- Kanzlei Hoenig Info
- 1 & 1 Internet AG
- Allgemeines (Kanzlei)
- Arcor
- Behörden
- Berufsrecht der Rechtsanwälte
- Blick aus dem Fenster
- Blickpunkte
- Buchtip
- Cybercrime
- Der Baum vor dem Fenster
- Fahrerlaubnisrecht
- Gericht
- GEZ
- Hinweis!
- In eigener Sache
- Justiz
- Knast
- Kreuzberg
- Mandanten
- Medien
- Motorradrecht
- Nebenklage
- Neukölln
- Off Topic
- Ordnungswidrigkeiten
- Ordnungswidrigkeitenrecht
- Philosophisches
- Politisches
- Polizei
- Prozeßbericht (www.prozessbericht.de)
- Psychiatrie
- RA-Micro
- Ratgeber Strafrecht
- Rechtsanwälte
- Rechtsschutzversicherung
- Richter
- Rocker
- Staatsanwaltschaft
- Strafrecht
- Strafverteidiger
- Strafvollstreckung
- Telekom
- Troll-Award
- Unerwünschte Werbung
- Urlaub
- Verkehrs-Strafrecht
- Verkehrsunfall
- Verteidigung
- Vollmacht
- Vollstreckung
- Zeugen
- Zivilrecht
- Kanzlei-Wanne
- Motorradrecht
- Archiv
- Kommentar – Policy
Monatsarchive: Januar 2007
Wanne raus?
Jedes Ding hat zwei Seiten. Es stinkt schon manchmal recht heftig in der Stadt. Deswegen hätte ich einerseits gegen ein Fahrverbot für Stinker nichts einzuwenden. Eigentlich.
City wird zur Umweltzone
titelt die Welt am 06.01.2007.
Der Senat macht ernst: Innerhalb des S-Bahn-Rings dürfen Autos mit zu hohem Schadstoff-Ausstoß ab Januar 2008 nicht mehr fahren. Für tausende Autofahrer in der Hauptstadt schlägt damit die Stunde der Wahrheit.
Ich hoffe nur, daß es uns andererseits gelingt, eine Ausnahmegenehmigung für die Wanne zu bekommen. Aber es dürfte eng werden:
„Wir stellen gerade einen Katalog von Ausnahmekriterien zusammen“, sagt Marie-Luise Dittmar, Sprecherin der Senatsumweltverwaltung. Doch der wird nicht besonders dick werden. Denn Sondergenehmigungen sollen wirklich nur eine Ausnahme sein. „Denkbar ist eine Ausnahmegenehmigung zum Beispiel für einen Unternehmer, der mit einem Oldtimer Hochzeitspaare vom Standesamt in den Innenstadtbezirken abholt. Für den ist der Oldtimer die Existenzgrundlage und die werden wir ihm nicht entziehen.“
Naja, eine Existenzgrundlage ist die Wanne nun nicht gerade, gehört aber mittlerweile zum Markenzeichen unserer Kanzlei. Nur, stinken tut der Dieselmotor schon richtig ernsthaft. Ok, dann schau’n wer mal …
Wohin mit der Wanne?

Diese Frage wird sich 2008 stellen, wenn dies hier Wirklichkeit wird:
Innerhalb des S-Bahn-Rings dürfen Autos mit zu hohem Schadstoff-Ausstoß ab Januar 2008 nicht mehr fahren.
Quelle: Welt
Fernsehen macht nicht blöd.
Nur unempfindlich für die Tatsache, daß man es schon ist. Alexander von Schönburg („Die Kunst des stilvollen Verarmens“) beschreibt es so:
Kein Gerät begünstigt Verblödung und Herdenverhalten so sehr wie der Fernseher. Kein anderes Medium ist für so viel Stumpfsinn, so viel Brutalität und Banalität, für so viel Zeitverschwendung verantwortlich. Vor nicht so langer Zeit mußte man noch mindestens Latein können, um zur geistigen Oberschicht zu gehören. Heute genügt dafür der Verzicht auf den Fernseher.
ARCOR – Noch ein Formular
Das Telefonunternehmen erweist sich als eine unerschöpfliche Quelle von Formularen. Nachdem ich im November 2005 meinen Wunsch nach Erhöhung meiner Telefonie-Kapazität bei ARCOR angebracht habe, erhielt ich nach reichlich Irrungen und Wirrungen heute ein weiteres Formular. Ich bin begeistert!
Mit dem kann ich wohl nun einmal mehr mitteilen, was ich denn möchte. Erläuterungen und Beratung von dem Unternehmen, an das ich monatlich hart Verdientes überweise, bekomme nicht. Aber vielleicht später noch ein weiteres Formular … ich bin gespannt.
Kulinarische Randsportart: Caffè – Zubereitung
Deutschland ist, was Espresso angeht, noch immer Entwicklungsland. Doch es gibt eine wachsende Anzahl von Leuten, die sich nicht mit der Diaspora abfinden wollen. Es sind Menschen, die sich von deutschen Trinkgewohnheiten unabhängig machen und für einiges Geld in ihren Büros oder Küchen kleine, chromblitzende Kopien der Espressomaschinen aus der italienischen Gastronomie aufstellen. Nein, nicht diesen Nespresso-Kapsel-Firlefanz, sondern Siebträger- oder Handhebelmaschinen mit klingenden Markennamen wie Gaggia, La Pavoni, Saeco, Jura oder Faema. Sie alle sind auf der Suche nach der perfekten Crema.
Quelle und mehr davon in der taz
Jörn Kabisch, der Autor dieser Kolumne, hat zwei Punkte nicht angesprochen: Brasila klingt auch nicht schlecht – und: Das Auge trinkt mit. Hier zum Beispiel.
Kommentare deaktiviert für Kulinarische Randsportart: Caffè – Zubereitung
Richtig fettes Honorar vom Haftpflichtversicherer
Wir hatten den Versicherer gebeten, die Schadensersatzzahlung unmittelbar an den Mandanten zu überweisen, das Sachverständigen-Honorar an den Gutachter und die Anwaltsvergütung an uns. In aller Regel ist dies der schnellste Weg, wie die Leute an das ihnen zustehende Geld kommen.
Ein Industrieversicherer ignoriert das und überweist den Schadensersatz, das Honorar und die Vergütung in einer Summe auf unser Konto. Ich habe nun einfach ‚mal frech zurück geschrieben:
… hier ist heute eine Zahlung in Höhe von **.****,** Euro eingegangen. Da eine Tilgungsbestimmung nicht angeben wurde und wir Schadensersatzzahlungen ausschließlich auf das Konto unserer Mandanten und das Gutachterhonorar auf das Konto des Sachverständigen erbitten, dürfen wir nun davon ausgehen, daß es sich bei Ihrer Zahlung auf das hier entstandene Honorar handelt. Ich bitte höflich um Ihre Bestätigung.
Auf die Reaktion bin ich gespannt.
[@Mandant: Deinen Schadensersatz habe ich soeben auf Dein Konto überwiesen. Der Gutachter hat auch schon sein Geld. Aber bitte nicht weitersagen. ;-)]
Geräumt und gefegt
Auf der Kottbusser Brücke ist das Parken unter der Woche in der Zeit zwischen 9 und 18 Uhr nur für eine Stunde gegen Vorlage einer blauen Berechtigungskarte erlaubt. Man will damit verhindern, daß der knappe Parkraum für verkehrsfremde Zwecke genutzt wird. Die Brücke ist traditionell der Ort, an dem man günstige Gebrauchtwagen „von Privat“ kaufen kann.
An jedem ersten Dienstag im Monat wird die Kottbusser Straße gefegt. Dazu hat man zwischen der Mariannenstraße und dem Kottbusser Tor an diesem Tage ein Halteverbot in der Zeit von 6 bis 9 Uhr verfügt.
Das paßte heute morgen: Das Ordnungsamt hatte die Rolle bestellt, die die rechte Spur freigeräumt hat. Danach kam die BSR zum Saubermachen.
Um 8:30 Uhr war das erste Teilstück sowohl freigeräumt als auch gekehrt. Die Gelegenheit ahnend habe ich den blau bemantelten Ordnungsbeamten gefragt, ob er denn auch das grün-weiße Auto abschleppen lassen würde, wenn es denn schon vor 9:00 Uhr vor der Fahrschule Aktas stehen würde. Natürlich durfte er das nicht genehmigen. Aber sein freundliches Gesicht sprach Bände … die Gelegenheit war günstig:

Das war um 8:35 Uhr. Um 10:00 stand die Wanne – ohne Knöllchen – immer noch dort.

Kommentare deaktiviert für Geräumt und gefegt
Das offene WLAN und die Wohnungsdurchsuchung
Ein 63jähriger Nürnberger konnte den Besuch der Polizei gar nicht fassen. Eine Anzeige legte ihm den unrechtmäßigen Besuch von Pornoseiten zur Last.
berichtet Gulli
Der freundliche ältere Herr hatte aber Glück im Unglück:
Schnell wurde klar, dass ein unbekannter Dritter durch ein ungesichertes WLAN die Straftaten begangen hatte. Bei einem Wechsel des Telefonanbieters wurde bei dem Mann ein Komplettgerät installiert, das trotz ausschließlichem Gebrach des normalen LAN munter per WLAN die Nachbarschaft versorgte.
Der Unbekannte bliebt glücklicherweise auch nicht lange ein solcher. Soviel Dussel Dusel hat nicht jeder.
Die Kompetenz bei ARCOR
Immerhin: Die Dame, die versprochen hat, mir ein Faxformular zu schicken, hat Wort gehalten und mir das angekündigte Formular gefaxt. Das, was ich wollte – nämlich meinen bestehenden ISDN-Anschluß um zwei weitere Leitungen zu erweitern – sieht aber auch das neue Formular nicht vor.
Als Minimal-Lösung könnte ich damit einen weiteren Komplett-Anschluß (Telefonie und DSL) zum Preis von monatlich 19,95 Euro bestellen – wenn ich bereit wäre, mich durch drei DIN A4-Seiten mit Kleingedrucktem hindurch zu arbeiten. Dann könnte ich auf zwei (vorhandenen) Leitungen per Flat und auf zwei weiteren ab 3 Cent pro Minute telefonieren.
Achso: Weil ich ja zwei Leitungen haben wollte, hat mir Arcor das Formular auch gleich zweimal gefaxt. Beide Male bereits ausgefüllt mit meinem Namen und meiner Anschrift.
Den Wunsch meiner Mitarbeiterin an die ARCOR-Dame, das Formular doch bitte auch insoweit auszufüllen, daß es meinen Wünschen nach der Erweiterung des bestehenden Vertrages entspricht, konnte die Dame aber nicht erfüllen. Das dürfe sie nicht, teilte sie mit.
Vielleicht ist ja jemand unter den Lesern dieses Beitrages dabei, der mir sagen kann, an welcher Stelle ich meine Kreuzchen machen soll – ohne daß ich dabei befürchten muß, daß man mir meinen bestehenden Telefon- oder DSL-Anschluß lahmlegt.
Ich habe das Formular erst einmal entsprechend meiner Wünsche angepaßt und ein weiteres Mal im Klartext, den auch ein Sonderschüler verstehen sollte, formuliert, was ich will. Einfach nur zwei weitere Leitungen … mein Wunsch zum Jahresende an die Geschäftsleitung von ARCOR.
Jahresende
Das Jahresende war für uns etwas angenehmer, als es Susanne im Berlin-Blog beschreibt,
Manchmal ist es eben auch gut, Weihnachten aus Berlin raus in die Provinz zu fliehen und das Sylvester-Geballere in Kreuzkölln vom heimischen Balkon aus zu beobachten. Vielleicht liegt es aber auch daran, daß unser Kontingent an heimeligen Weihnachts- und wilden Sylvester-Partys langsam dem Ende zugeht und wir uns dem Jahresendstreß deswegen konsequent entziehen.
Deswegen können wir nun auch entspannt allen, die es hören/lesen wollen, einen erfolgreichen Start in ein gesundes neues Jahr wünschen.