Der Berlin – Marathon …

… ist wie eine Stadtrundfahrt, nur zu Fuß.

Quelle: Unbekannter Sportkommentator

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Landwehrkanal im Fluß

[…] Der Landwehrkanal wird zugeschüttet, in der Mitte bleibt nur ein kleines Rinnsal, das zu beiden Seiten bepflanzt wird. […]

Quelle: Tagesspiegel

Das dauert aber noch:

Der grobe Fahrplan sieht nun so aus: Das Mediationsverfahren soll sechs bis neun Monate dauern. Danach wird ein Planfeststellungsverfahren eröffnet – das sich aber über Jahre hinziehen kann. Erst nach dessen Abschluss könnte mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Und dann war da noch der Herr Ströbele:

Gerade in Kreuzberg kann man nur mit der Bevölkerung Entscheidungen treffen und nicht gegen sie.

Weitere schöne Bilder vom Kanal, wie er ist und wie er bleiben sollte, gibt es von Konrad Held

Auf dem Laufenden hält der Verein „Bäume am Landwehrkanal“ unter www.baeume-am-landwehrkanal.de.

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Fortschritt in Neukölln, Kreuzberg und Moabit

Das Jugendamt Neukölln arbeitet mit einer Software, die Sprache erkennt, meldete die Berliner Morgenpost am 29. September 2007:

„Wir sind das erste Bezirksamt, das die digitale Spracherkennung in diesem Umfang einsetzt“, sagt Uwe-Pfauder, IT-Beauftragter im Jugendamt. Zwölf Mitarbeiter haben das Programm im Februar getestet. 55 nutzen es seit September. Schon haben sich weitere Bereiche der Behörde infiziert, darunter Bauwesen, Soziales, Bürgerdienste, Finanzen und Bildung. Insgesamt 157 Mitarbeiter des Bezirksamtes diktieren jetzt ihrem Computer, statt selbst auf der Tastatur zu tippen.

Nun ja, die Behördenmühlen mahlen langsam. Aber immerhin, es geht voran. In unserer Kanzlei setzen wir die Spracherkennung bereits seit 2003 erfolgreich ein. Während in den Moabiter Gerichtssälen immer noch mit Papier und Bleistiften protokolliert wird. Von Richtern, Urkundsbeamten und Staatsanwälten. Wir arbeiten dort mit dem Laptop, der per VPN und UMTS mit den Servern der Kanzlei verbunden ist.

Abschließend noch ein Zitat aus dem Rathaus Neukölln:

Uwe Pfauder sagt der Software eine große Zukunft voraus. „In vier bis fünf Jahren wird es sich in der Verwaltung durchgesetzt haben.“

In vier bis fünf Jahren. Naja.

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Kein Eis

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Ein Eiscafé in Bad Karlshafen. Am 29. Juli, nicht im Winter.

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Produkthaftung

290 km/h, freie Bahn, trockene Straße. Und dann das:

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Der Schutzengel flog schnell genug.

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Schöner Wohnen …

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… am Fernsehturm.

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Ausnahmen vom Innenstadt-Fahrverbot

Anfang Juli hat der Berliner Senat beschlossen, was jene zahlen müssen, die mit einem nicht schadstoffarmen Fahrzeug in die ab Anfang 2008 gültige Umweltzone einfahren wollen oder müssen. Nach dieser Gebührenordnung werden Oldtimerfahrer für eine unbefristete Ausnahmegenehmigung mit 100 Euro zur Kasse gebeten. Behinderte oder Pendler, die nicht Bus und Bahn nutzen können, zahlen für einen 18 Monate gültigen Freifahrtschein bereits 165 Euro, und bei Gewerbetreibenden mit mehreren älteren Fahrzeugen kommen über 600 Euro zusammen. Der AvD bezeichnete die Gebühren als „Abzocke“ und kritisierte, der Verwaltungsaufwand für die „zu erwartenden 50.000 Anträge sei extrem hoch.“ Eine Senatssprecherin erklärte, man wolle kein Geld verdienen, sondern erreichen, dass „möglichst wenige alte Autos mit hohem Schadstoffausstoß in die Innenstadt fahren.“

Quelle: Oldtimer-Markt

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Ausnahme für die Wanne?

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Die Senatsverwaltung erläutert ihren Luftreinhalte- und Aktionsplan Berlin 2005-2010 und beantwortet Fragen zu generellen Ausnahmeregelungen vom Fahrverbot und Fragen zu Einzelausnahmen vom Fahrverbot in Härtefällen.

Manchmal ist es ganz nützlich, ein Jurastudium mit zwei Staatsexamen erfolgreich abgeschlossen zu haben. Dann hat man wenigstens eine kleine Chance, es früher oder später zu verstehen, was die verbeamteten Herrschaften von der Senatsverwaltung sich da ausgedacht haben.

Merkblätter gibt es, na klar. In mehreren Sprachen. Eine Kennzeichenverordnung auch. Und natürlich Antragsformulare, freiwillige und unfreiwillige Vordrucke, Pläne, wichtige Berichte …

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Ich frage mich nur, wer soviel Zeit hat, sich das ganze Zeug auch noch durchzulesen. Und wieviel Zeit (und Geld) es gekostet hat, sich den Wust auszudenken. Und was nützt es?

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No-go-Pankow?

Drei Griechen sind heute früh in Pankow ausländerfeindlich beschimpft und angegriffen worden. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge waren die beiden 27 und 28 Jahre alten Männer und die 25-jährige Frau gegen 2 Uhr 40 mit ihrem Pkw zum Tanken auf eine Tankstelle am Karower Damm gefahren. Dort wurden sie von mehreren offensichtlich angetrunkenen Personen zunächst mit fremdenfeindlichen Parolen beschimpft und anschließend tätlich angegriffen. Die griechischen Männer wurden geschlagen und getreten und erlitten dabei Gesichtsverletzungen. […]

Quelle: Pressemitteilung der Polizei Berlin

Nachts als Ausländer im Ostteil der Stadt – scheint nicht ganz ungefährlich zu sein, nicht nur im Weitlingkiez Lichtenbergs.

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15.000 Euro für einen Wolf

Nach der Aufregung um Braunbär Bruno, der im Sommer vergangenen Jahres nach wochenlangem Streifzug zur Strecke gebracht wurde, befürchtete das Bundesumweltministerium eine ähnliche Massenhysterie bei Wölfen. Zur Vorbeugung gab die Behörde ein „Naturschutzmagazin Wölfe“ in Auftrag, das in einer Auflage von zwei Millionen Stück großen Magazinen beigelegt wurde. Das Ziel: Imagewerbung. Gesamtkosten: 304 000 Euro. Die Zahl der Wölfe in Deutschland schätzte das Ministerium in der Broschüre auf 20. Jeder Wolf ist der Bundesregierung also gut 15 000 Euro wert gewesen.

Quelle: Tagesspiegel

Wenn man den Verantwortlichen für solch einen Unsinn die Kosten vom Gehalt abziehen würde, gingen sie bestimmt sorgsamer mit dem Geld fremder Leute um.

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