Bergsteiger

berg.jpg

Über 20 Jahre Training, am Sonntag war es dann endlich so weit: Wir waren ganz oben. Liebe Schweizer, sagt bloß nicht, wir hätten hier keine Berge!

4 Kommentare

Übersensibel?

Unbedacht und aus einer pubertierenden Laune heraus äußerte er gegenüber einer Mitschülerin, er wolle zwei Mädchen die Köpfe abschlagen und plane einen Amoklauf.

Das Mädchen war geschockt, redete darüber mit ihren Schulfreundinnen, von denen sich eine an den Direktor wandte. Ü. musste die Schule wechseln. Gestern nun wurde der heute 20jährige Türke vom Amtsgericht Tiergarten zu einer Strafe von 20 Stunden Freizeitarbeit und drei Gesprächen über dieses Thema bei der Gerichtshilfe verurteilt.

Darüber berichtet Berlin Kriminell.

Es gibt Scherze, die macht man einfach nicht. Jedenfalls nicht in einer Zeit, in der Amokläufe unter Schülern gerade en vogue sind. Die geschockte Schülerin war sicherlich nicht übersensibel, sondern einfach nur vorsichtig.

2 Kommentare

So geht das nicht

Knieschleifer heißt das, Knieschleifer. Vom Helm hat keiner was gesagt:

sonicht.jpg

Danke an Nils Petersen für den Schnappschuß.

4 Kommentare

Die Wanne im Fernsehen

Blickpunkt-Bericht vom 13.04.2008 über die Ungleichbehandlung von Behörden- und Privatfahrzeugen in der Berliner Umweltzone: Die Polizei-Wanne darf, die Kanzlei-Wanne darf nicht.

Übrigens: Das Knöllchen, von dem die Rede in dem Beitrag ist, wurde nicht wegen „Parken in der Umweltzone“ verhängt, sondern wegen „Verkehrsteilnahme durch Parken in der Umweltzone„.

2 Kommentare

Die Wanne im Fernsehen

Blickpunkt-Bericht vom 13.04.2008 über die Ungleichbehandlung von Behörden- und Privatfahrzeugen in der Berliner Umweltzone: Die Polizei-Wanne darf, die Kanzlei-Wanne darf nicht.

Übrigens: Das Knöllchen, von dem die Rede in dem Beitrag ist, wurde nicht wegen „Parken in der Umweltzone“ verhängt, sondern wegen „Verkehrsteilnahme durch Parken in der Umweltzone„.

5 Kommentare

Wenn man keine Ahnung hat …

Menschen rauchen Pflanzen und wundern sich dann, dass es in ihrer Lunge verqualmt ist. Dann verklagen sie den Zigarettenhersteller und leben vom erstrittenen Geld, bis sie der Lungenkrebs dahinrafft. Zigarettenhersteller wissen jetzt, dass das Herstellen von Zigaretten teuer werden kann, stellen aber weiter Zigaretten her. Warum? Weil sie wissen, dass der Mensch in der Regel nicht nur zu dumm ist, zu begreifen, dass Rauchen seine Lunge verqualmt, sondern dazu auch noch zu dämlich, einen geeigneten Rechtsanwalt zu finden. Das ist natürlich auch nicht einfach. Es gibt Rechtsanwälte, die sogar zu doof sind, gegen einen Bußgeldbescheid pünktlich Einspruch zu erheben, weil sie den Tag damit verbringen, abstruse Klageideen für Menschen mit Rechtsschutzversicherung auszuhecken. Dabei rauchen sie oft und vergessen dann, den Zigarettenhersteller zu verklagen. Die Justiz ist auf keinen Fall der richtige Ort, um nach Intelligenz zu suchen.

Quelle: Dieter Nuhr – Gibt es intelligentes Leben?

Ein Buch, dessen Lektüre ich nicht nur Juristen dringend empfehle. Erstklassiger, intelligenter Humor.

Kommentare deaktiviert für Wenn man keine Ahnung hat …

Strafprozeß gegen Polizeibeamte

Bei der Erstürmung einer Wohnung wurde ein Unschuldiger verletzt. Vier Polizisten stehen nun vor Gericht. Die maskierten Angeklagten behaupten, das Opfer habe sich an ihrem Schutzschild gestoßen.

schreibt Waltraut Schwab in der taz.

In dem Bericht über den SEK-Einsatz heißt es weiter:

… als das Licht in jener Nacht endlich anging, sah der junge Mann zugerichtet aus: Schürfwunden, Blutergüsse, ein herausgebrochener Zahn, aufgeplatze Lippen. Das Bett war blutverschmiert.

Am Schutzschild gestoßen. Oder mit dem Schutzschild gestoßen?

Das wird der Prozeß hoffentlich aufklären.

Auch der Tagesspiegel berichtet über den Prozeß.

8 Kommentare

Idiot!

Mit dieser Postkarte wirbt der TÜV Rheinland für seine Kurse, die auf die medizinisch-psychologische Untersuchung vorbereiten sollen:

idiot.jpg

Auf der Rückseite der Postkarte findet man dann einen Hinweis auf weitere Informationen für den Interessenten im Internet unter www.lappen-weg.de

Das ist echtes Neuköllner Niveau, nichts für unsere Mandanten.

1 Kommentar

Zahlung – an wen?

Es geht um eine komplizierte und umfangreiche Wirtschaftsstrafsache. Nach sieben Hauptverhandlungstagen kommt es zu einem Gespräch zwischen den Verfahrensbeteiligten.

Das Gericht, die Verteidigung und der Staatsanwalt, der in der Gerichtsverhandlung die Anklage vertritt (der sogenannte Sitzungsvertreter), sind sich einig. Der Angeklagte bekommt eine Freiheitsstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt wird – wenn er eine Zahlung an die (angeblich) Geschädigten zum Ausgleich des (angeblich) entstandenen Schaden leistet. Dazu war der Angeklagte bereit, obwohl sein finanzieller Spielraum es eigentlich nicht erlaubt.

Allerdings will die Staatsanwältin, die für die Sache zuständig ist und die die Anklage verfaßt hat, nicht mitgehen und strebt eine Freiheitsstrafe ohne Bewährung an. Trotz der angekündigten Zahlung, die sie vom Angeklagte weiterhin verlangt.

Damit ist der Angeklagte – erwartungsgemäß – nicht einverstanden. Deswegen wird der Prozeß wohl weitergehen, was zu zahlreichen weiteren Verhandlungsterminen und dann wohl auch in die nächste Instanz führen wird. Dies wiederum führt zu weiteren erheblichen Verfahrens- und Verteidigungskosten. Und die Zahlung an die Geschädigten erfolgt dann am St. Nimmerleinstag.

Die Staatsanwältin hätte es eigentlich in der Hand. Mich würde die Meinung der Geschädigten interessieren.

5 Kommentare

Gefährliche Theaterbesucher

Die Betreiber des Saalbau Neukölln scheinen sich vor ihren Besucher zu fürchten. Die Tickets an der (und die) Abendkasse werden in einem Hochsicherheitstrackt gehortet:

saalbau.jpg

Die Kontaktaufnahme des Kassenwarts zu den Besuchern erfolgt dann wie in amerikanischen Knast-Filmen:

sprechen.jpg

Es ist eben ein Problemkiez, dieses Neukölln.

4 Kommentare