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Motorradrecht
Zu schnell für die Polizei
Mit Tempo 249 hat sich ein Motorradfahrer am Wochenende einer Verkehrskontrolle im Landkreis Prignitz entzogen. Den Beamten war es unmöglich, den Fahrer in Richtung Glöwen zu stoppen, heißt es im Polizeibericht vom Montag. Die Polizisten hatten lautes Motorengeräusch gehört und wollten gerade das Lasergerät einsetzen. Sie konnten dem Fahrer aber nur hinterhermessen.
„Die Feststellung des Typs oder gar des Kennzeichens war bei einer gemessenen Geschwindigkeit von 249 Kilometern pro Stunde (km/h) nicht möglich“, berichtete die Polizei.
Quelle: Berliner Morgenpost
Ich war’s nicht! Ich habe ein Alibi.
Goldene Ananas

Lieber die goldene Ananas als ein weiterer Staubfänger.
Foto: Karsten Grüneberg
Der Klassiker: Unfall beim Spurwechsel
Heute Früh gegen 7 Uhr 30 wurde auf der Straße Adlergestell in Adlershof ein 40-jähriger Motorradfahrer bei einem Unfall schwer verletzt.
Der Kradfahrer aus dem Landkreis Dahme-Spree fuhr mit seiner „Yamaha“ auf dem mittleren Fahrtsreifen das Adlergestell stadteinwärts. Kurz hinter der Stelling-Janitzky-Brücke wechselte ein in gleicher Richtung fahrender Lkw „Daimler Benz“ vom linken auf den mittleren Fahrstreifen.
Hierbei übersah der 40-jährige Lastkraftwagenfahrer den Motorradfahrer. Es kam zu einer Berührung beider Fahrzeuge, wodurch der Motorradfahrer stürzte. Er erlitt schwere Verletzungen und kam zur stationären Behandlung in eine Klinik.
Quelle: Polizeiticker auf Berlin.de
Das scheint eine Unfallkonstellation zu sein, die zwar auch häufig vorkommt, aber am ehesten zu vermeiden ist. Es gibt in solch einer Situation eine Menge Möglichkeiten, der spurwechselnden Gefahr nach vorn, nach hinten oder zur Seite auszuweichen. Es kommt jedoch immer auf die konkreten Umstände an.
Gute Besserung!
Polizeiauto rammt Motorradfahrer
Gestern Abend gegen 17 Uhr 15 befuhr ein 57-jähriger Polizeihauptmeister mit einem Funkstreifenwagen die Rixdorfer Straße in Richtung Britzer Straße in Tempelhof. Der Polizeibeamte blinkte, wechselte die Fahrspur und übersah einen hinter ihm fahrenden 36-Jährigen Motorradfahrer. Es kam zum Zusammenstoß. Der Kradfahrer wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Quelle: Polizeiticker auf Berlin.de
Zeugen zu tödlichem Motorradunfall gesucht
Immer noch keine Hinweise auf die Ursache des tödlichen Unfalls auf der Stadtautobahn.
Die Polizei versucht mit Hilfe von Zeugen den tödlichen Motorradunfall einer Brandenburgerin auf der Rudolf-Wissell-Brücke in Charlottenburg zu klären.
Die Ursachen des tödlichen Motorradunfalls von Freitag vergangener Woche sind nach wie vor ungeklärt. Wie die Polizei mitteilte, werden daher weiterhin Zeugen gesucht, um den Unfallhergang auf der Stadtautobahn rekonstruieren zu können.
Eine 34-Jährige Motorradfahrerin aus Brandenburg war auf dem linken Fahrstreifen der Rudolf-Wissell-Brücke in Richtung Seestraße unterwegs. Kurz vor der Ausfahrt Siemensdamm streifte sie gegen sechs Uhr aus nach wie vor ungeklärter Ursache die Betonspundwand, welche die beiden Fahrbahnen trennt. Sie verlor die Kontrolle über ihre Kawasaki, stürzte auf die Gegenfahrbahn und wurde dort von einem Taxi erfasst. Sie starb noch am Unfallort.
Hinweise auf einen technischen Defekt am Motorrad wurden bisher nicht gefunden. Die Polizei sucht jetzt als Zeugen unter anderem einen Lkw-Fahrer, der unmittelbar nach dem Ereignis langsam an der Unfallstelle vorbeigefahren sein soll und möglicherweise wichtige Beobachtungen gemacht haben könnte. Eventuell können er oder auch andere Zeugen Angaben zum Fahrverhalten der 34-Jährigen und anderen Fahrzeugführern kurz vor dem Unfall machen.
Quelle: Tagesspiegel
Hinweise werden unter der Telefonnummer der Berliner Polizei 030 – 4664 28 14 81 entgegen genommen.
Zwei Bandidos verhaftet
Zwei Mitglieder des Rockerclubs „MC Bandidos“ sind am Sonntagfrüh wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung festgenommen worden.
Zunächst war ein Taxi zu dem Clubhaus in der Provinzstraße in Wedding bestellt worden. Als der 41-jährige Taxifahrer eintraf, warteten fünf Personen auf dem Gehweg und forderten ihn auf, in zweiter Spur zu halten. Als er das ablehnte, um den Verkehr nicht zu behindern und an den Fahrbahnrand fuhr, beschimpften ihn die Personen als Idioten und verlangten, dass er zu tun habe, was sie wollen. Dann trat ein 44-Jähriger ans offene Fahrerfenster und zog den Fahrer an den Armen zu sich. Gleichzeitig versetzte ihm ein 35-jähriger Komplize mehrere Fausthiebe in Gesicht. Der Taxifahrer erlitt eine Jochbeinprellung. Als die Gruppe bemerkte, dass das Opfer den Alarmknopf gedrückt hatte, flüchteten alle auf das Gelände des Rockerclubs und schlossen das Tor hinter sich.
Die Polizei ließ sich vom Taxifahrer den Sachverhalt schildern und versuchte dann, auf das Gelände zu kommen. Der 48 Jahre alte Verantwortliche des Vereinsgrundstücks weigerte sich aber beharrlich, das Tor zu öffnen. Die Polizei setzte weiter auf Verhandlung, umstellte aber das Gelände. Als kurz vor 2 Uhr der 35-Jährige versuchte, sich an der Rückseite über ein Dach davonzustehlen, wurde er festgenommen. Gegen 2 Uhr traf das Spezialeinsatzkommando ein. Die Beamten drangen ein und überprüften die anwesenden vier Frauen und drei Männer, darunter der noch gesuchte 44-Jährige, der ebenfalls festgenommen wurde. Gegen den 48-Jährigen, der nicht öffnen wollte, wurde ein Verfahren wegen versuchter Strafvereitelung eingeleitet.
Quelle: Polizeiticker auf berlin.de
Die Nerven aller Beiteiligten und Unbeteiligten scheinen blank zu liegen.
Was an dem Bericht der Polizei auffällt, ist folgendes: Es darf ohne weiteres davon ausgegangen werden, daß die Bandidos sich nicht gegenüber der Polizei zu dem Beginn der Auseinandersetzung geäußert haben. Also gründet die Sachverhaltsschilderung allein auf den Mitteilungen des Taxifahrers. Und der wird sicherlich nichts Negatives über sein eigenes Verhalten gesagt haben.
Mich ärgern solche einseitigen Berichte … egal was tatsächlich passiert ist. Denn sie geben den tatsächlichen Sachverhalt nur scheinbar zutreffen wieder.
Übrigens:
§ 12 Abs. 4 Satz 3 StVO lautet:
Taxen dürfen, wenn die Verkehrslage es zuläßt, neben anderen Fahrzeugen, die auf dem Seitenstreifen oder am rechten Fahrbahnrand halten oder parken, Fahrgäste ein- oder aussteigen lassen.
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Video: Rituale bei der Beerdigung eines Hells Angels
Der Hells Angels MC Singen bietet auf seiner Website den Video-Clip eines lokalen Fernsehberichts (16 MB, wmv), in dem die „Lebenswelten“ des MC anhand der Beerdigung des Members John dargestellt werden.
Der Bericht ist eine recht objektive Darstellung der „Rituale“ des Clubs ohne jede Effekthascherei, so daß der Link zu diesem Video auch auf der Website Fight For Your Right, die der Hells Angels MC betreibt, zu finden ist.
Die Jungs sind zwar nicht vor der Art, daß man sie zu einem Kaffeekränzchen in ein Erholungsheim des Müttergenesungswerks einladen möchte. Ihnen deswegen aber gleich die Bildung einer kriminellen Vereinigung zu unterstellen?
Hells Angel mit Machete überfallen
Irgendwie kommt die Szene derzeit aber aus den Schlagzeilen nicht heraus.
Zu einer Körperverletzung in Cottbus sucht die Polizei Zeugen. Am 25. Mai 2007 (Freitag) war in der Karlstraße ein Mitglied der „Hells Angels“ durch mehrere Männer überfallen und durch einen Stich am Arm verletzt worden. Der Überfall fand gegen 19.25 Uhr statt.
Der Mann hatte um diese Zeit mit seinem Auto vor einem Wohnhaus gehalten, beim Aussteigen wurde er plötzlich überfallen. In Tatortnähe wurde später eine Machete gefunden, die bei diesem Überfall eine Rolle spielte. Eine DNA-Analyse zur Spurenauswertung wurde inzwischen eingeleitet.
Die bisherigen Erkenntnisse erhärten den Verdacht, dass der Überfall durch Mitglieder einer anderen Rockergruppierung erfolgte.
Die Polizei sucht zur Aufklärung des gesamten Sachverhaltes weitere Zeugen. Wer hat diesen Vorfall beobachtet und kann weitere sachdienliche Hinweise geben? Zeugen können sich telefonisch bei der Polizei unter Tel. (0355) 477 82 27 melden.
Quelle: Märkische Allgemeine
Ich glaub’s ja nicht, daß da jemand anruft. Jedenfalls kein Member der genannten MCs.
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Nur für schweres Gerät

In einer Durchfahrt zum

Landgericht Bozen, Außenstelle Brixen.
Trotz des ersten Anscheins: Alles ganz nette Leute dort.
