhr und ich stand mit meinem MTB unterhalb der Sesvennahütte, mit Blick auf den Wasserfall, am Berg. Das Kanzleimaskottchen stünde dem Berlin-Marathon im Weg. Und hätte vorn rechts einen Plattfuß.

Meiner Bitte, ein paar Schnappschüsse zu machen, wenn sie gleich umgesetzt würde, ist er wohl leider nicht nachgekomemn. Aber er hat mir versprochen, vorsichtig zu sein. Das Versprechen hat er gehalten. Als neuen Parkplatz, wo der GruKaWe nicht stört, hat er sich das Einsteinufer ausgesucht.

Gestern haben wir zum ersten Mal nach 6 Wochen Standzeit den Motor angeworfen. Bereits nach der ersten Umdrehung des Anlasser erwachte der Diesel wieder zu Leben. Nachdem die ersten Nebel verzogen waren, konnten wir dann auch ein paar Photos machen.

Wer sich die Wanne leibhaftig anschauen will, muß ein wenig suchen. Wir haben sie umgesetzt, diesmal aber aus eigener Kraft (und sicher auch kostengünstiger).

Hinweis:
Diejenigen, die sie jetzt täglich anschauen können, ärgern sich, daß sie sie nicht schon vorher gesehen haben.

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(*) Bild mit der Luxus-Wanne: Besten Dank an den Busfahrer!

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