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In eigener Sache
Kein Patent, sondern eine Marke
Ok, ich habe mich belehren lassen. Die Wanne ist nun doch nicht patentiert.
Patentiert? Das kann nicht sein. Sie meinten wohl eine Markenanmeldung?
schrieb mir Rechtsanwalt Christian Säfken hier ins Gesangbuch.
Dann eben die Wanne als Marke. Voilà:
Besten Dank an den Braunschweiger Strafverteidiger Werner Siebers, der die erste Marke per Post bekommen hat und von dem das Foto stammt, mit dem belegt wird, daß es die Wanne wieder einmal bis nach Braunschweig geschafft hat.
Und für die nächsten Grußkarten ist auch noch Nachschub vorhanden:
… ohne den Aufdruck „Muster“.
Wohin mit den Akten?
Eine perfekte Win-Win-Situation: Anwälte müssen darauf achten, daß vertrauliche Informationen, auch wenn sie in Form alter Akten und Briefe nicht mehr benötigt werden, nicht in falsche Hände gelangen. Andererseits gibt es Menschen mit Behinderungen, die arbeiten möchten.
Die Lichtenberger Werkstatt für Behinderte bringt beide Interessen zueinander.
Wir arbeiten mit dieser gemeinnützigen GmbH nun schon einige Zeit erfolgreich zusammen. Der Service ist super und die Mitarbeiter, die unsere Papiere und Datenträger abholen, sind mit Freude bei der Arbeit.
Und zuverlässig arbeitet das Unternehmen auch, belegen die uns übersandten Papiere:
Deswegen auf diesem Wege die wärmste Empfehlung an die mitlesenden Kollegen.
Bepelzter Hinweis
Wenn ich sowieso im Kriminalgericht bin, könnte ich ja auch die Akten mitbringen, die uns zur Einsicht zur Verfügung gestellt werden. Und die anderen zurückbringen. Meint jedenfalls unsere Mitarbeiterin.
Deswegen legt sie mir am Vortag dann regelmäßig ein Formular-Zettelchen auf den Tisch: „Folgende Akte kann abgeholt werden:“, und notiert darauf die Angaben, die ich zur Abholung brauche. Und auch die Akten, die ich zurückbringen soll, legt sie bereit.
Irgendwie funktioniert die Wahrnehmung unerfreulicher Aufgabenzettel nur beschränkt. Das haben bestimmt schon kluge und gut bezahlte Wissenschaftler herausgefunden. Sowas weiß natürlich auch unsere Mitarbeiterin. In unserer Kanzlei ist das natürlich auch empirisch belegbar.
Da unsere Mitarbeiterin auch klug und gut bezahlt ist, weiß sie auch, wie sie mich nachhaltig an die Erledigung unangenehmer Aufgaben erinnert:

Ich weiß jetzt allerdings nicht, wie ich diese Botschaft übersetzen soll. „Bitte vergiß die Akten nicht.“ halte ich für eher unwahrscheinlich.
Was will sie mir mit diesem bepelzten Hinweis bloß sagen??
Telekom scheitert immer wieder
Es ist unglaublich. Menschen gelingt es, zum Mond zu fliegen. Aber die Telekom schafft es nicht, eine kleine Kreuzberger Kanzlei mit einer stabilen DSL-Verbindung zu versorgen.
Ich habe nicht mehr mitgezählt, wie oft und wie lange ich die Störungsstelle der Telekom benachrichtigt habe. Gestern war es eine geschlagene Stunde in der Warteschleife. Heute morgen funktioniert der Anschluß schon wieder nicht.
Ich bin dann mal weg
Nämlich hier:

Und ob es hier eine stabile Funkverbindung fürs Notebook gibt, denke ich eher nicht.
Unzulässige Internet-Einstellung
Die Berliner Volksbank hat nicht nur ein Qualitätsmanagement, sondern auch noch einen Bereich Recht. Die dort beschäftigten Mitarbeiter werden anscheinend immer dann beschäftigt, wenn das Qualitätsmanagement es nicht geschafft hat.
Über den Umgang der Bank mit ihren Kunden hatte ich bereits mehrfach berichtet. Das gefällt den Bankern natürlich nicht, insbesondere nicht, wenn man sie auch noch beim Namen nennt (muß ich irgendwie übersehen habe, das mit den ungeschwärzten Namen).
Deswegen schickt mir der Rechtsbereichsmitarbeiter (nein, er heiß nicht Streisand!) einen Brief:
Der Schlipsträger greift dabei in die Vollen:
In Ihrem Informationsblog versuchen Sie damit, wider besseres Wissen durch Täuschung Mandate zu erlangen.
Gut, daß man dort weiß, was ich weiß. Lieber R-Wi: Ich weiß es besser! 8-)
Mit dem Gebot der Sachlichkeit bei anwaltlicher Werbung und gewissen Standesregularien will mir der Bangster kommen. Naja, es hätte mich auch überrascht, wenn er von dem, was er da schreibt, auch etwas versteht.
Sei’s drum: Gern komme ich dem Wunsch nach und verhülle die Namen der Täter.
Übrigens: Die plötzliche und unerwartete Erhöhung der Kontoführungsgebühren, über die meine Mandantin erst nach meiner Intervention Kenntnis erlangt hat, hat sie 20 Euro gekostet (und mir den Stoff für – bisher – drei Blogbeiträge geliefert). Ab Mai läßt sie ihr Geld von einer seriösen Bank verwalten. Einer Bank, die ihre Kunden freundlich und fair behandelt. Nicht mehr von der Berliner Volksbank.
Zum Schluß noch, zum Thema „Mandatserlangungsversuch“ – das ultimative Super-Sonderangebot:
Die ersten fünf Bankräuber, die es nicht verhindern konnten, bei einem Überfall einer Filiale der Berliner Volksbank erwischt zu werden, verteidige ich zum Sonderpreis von 20 Euro.
Feindliches Gebiet

Immer wieder stoße ich auf Relikte einer Vergangenheit, die mehr als 20 Jahre zurückliegt. Das Bild ist aktuell, drückt aber immer noch ein Gefühl aus, das nach über 2 Jahrzehnten scheinbar immer noch nicht aus den Köpfen der Menschen verschwunden ist.
1. Wo war ich?
2. Wohin wollte ich hin?
3. Worüber ärgere ich mich?
Späte Kritik an Nazis-raus-Beitrag
Ein Blogleser kommentiert einen älteren Blog Beitrag, den ich über einen mutigen Gastwirt geschrieben habe. Der Hotelier hatte sich geweigert, NPD-Politikern und ihren Parteifreunden Zimmer zu vermieten.
Damit der Kommentar nicht in den Tiefen dieses Blogs untergeht, habe ich ihn mal in die erste Reihe gestellt:
Hallo, Rechtsanwalt & Co
Es ist schon beängstigend, wie Sie mit Kritikern umgehen und sich in Ihrer Haltung beweihräuchern. Ihr Format ist alles andere als demokratisch und akzeptabel. Kein Stück besser als jene Spinner, die zu bekämpfen Sie vorgeben. Hönigs armselige, linke Kreaturen, 3 Sommersemester in Moskau mit Stipendium der SED und mit der Lizenz zu peinlicher Selbstgerechtigkeit – peinlich, wirklich peinlich!
Lutz Lievert
Wer auch immer dieser Herr Lievert sein mag … er scheint mit meiner Ansicht nicht einverstanden zu sein, daß man Nazis und ihre Kumpane nicht nur aus Hotels rauswerfen sollte.
Wartung
Das alte Schätzchen

brauchte Pflege:
Dann kann man ja auch mal laufen. Ist ohnehin gesünder.
Neuer Rechner für den neuen Arbeitsplatz
Nachdem wir uns den Weg zum Schreibtisch für die neue Mitarbeiterin freigeschaufelt hatten, konnten wir ein paar der überflüssigen Utensilien beiseite stellen. Jetzt ist ein wenig Platz für den neuen Rechner:

Flüsterleise und flott genug, um damit unseren Terminal-Server auf Trab zu halten. Dessen Tage sind allerdings auch bereits gezählt.
Und? Was spricht das Fachpublikum zu dem neuen Equipment unserer Kanzlei?
Nebenbei:
Es ist immer wieder eine Freude, in das Gesicht des Technikers bei der Neuinstallation zu blicken. Er ist es gewohnt, die Workstations in den Kanzleinetzen mit Nummern zu individualisieren. „WS01“ oder „WS09“ waren seine langweiligen Vorschläge. Bei uns haben die Rechner Namen: Jocko, Willi, Justus, Paul … und der neue heißt Horst.
Unsere „Frauenbeauftragte“ in der Kanzlei hat sich übrigens damit zufrieden gegeben, daß nur männliche Namen verwandt werden. Denn sie ahnt, was kommt, wenn so ein mit Mädchennamen versehener Rechner mal nicht funktioniert, wie er funktionieren soll. ;-)



