Kanzlei Hoenig Info

Frühling in Kreuzberg

Der Kreuzberger an sich: Sobald irgendwo ein Sonnenstrahl erscheint, sitzt er draußen im Gartenlokal. Notfalls auch mitten im Winter.

Daß es heute aber unwiderruflich Frühling geworden ist, beweisen nicht die voll besetzten Tische vor den Kneipen, sondern er hier:

Ich habe sie vermißt, die freundlichen Akkordeon-Melodien. Willkommen Frühling!

4 Kommentare

17 Jahre nach der Wiedervereinigung

Ich glaube, der Herr Kollege, der die Gegenseite vertritt und dem aufgegeben wurde, für einen Gerichtskostenvorschuß für die Beweisaufnahme zu sorgen, war ein wenig verärgert:

Bemerkenswert ist wieder, dass in der ganzen Akte kein Konto des Amtsgerichts Potsdam auftaucht und ich die Kontoverbindung (Deutsche Bundesbank, BLZ 160 000 00, Konto-Nr. 160 01 5 12) zunächst telefonisch auf der Geschäftsstelle des Gerichtes erfragen musste. Schafft es das Amtsgericht Potsdam nicht endlich, 17 Jahre nach der Wiedervereinigung, wie normale Gerichte, im Briefkopf die Kontoverbindung anzugeben?

Wie „normale“ Gerichte? Wo gibt es die?

1 Kommentar

Unbekannt mit ein n

Aus einem Polizeibericht:

Auf dem Sichtfenster des Briefes war der Name durchgestrichen und das Wort – unbekannt – vermerkt (unbekannt mit ein – n -).

2 Kommentare

10 goldene Regeln fürs erfolgreiche Bloggen

… präsentiert die Berliner Zeitung:

Verehrte Surfer, User, Blogger: Ich finde, dass das alles völlig bekloppt klingt.

Ich auch.

Kommentare deaktiviert für 10 goldene Regeln fürs erfolgreiche Bloggen

Zeugen gesucht

Heftiger Beziehungsstress, gleich hier um die Ecke:

Zu einem Streit mit tödlichem Ausgang ist es heute Morgen gegen 6 Uhr am Paul-Lincke-Ufer in Kreuzberg gekommen.

Die 3. Mordkommission hat Fragen. Wer Antworten hat: 030/4664-911 300.

Quelle: Polizeiticker auf meinberlin.de

Kommentare deaktiviert für Zeugen gesucht

Für nen Zwanni

Es ging um die Frage der Zahlungspflicht: Muß man zahlen, wenn man in eine Abo-Falle getappt ist? Ein Kommentar erteilt Rechtsrat:

Nicht zahlen! Warten bis auf einen Gerichtsbeschluss und dann ab für nen Zwanni zum Anwalt und der setzt dann einen Brief auf und Fertig ist die ganze angelegenheit!

Aha, so einfach ist das also. :-)

Kommentar gefunden bei RA J. Melchior, Wismar

4 Kommentare

Pressemitteilung: Nebenklage im Schwurgerichtsverfahren am 1.3.07 beim LG Mainz

Am 1.3.07 beginnt vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Mainz der Prozeß gegen den 56 Jahre alten Wolfgang P.. Er hat am 13.07.2006 seine 19 Jahre jüngere, aus Ungarn stammende Ehefrau erwürgt und ist nun des Totschlags angeklagt.

Noch in der Tatnacht hat der Angeklagte gegenüber der Polizei die Tat eingeräumt. Zum konkreten Tathergang und seinem Motiv hat er jedoch gegenüber den Strafverfolgungsbehörden geschwiegen.

Die Mutter und die Schwester der Getöteten haben sich als Nebenklägerinnen dem Verfahren angeschlossen. Sie werden von den Rechtsanwälten der Kanzlei Hoenig Berlin, Tobias Glienke und Carsten R. Hoenig, vertreten.

Die Angehörigen versprechen sich von der Teilnahme an dem Strafprozeß, Antworten auf ihre Fragen zu finden, wie es zu diesem schrecklichen Ereignis kommen konnte. Sie hoffen, damit Ihre Trauer und den Verlust ihrer Tochter und Schwester besser verarbeiten zu können. Es geht den beiden Hinterbliebenen aber auch um die aktive Teilnahme an dem Verfahren, um auf diesem Wege Einfluß auf das Strafmaß nehmen zu können.

Bislang sind Verhandlungen zwischen dem Angeklagten und den beiden Erbinnen über Schadensersatz und den Umfang des Nachlasses noch ohne Erfolg geblieben. Es fehlen jegliche Informationen über das Vermögen des bis zuletzt erfolgreichen Unternehmers. Auch in dieser Hinsicht soll das Strafverfahren zur Aufklärung beitragen.

Rechtsanwälte
Tobias Glienke und
Casten R. Hoenig, Fachanwalt für Strafrecht

Kommentare deaktiviert für Pressemitteilung: Nebenklage im Schwurgerichtsverfahren am 1.3.07 beim LG Mainz

Flächendeckende Video-Überwachung

Die Überwachung wirkt. Wo die Kameras laufen, passiert weniger.

So ein Sprecher der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die mit den Aufnahmen

gegen Vandalismus vorgehen und Verbrecher abschrecken

wollen.

BVG-Warnhinweis an Verbrecher und Vandalen

Habe ich das jetzt richtig verstanden: Die Überwachung führt dazu, daß sich die Vandalen und Verbrecher in den toten Winkel zurückziehen oder nur noch an unüberwachten Orten vandalieren und verbrechen?

Die CDU drängt […] auf eine Ausweitung der Überwachung.

Das ist natürlich dann die konsequente Lösung: Wenn man alles und jeden ständig und überall überwacht, passiert nichts mehr. Oder?

Quelle: taz

1 Kommentar

Schöngeredet

Die Beitragsabrechnung meiner Unfallversicherung:

Der Gesetzgeber hat die Versicherungssteuer ab 01.01.2007 von 16% auf 19% angehoben. Daher hat sich Ihr Beitrag entsprechend verändert. Wir entrichten die Versicherungssteuer für Sie an das Finanzamt.

Vielen Dank, lieber Versicherer, Du bist so gut zu mir!

1 Kommentar

Eine Nacht der Gewalt in Berlin

Brutal und rücksichtslos – nach einer Woche, in der Berlin intensiv über Gewaltkriminalität von Jugendlichen, über angeblich zu „weiche“ Justiz und den hohen Anteil ausländischer Täter diskutiert hat, präsentierte die Polizei am Sonnabend die erschreckende Bilanz nur einer Nacht: Jugendliche schlugen zu, Polizisten wurden angegriffen und verletzt, Betrunkene randalierten.

Quelle: Tagesspiegel Online

Kommentare deaktiviert für Eine Nacht der Gewalt in Berlin