Warum ich blogge? Weil’s Spaß macht. Mir – beim Schreiben. Und vielen anderen – beim Lesen. Einige Leser schreiben dann auch. Dazu lädt die Kommentarfunktion der Blog-Software ja auch ein.
Aber was treibt manchen Zeitgenossen dazu, in den Kommentaren herumzutrollen? Mal eben ein wenig Dampf ablassen, weil der Beitrag nicht gefällt oder weil man eben eine andere (An-)Sicht hat, ist ja in Ordnung.
Aber eigentlich so richtig nachvollziehen kann ich das Verhalten eines (nur vermeindlich: (IP: 80.146.16.99 , p50921063.dip0.t-ipconnect.de) anonymen Kommentators nicht. In einem ersten Beitrag gibt er zu verstehen, daß er nichts, aber auch gar nichts von dem verstanden hat, was in dem Beitrag verbotschaftet wurde. Nörgelt aber rum (13:07 Uhr):
Sieht Ihr Mandant nun Honorarforderungen entgegen?
Ihm scheint’s wohl grundsätzlich nicht zu gefallen, daß Anwälte (nicht alle!) über ein höheres Einkommen verfügen als Hartz-IV-Empfänger. Sozialneid? Egal. Ich habe seinen Müll aus den Kommentaren gelöscht.
Das läßt er sich natürlich nicht gefallen. Er insistiert (13:37 Uhr):
Welche Art von Verteidigung hat Ihr Mandant denn genossen?
Ich möchte mich eigentlich nicht mit ihm unterhalten, zumal ich (noch) nicht weiß, wer oder was er ist. Entf-Taste! Das gefällt ihm auch nicht (19:17 Uhr):
Und ich könnte schwören, hier waren bis vor kurzem noch Kommentare zu finden. ;) Haben Sie nach der Frage der zuteilgekommenen Verteidigung einfach nur einen singulären einen Wutanfall gehabt, oder sind Ihnen kritische Nachfragen generell unangenehm?
Wer alles löscht, was ihm nicht passt, wäre vielleicht gut beraten, die Kommentarfunktion zu schließen.
Wünsche Ihnen trotzdem noch einen schönen Abend. Ich versüße mir meinen gerade mit Lebkuchenherzen – und was Ihr Mandant macht, weiss ich nicht. Vermutlich schaut er zur Decke und fragt sich, ob er ohne Anwalt nicht besser gefahren wäre.
Preiswerter auf jeden Fall.
Er scheint sich in irgendwas verbissen zu haben. Oder er schiebt Frust, weil er sonst keinen hat, mit dem er schimpfen kann. Ich schiebe das Zeug erst einmal beiseite …
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„Don’t feed the trolls„,
der alte Grundsatz aus dem Usenet fällt mir ein. Genützt hat es nichts (20:38 Uhr):
Ich würde sagen, Sie haben es geschafft, sich nochmals selbst zu unterbieten. Solch geistige Tieffliegerei begnegnet einem in der Blogosphäre äußerst selten.
Glückwunsch und weiterhin viel Vergnügen bei Comedy auf Ihrem Niveau.
Was mache ich falsch, daß der arme Mann immer noch (vergeblich) versucht, seine armseligen Gedanken über mein Weblog zu verbreiten? Weg damit. Kommentarlos – jedenfalls von meiner Seite. Um 20:57 Uhr meldet sich der Lebkuchenesser (kommt er aus Nürnberg?) wieder:
Also dummdreist, kritikunfähig und letztwortsüchtig? Ich bin wirklich angenehm überrascht von Ihnen. Soviele Defizite habe ich schon lange nicht mehr in einer Person vereinigt gesehen. Ein Blick auf Ihr Foto spricht allerdings Bände. :D
Ich hoffe für Ihren Mandanten, dass es in der Psychiatrie ebenfalls ein Fernsehgerät gibt.
Herzliche Grüße
< °)))o><
Was habe ich diesem bedauernswerten Geschöpf getan? Er beleidigt mich, nur weil ich nicht mit ihm rede? Und seine geistige Diarrhoe ins Nirvana schicke? Um 21:13 Uhr kommt der nächste Beitrag aus dem Orkus:
Ganz schwach, Herr Hoenig. Wie Ihre Verteidigung. Ganz schwach.
Jetzt komme ich an’s Grübeln: Er kennt meine Verteidigung? Welche? War er dabei? Habe ich ihn mal verteidigt? Nein! Meine Mandanten reden so nicht mir mir. Das muß eine andere Ursache haben. Eine psychiatrische? Fünf Minuten später (um 21:18 Uhr) hat er eine Frage:
Möglicherweise leidet nicht nur der Mandant an einer massiven psychischen Erkrankung?
Nun scheint er sich Sorgen um mich zu machen. Ist ja nett! Aber das wäre nun wirklich nicht nötig gewesen. Er bemüht sich weiter, um 21:20 Uhr:
Sie haben die falsche Einstellung zum Bloggen. :D Immer nur missmutig sein, sich ärgern und löschen macht kauzig. Lassen Sie sich helfen! Professionell natürlich.
Doch, das meint er bestimmt ehrlich. Aber trotzdem: Das Zeug hat nichts mehr mit dem Ursprungs-Beitrag zu tun. Also weg.

Dann hat es ein wenig gedauert, bis um 22:01 Uhr:
Jetzt wollte ich Sie gerade schon loben, weil sie offenbar an sich arbeiten und ernsthaft versuchen, Ihre Letztwortsucht zu überwinden. Es wäre somit nur noch bei Kritikunfähigkeit und Dummdreistigkeit geblieben.
Und was sehe ich jetzt? Alle Therapiebemühungen umsonst. Sie sind rückfällig geworden, mein lieber Schwan.
Bleibt immer noch die Frage offen, welche Art von „Verteidigung“ Ihr Mandant denn nun eigentlich erfahren hat. Denn das, was er bekommen hat, hätte er doch auch kostenfrei erhalten können, während Sie den ganzen Tag Ihre Comedy-DVDs schauen, oder?
*PLONK*
Was macht man mit so einem Knilch? Naja, wenigstens hat er mir genügend Stoff geliefert, um einen neuen Beitrag zu schreiben. Ich bin auf die (seine?) Kommentare gespannt. 8-)


