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In eigener Sache
Telefonat mit dem Finanzamt
Mein heutiger Anruf beim Finanzamt Kreuzberg stimmt mich nachdenklich:
crh:
Guten Tag, Carsten Hoenig. Ich hätte da mal gern ein Problem. Mit meiner Einkommensteuervorauszahlung. Meine Steuernummer lautet …
Sachbearbeiterin:
… 14/349/123456
Da war ich platt – Die Dame hatte die Nummer nicht nur im Kopf, sondern auch völlig spontan und ohne nachzudenken parat.
Was soll ich davon bloß halten??
Versicherungswerbung durch Anwaltsverein
Ich ärgere mich regelmäßig, daß mein Posteingang – und meine Altpapiersammlung – mit sinnloser Werbung aufgebläht wird. Gut ist, daß man das Zeug meist schon im Umschlag erkennen, belassen und entsorgen kann.
Geschickt macht es daher der Gerling. Der läßt nämlich seine Werbung durch den Berliner Anwaltsverein verschicken. Post von dem eigenen Verein schmeißt man nicht ungelesen weg.
… solange es noch der eigene Verein ist und bleibt.
Neues BLawg: Die Kanzlei Wanne
… proudly presented: www.kanzlei-wanne.de
Wie es begann, was draus wurde und wie’s weitergeht.
Fotos und Hintergründe über ein Kultfahrzeug.
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Kanzleihandtücher
Soeben erreicht mich eine SMS meiner Mitarbeiterin:
… hab‘ noch die Kanzleihandtücher abgenommen. Komme deswegen zu spät.
Gut, daß ich heute auch unpünktlich bin. Aber ich habe leider keine Idee, wie ich erklären soll, daß ich einfach überhaupt keine Lust hatte, heute morgen das warme Bett zu verlassen. ;-)
Uhrzeit – auch im Blog geändert
Liebe Blogger, fast hätte ich’s vergessen: Nicht nur die Nicht-Funk-Uhren, sondern auch die Uhrzeit in den Blogs müssen zu Fuß eingestellt werden. In Word-Press geht das unter „Optionen“:

Die „Winterzeit“ hat zur UTC-Zeit eine Differenz von einer Stunde.
Ich meine, man sollte vormittags die Zeit um eine Stunde zurückstellen. Und nachmittags dann um zwei Stunden wieder vor. Dann ist es morgens früher und abend länger hell. ;-)
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Es geht auch ohne
Mein Funktelefon lag auf dem Schreibtisch und ich saß in der Taxe. Auf dem Weg zum Zug nach Pforzheim zum Gericht. 15 Stunden später war ich wieder zurück. Das waren 15 Stunden ohne Internet (wegen defekter UMTS-Karte) und ohne Telefon. Ich hab’s überlebt.
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Schnelle Verbindung – ganz langsam
Die UMTS-Karte hat das Zeitliche gesegnet. Ersatz sollte bei Vodafone kein Problem sein. Dachte ich leichtsinnig.
Auf der Internetseite war das, was ich wollte, nicht zu bekommen. Nach einer halben Stunde habe ich dann die Hotline von Vodafone („… dann drücken Sie bitte die Neun!“) angerufen. Nein, übers Internet kann man nicht gleichzeitig den Vertrag verlängern, eine andere (schnellere) Karte bekommen und dann auch noch den Tarif ändern.
Telefonisch ginge das aber auch nicht, teilte mir der überaus freundliche Mensch mit. Es folgte noch eine Diskussion und Beratung über die günstigsten, neuen Tarife sowie die beste Hardware und dann verwies er mich 15 Minuten später an einen Vodafone-Shop. Ja, am Alexanderplatz sei so einer.
Ich bin dann nach einem Termin vor dem Landgericht in der Littenstraße rüber zum S-Bahnhof am Alex. Die freundliche Dame im Shop teilte mir mit, daß es dort leider nicht möglich sei, mir meine Wünsche zu erfüllen. Für defekte Karten sei der Vodafone-Shop am Tauentzien in Charlottenburg zuständig.
Eine dreiviertel Stunde später war ich wieder im Westteil der Stadt. Nach fünfzehn Minuten hatte dann ein Mitarbeiter Zeit. Natürlich geht das, alles kein Problem. Ihre Rufnummer? Ihr Kundenkennwort? Ich hatte alles Notwendige dabei. Es hätte also klappen können.
Wenn da nicht der Server von Vodafone die Hufe hochgerissen und die gesamte EDV in der Filiale lahmgelegt hätte. Ich habe alles dort gelassen, zwei Stunden später habe ich in der Kanzlei dann per Fax den neuen Vertrag bekommen und unterschrieben zurückgeschickt.
Und die Karte? Kommt irgendwann per Post. Ist derzeit nicht lieferbar.
UPDATE:
Die Karte war bereits einen Tag nach meinem Besuch in der Filiale bei uns in der Kanzlei. Das ist nun doch wieder eine gaaaanz schnelle Verbindung. Chapeaux!
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Bewerbung um ein Mandat
Ich habe in einer Mailingliste für Rechtsanwälte nach einem kompetenten Zivilrechtler gesucht. Ein guter Bekannter hat ein lukratives, aber recht schwieriges Mandat zu vergeben und ich möchte meinen guten Ruf bei ihm nicht auf’s Spiel setzen.
Es ist üblich, daß sich auf solche Anfragen interessierte Kollegen per eMail an mich wenden und kurz beschreiben, warum sie sich für geeignet halten. Diese „Bewerbungen“ schicke ich dann – nach einer kurzen Prüfung und ggf. mit einem kleinen Kommentar – weiter und der Mandant hat dann die Wahl …
Ein Kollege schickt mir keine eMail, sondern drängelt sich per Telefonanruf vor. Meine Mitarbeiterin bittet ihn höflich, sich an die Gepflogenheiten zu halten und mir eine eMail zu schicken.
Die eMail kam dann auch prompt. Sie enthielt in dem Zweizeiler zwei Rechtsschreibefehler und eine Unhöflichkeit gegenüber meiner Mitarbeiterin. Zudem war der angebebene Link im Footer der eMail des Kollegen auf seine eigene Website fehlerhaft. Nachdem ich die Seite über google ermittelt hatte, bot sich mir ein „broken link“ für eine Grafik auf der Seite und der Hinweis: „Hier entsteht die Homepage von Rechtsanwalt XY“.
Echt empfehlenswert, nur nicht für meine Mandanten … eher für die Volkshochschule.
Kanzlerin und Vizekanzler in der Wanne
Die Wanne im „Märkischen Sonntag„:
Die Gespräche zur Gesundheitsreform werden fortgesetzt.
Nachdem bei den internen Koalitions-Gesprächen über eine Gesundheitsreform jeder einzelne Ministerpräsident und die teilnehmenden Fachbeamten ihre ganz individuellen, völlig unterschiedlichen Vorstellungen ins Gespräch einbrachten, haben Kanzlerin und Vizekanzler sich seit drei Tagen in ihren Campingwagen (Foto) zurückgezogen. In zehn heftigen Mau-Mau-Runden wollen sie – abgeschottet vom Berliner Medienrummel – ermitteln, welcher Vorschlag sich nun durchsetzen soll.
Wozu so ’ne Wanne alles gut ist. ;-)
Danke an Sandra K. und Ihrer Oma für den Zeitungs-Ausschnitt
Notruf eines Beratungsschnorrers
Soeben erhalte ich die Nachricht, daß jemand einen „dringenden“ Rat braucht.
Dieser Jemand hat über unsere Notrufnummer um 20:30 Uhr angerufen und bittet mich nun um Rückruf unter 0160-***; er habe einen Vertrag unterschrieben für eine Seminarteilnahme am Wochenende und möchte davon zurücktreten. „Ist das möglich?“
Eine Seminarteilnahme deutet eigentlich darauf hin, daß der Anrufer über eine gewisse Bildung verfügt. Der Anruf läßt daher eigentlich nicht auf mangelhaften Verstand schließen.
Andererseits ist es doch eher unüblich, einen Strafverteidiger um diese Zeit mit zivilrechtlichen Problemen angehen zu wollen.
Naja, ich lege die Rückrufbitte dann in die Ablage – zu den anderen unverschämten Beratungsschnorrern.