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Strafrecht
Bedrohung in Neukölln
Wassguggsdu?! Isch Disch Messer!! Isch weis wo Dein Haus wohnt!
Danke an den Leerling für das Zitat
Urlaub
Aus dem Schreiben an den Staatsanwalt in einer Umfangstrafsache:
Ferner teile ich Ihnen mit, daß ich in der Zeit vom 7. bis 23.4.06 urlaubsbedingt nur eingeschränkt erreichbar bin. Von Maßnahmen, die meine Anwesenheit oder meinen uneingeschränkten Einsatz erfordern, bitte ich in dieser Zeit höflich abzusehen.
Die Durchsuchung der Wohnung meines Mandanten fand bereits im Januar statt – als ich auf dem Verkehrsgerichtstag war. Ich habe also noch was gut bei dem Verfolger. ;-)
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Polnische Zigaretten statt italienische Pasta
Heute morgen erreichte mich ein Anruf aus Polen. Man habe ihn festgenommen, als er mit einem LKW über die Grenze nach Deutschland wollte.
Deklariert waren Nudeln. Geladen waren Zigaretten. Über 69.000 Stangen. Die sollten von Warschau nach Brüssel transportiert werden.
Dafür hat er 300,00 EUR bekommen. Jetzt bekommt er noch einen heftigen Nachschlag. Gelohnt hat sich das nicht.
Vor der Razzia erstmal die Kontrolle
Kollege Werner Siebers – nach seinen perfiden Urlaubsberichten sprechen böse Zungen auch von „Lanzaratte“ – schreibt von Razzien in Schulenund meint:
Die Vorstellung, SEK umstellt Schule und löscht Handyspeicher von 600 Schülern, während der Unterricht ruht, lässt doch eher schmunzeln.
So machen es die Niedersachsen. Hier in Berlin-Neukölln geht das anders, irgendwie effektiver – nämlich fast schon präventiv:
Wegen der Gewaltprobleme setzen die Behörden auf die Hilfe der Polizei. Die in Not geratene Neuköllner Rütli- Hauptschule erhält Hilfe. Ab sofort sollen Eingangskontrollen durch die Polizei mehr Sicherheit geben.
schreibt Susanne Vieth-Entus im Tagesspiegel
Durchsuchungsbeschlüsse vom Abreißblock? Oder wie wird sowas (in Niedersachsen und Neukölln) eigentlich rechtlich realisiert? Achja, ich habe die Gefahr im Vollzug vergessen.
… schöne neue Welt.
Mit dem Hinweis der Zugabe
Der Beschuldigte wurde zwecks Klärung des Sachverhaltes ins D-Büro gebeten. Hier übergab er freiwillig die beiden Flaschen aus seinem Hosenbund heraus an Unterzeichner mit dem Hinweis der Zugabe des Diebstahls.
So schreibt ein sicher gut ausgebildeter Kaufhausdetektiv in seine Strafanzeige.
Problem
„Wir haben im Bereich der Kriminalität ein Problem in der Stadt – es ist jung, männlich und Ausländer.“
Frank Henkel, Sprecher der Berliner CDU im Abgeordnetenhaus, nach Schüssen auf einen Polizisten
Quelle: taz
Kein Kinderkram mehr
Kinder überfallen Frau
Vor ihrer Haustür haben unbekannte Täter gestern Nacht um 0 Uhr 40 in der Muskauer Straße eine 48-jährige Kreuzbergerin überfallen.
Sie suchte gerade nach ihrem Schlüssel in der Tasche und nahm ihre Geldbörse in die Hand. Plötzlich wurde sie von hinten geschubst und fiel zu Boden. Einer der Räuber trat ihr gegen das Knie und stahl ihr Portemonnaie. Dann flüchteten beide in Richtung Zeughofstraße.
Nach Angaben des Opfers waren die Täter Schwarzafrikaner, ca. zwölf Jahre alt, 1 Meter 45 groß und schlank. Einer trug eine weiße Daunenjacke mit Kapuze und eine hellblaue Jeans. Zu dem zweiten Räuber konnte sie keine näheren Angaben machen, da er während der Tat hinter ihr stand.
Quelle: meinberlin.de
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Angeschossener Polizist: Zeugen gesucht – bis zu 10.000 EUR Belohnung
Am Freitagabend gegen 21:20 Uhr war eine Zivilstreife auf der Flughafenstraße in Richtung Herrmannstraße unterwegs, als die Beamten auf der Gehwegseite vor den Häusern der Flughafenstraße 76/78 zwei rennende Personen bemerkten. Die Beamten, der 42-jährige Polizeihauptkommissar Uwe L., ein 29-jähriger Polizeiobermeister und ein 34-jähriger Polizeikommissar vermuteten einen Zusammenhang mit Straftaten in dem dortigen Bereich und wendeten deshalb ihr Fahrzeug an der Herrmannstraße, fuhren zurück und bogen in die Fontanestraße ein. Dort bemerkten sie anscheinend die beiden Personen, wie sie gerade von der einen Gehwegseite auf die Gehwegseite zur Hasenheide hin wechselten.
Etwa in Höhe der Hausnummer 30 stiegen Uwe L. und der 29-jährige Polizeiobermeister aus dem Zivilfahrzeug aus. Vorneweg ging Uwe L., der einen Verdächtigen ansprach und zum Stehenbleiben aufforderte. Sofort gab der Verdächtige zahlreiche Schüsse aus einer scharfen Schusswaffe ab, wovon einer Uwe L. am Kopf an der linken Schläfenseite traf. Der schwerverletzte Beamte wurde vor Ort notversorgt. Er kam in ein Krankenhaus, wurde dort operiert und befindet sich weiterhin in Lebensgefahr. Einige Projektile aus der Waffe des Täters schlugen in einer Parterrewohnung in der Fontanestraße 29a ein, verletzten zum Glück aber niemanden.
Der Schütze kann bisher wie folgt beschrieben werden:
Ca. 30-35 Jahre alt, schlanke bis hagere Gestalt, ca. 180 – 190 cm groß, dunkle kurze Haare, helle Haut, unrasiert, dunkle Kleidung, möglicherweise südeuropäischer Herkunft.Der Schütze ist nach der Tat von der Ecke Fontanestraße/Karlsgartenstraße in die Hasenheide hinein geflüchtet. Wo die zweite Person verblieb, ist bisher unbekannt. Eine weitere Person ist vor dem Schützen ebenfalls in die Hasenheide hinein gelaufen und wird daher dringend als Zeuge gesucht. Der Zeuge wird als ca. 40-45 Jahre alt, 180 cm groß, dunkle, kurze Haare, dunkle Bekleidung, Südländer, möglicherweise Türke beschrieben.
Die 2. Mordkommission fragt:
# Wer kennt den Schützen und seinen Begleiter?
# Wer war der Zeuge, der den Schützen gesehen haben dürfte und vor ihm in die Hasenheide gelaufen ist?
# Wer war als Jogger oder Fahrradfahrer dort im Tatortbereich unterwegs?
# Wer hat gestern Abend im Bereich des Tatortes Verdächtiges beobachtet?
# Wer kann sonstige sachdienliche Angaben machen?Für die Aufklärung des Tötungsdeliktes hat der Polizeipräsident in Berlin eine Belohnung in einer Höhe bis zu 10.000 Euro ausgesetzt. Sie ist nicht für Personen bestimmt, zu deren Aufgaben die Verfolgung und Aufklärung von Straftaten gehört. Hinweise, die auch vertraulich behandelt werden können, bitte an die 2. Mordkommission in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter (030) 4664-911201.
Quelle: meinberlin.de
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Polizist in Berlin niedergeschossen
Nach den Schüssen auf einen Polizisten in Berlin-Neukölln hat die Mordkommission am Samstagmorgen die Spurensuche wieder aufgenommen. Die Grünanlage Hasenheide werde mit mehr als 70 Beamten durchsucht, sagte Polizeisprecher Bernhard Schodrowski.
Der durch einen Kopfschuss schwer verletzte Beamte schwebe nach wie vor in Lebensgefahr. Die Mordkommission habe die Ermittlungen übernommen.
Gemeinsam mit zwei Kollegen wollte der Hauptkommissar in Zivil in der Grünanlage Hasenheide am Freitagabend zwei Männer kontrollieren, die sich auffällig verhielten. Als die Polizisten die Verdächtigen ansprachen, habe einer sofort geschossen, sagte Schodrowski. Der 42- Jährige wurde am Kopf getroffen und noch in der Nacht im Krankenhaus notoperiert.
Die Hintergründe der Tat waren auch am Samstagmorgen noch unklar. Ob es sich um ein Delikt in der Drogenszene handelt, konnte die Polizei noch nicht sagen. Die Hasenheide ist Neuköllns älteste und bekannteste Grünanlage. Sie gilt heute als Drogenumschlagplatz zwischen den Problembezirken Neukölln und Kreuzberg.
Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg
Soeben (15:40 Uhr) wurde gemeldet: Der Polizeibeamte habe keine Chance mehr zu überleben; die Ärzte hätten den Hirntod bereits festgestellt.
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Macrobotellón und die Jugend von heute
Spaniens junge Menschen wetteifern, welche Stadt die meisten Säufer hat. Ist das noch Jugendkultur?
In welcher Stadt kommen die meisten Jugendlichen zusammen – und zwar zum Saufen? So lautet ein seltsamer Wettbewerb, der am Wochenende in Spanien ausgetragen wird. Seit Tagen schwirren E-Mails und SMS durch die Jugendzimmer der Nation. In mindestens 15 Städten findet der macrobotellón statt. „Botellón“ heißt so viel wie große Flasche und ist für rund eine halbe Million junger Spanier zwischen 14 und 30 die Hauptbeschäftigung an jedem Wochenende – üblicherweise auf den Plätzen der historischen Altstädte. Jetzt soll dem „macro“-mäßig noch eins draufgesetzt werden.
Quelle: taz vom 18.3.06
Na, wenigstens kiffen sie nicht.