Irgendwann vor ein paar Wochen rief mal wieder eine freundliche Dame hier an. Sie sei vom Fernsehen und möchte über Wildschäden und das Regulierungsverhalten von Kaskoversicherern berichten. Ob ich ihr mit einem Fall und ein paar Informationen dienlich sein könne.
Ich hatte einen geeigneten Fall und der Mandant war auch bereit zur Mitarbeit, deswegen habe ich zugesagt. Es folgten reichlich eMails, noch mehr Telefonate und ein großer Pack Kopien aus unser Handakte. Und das auf Wunsch auch alles sofort und „gestern“ noch.
Am Donnerstag bekomme ich dann eine eMail der freundlichen Dame. Der Bericht sei am Montag gesendet worden, ich könne mir das Video irgendwo auf der Website des Senders anschauen, wenn ich möchte.
Das habe dann auch gemacht. Ein schöner Bericht, viele Details und jede Menge Hintergrund. Nur hat man leider vergessen mitzuteilen, wer denn die Informationen geliefert hat, um einen solchen Bericht zu ermöglichen.
Schönen Dank auch, liebe Filmschaffenden von der EXIT Film- und Fernsehproduktion. Glücklicherweise gibt es viele Journalisten, die mit ihrem Gegenübern Symbiosen bilden. In Ihrem Hause pflegt man wohl eine andere Art von Wechselbeziehungen.
BTW
Exitfilm sucht Mitarbeiter und Praktikanten. Ob insbesondere die Praktikanten dort genauso behandelt werden?
Update (5.10.2007):
Die WISO-Redaktion hat sich gemeldet:
Ich bedaure sehr, dass Sie Anlass hatten, sich über WISO und die uns zuarbeitenden Produzenten zu ärgern. Ich habe Verständnis für Ihren Ärger.
[…]
Über Ihre Anmerkungen zum unangemessenen Umgang habe ich mich gewundert. So soll es nicht sein. Ich werde Ihre Darstellung an die Produktionsfirma weitergeben.
Eine Reaktion von Exitfilm habe ich bis heute nicht erhalten.


