In eigener Sache

Honorar-Speck

Wesentlich schöner als schnödes Geld: Tiroler Speck als Anerkennung für einen kleinen anwaltlichen Rat. Honorar im klassischen Sinne.

Vielen lieben Dank nach Bayern für das freundliche – und vor allem gut riechende :-) – Päckchen.

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Neues Weblog: Motorradrecht

Wir haben für den zweiten Schwerpunkt unserer Kanzlei – der erste ist das Strafrecht – ein eigenes Weblog eingerichtet: Motorradrecht. Neben den üblichen Blogbeiträgen wird dort auch versucht, das „Rechtsgebiet Motorradrecht“ zu definieren und ein wenig einzugrenzen.

Das Blog richtet sich an den gemeinen Moppedfahrer, ist also nicht unbedingt für juristische Schlipsträger bestimmt, die streng wissenschaftliche Arbeit erwarten. Sie sind gleichwohl eingeladen, sich dort ein wenig zu entspannen.

Die Rubrik „Motorradrecht“ wird hier stillgelegt.

Danke an Matthias Klappenbach, dem Macher der Jurablogs, für die schnelle Aufnahme von „Motorradrecht“ in den erlauchten Kreis der juristischen Weblawgs.

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„Toller“ Service bei Mobile.de

Irgendein Gauner hatte bei mobile.de einen PKW zum Verkauf angeboten. Zu einem Superschnäppchenpreis. Allerdings hat er unsere Kanzleirufnummer angegeben. Reichlich Interessenten haben dann hier auch angerufen. Auch übers Wochenende, an dem wir eine kostenintensive Anrufweiterschaltung installiert hatten. Kurzum: Der hier entstandene Schaden wurde fast dreistellig.

Ich habe dann am Montag bei mobile.de die Sperrung der Anzeige veranlaßt. Das ging auch recht flott. Gleichzeitig wollte ich die Daten des Veranlassers haben, um meine Ansprüche bei ihm anmelden zu können. Das war am 27. Februar 2006.

Heute am 21. Juni 2006 – also knapp 4 Monate später – erhalte ich die Antwort von mobile.de: Die Daten werden nur vier Wochen nach der Sperrung vorgehalten, danach werden sie gelöscht.

Ich sage dazu jetzt ‚mal nichts weiter … jedenfalls nicht in der Öffentlichkeit.

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Die Wanne auf dem Anwaltstag

Die Wanne hat heute auf dem Anwaltstag für Heiterkeit gesorgt, nachdem der Kollege Niko Härting sie in seinem Vortrag über anwaltliche Werbung als gelungenes Beispiel für Werbung eines Strafverteidigers gezeigt hat – per Beamer auf die Wand des Saales 2 im Kölner Maritim projeziert.

Er bezweifelte aber, daß sich diese Form der Werbung auf Großkanzleien übertragen lasse. ;-)

… berichtete mir heute der Kölner Kollege Andreas Schwartmann über den Anwaltstag 2006 in Köln. Laut Programm ging es um neue Modelle im Kanzleimarketing.

Naja, ein Schlipsträger im klassischen Dreiteiler von Hugo Boss paßt da wirklich nicht hinters Lenkrad. Da hat er Recht, der Kollege Härting, den ich auf diesem Wege sehr herzlich zu einer Probefahrt einlade. ;-)

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Neues Weblog zum Thema eMail- und Fax-Spam

In aller Bescheidenheit möchte ich mitteilen, daß ich unter der Adresse http://www.aktiv-gegen-spam.de/ das Themen-Blog „Aktiv gegen Spam“ veröffentlicht habe. Es geht um die Abwehr von eMail- und Fax-Spam, der mit den üblichen Filtern nicht zu fassen ist.

Adäquates Mittel ist die Geltendmachung von Unterlassungsansprüchen. Das dazu notwendige know how und die Rechtsprechung zum Thema werde ich dort sammeln und veröffentlichen. Mittäter und Gehilfen sind willkommen.

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Komplizierte Rechtslage beim Zahnarzt

Ich hatte meine Mitarbeiterin gebeten, mit unserem üblichen Textbaustein die Verlegung des Gerichtstermins zu beantragen. Das hier sollte ich heute abend dann unterschreiben:

In dem Rechtsstreit

x ./. y

beantrage ich, den Termin am … wegen Verhinderung des Prozeßbevollmächtigten des Klägers zu verlegen.

Der Bevollmächtigte hat an diesem Tage einen vor langer Zeit vereinbarten Zahnarzttermin, zu dem er sich wegen der komplizierten Sach- und Rechtslage nicht vertreten lassen kann.

Nein! Ich mache kein Arzthaftungsrecht. Und kompliziert ist nur die Wurzelbehandlung.

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Coffee Culture?

Während sich im LawBlog Udo Vetter Gedanken über das Recht an Kaffee in Plastiktöpfchen macht, konnte ich mir am Wochenende die amerikanische Kutur des Kaffeetrinkens in einem Starbucks neben der Paulskirche angucken.

An den Anblick junger Menschen, die unterwegs sind und dabei Kaffee aus Plastikbechern trinken, hatte ich mich ja schon gewöhnt. Aber wenn die selbe Generation nun um Café sitzt, und den Kaffee aus ebendiesen Pappbechern mit dem Strohhalm schlürfen … Igitt!

Ich bleibe da mal lieber beim italienischen Caffè: Leckerer Ghigo oder Hausbrandt aus einer dicken, schweren und erwärmten Porzellantasse. Mit einer Prise braunem Zucker.

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Ein Angebot, das man nicht ablehnen kann.

Das Angebot:

Das Software-Modul XX erwerben Sie bei uns; wir haben uns hier für ein Überlassungsvergütungsmodell à la Datev entschieden. Die Kosten für das Modul betragen 39,- Euro im Monat.

Die Nachfrage:

Was halten Sie von 31,00 EUR? Die kann ich besser zu den 69,00 EUR hinzurechnen, die ich für die Ergänzung Ihres Moduls an XX zahlen muß. Bei 39 EUR käme so eine häßliche krumme Zahl heraus, die dann unter Umständen eine Sehnenscheidentzündung bei meinem Buchhalter verursachen könnte. Unschön deswegen, weil ich dann ja meine Buchhaltung wieder selber machen müßte, dann keine Zeit mehr hätte, um mich um meine Verbrecher zu kümmern. Das hätte wiederum die Verringerung meiner Einnahmen zur Konsequenz und in der Folge nähme dann die Auslastung meiner Kanzleirechner ab, die dann wiederum erst in längeren Zyklen erneuert werden könnten und müßten. Damit würden in Ihrem Unternehmen dann die Umsätze zurückgehen, was unter Umständen dann zum Verlust von Arbeitsplätzen …

Und das wollen Sie Herrn [Supertechniker] doch nicht wirklich antun, oder?
Also müßte Herr [Geschäftsführer] auf’s Moppedfahren verzichten. Und das wäre ja nun der SuperGAU schlechthin.

Brauchen Sie noch weitere Argumente? ;-)

Haben Sie es schon gemerkt: Das Wetter wird langsam besser und die Menschen fröhlicher und milder gestimmt. :-)

Die Antwort:

Hallo Herr Hoenig,

die Argumente finde ich ganz klasse. Allerdings würden solche abweichenden Sondervereinbarungen bei uns jedes Quartal aufs neue Kopf-, Hand- und sonstige Schmerzen verursachen, weil wir Ihre Rechnung händisch anders behandeln müssen als alle anderen. Da gebe ich Ihnen die 8 Euro lieber für das ganze Jahr auf einmal. Mein Vorschlag also: Sie erhalten drei weitere Monate umsonst, zahlen also erst ab Oktober.

Geht doch!? :-)

Besten Dank an Herrn T.W. für die Inspiration zu diesem Beitrag.

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Die Wanne, wie besichtigt, ohne jegliche Garantieansprüche!

Stefan Jacobs vom Berliner Tagesspiegel hat die Versteigerung von Polizeifahrzeugen besucht und hier darüber berichtet. Er hat sich gut vorbereitet unters Bietervolk gemischt:

Vielleicht hätte sich der Käufer vorher mal mit Carsten Hoenig über die Tücken der Wanne unterhalten sollen. Hoenig hat nämlich sein vor Monaten ersteigertes Exemplar nicht als Wohnmobil zulassen dürfen. Nur „Sonder-Kfz Büro“ ging. Hoenig ist Anwalt; im Winter parkt er die Wanne als Werbung für seine Kreuzberger Kanzlei in der Gegend um den Kotti. „Im Sommer ist es einfach ein Gag, mit offenen Schiebetüren durch Kreuzberg zu fahren“, sagt er. Über seine wilden Jugendjahre erzählt der 50-jährige Wahl- Kreuzberger wenig. Nur so viel: Er habe mit seiner Freundin in den 80ern „viel Gerhard Seyfried gelesen und gelacht“.

Selbst bei der Polizei reden sie von „Seyfried-Wannen“. Der Kreuzberger Comiczeichner hat die „Gruppenkraftwagen“, kurz GruKW, in vielen Büchern verewigt.

Danke an Stefan Jacobs, den Journalisten, und Mike Wolff, den Fotografen, für die kurzweiligen Unterhaltungen und die Fotosession am Lausitzer Platz.

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Weblogs als Litfaßsäulen

Ich bedanke mich bei dem Blawg, in dem ich gestern einen spannenden Beitrag lesen wollte. Nicht für den Beitrag, nein. Sondern die Erinnerung daran, daß am 14. Februar Valentinstag ist und daß ich bei Amazon die entsprechenden Accessiores dafür einkaufen kann.

Aber ich bedaure den Kollegen, daß es ihm wirtschaftlich soooo schlecht geht und er mit Werbung in seinem ansonsten lesenswerten Weblog sein Geld verdienen muß.

Auf meine Seiten kommt das pestoide Zeug nicht – auch nicht, wenn ich vorher wegen Vermögensverfall meine Zulassung zurückgeben müßte.

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