Sex Sells

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Diese Werbung für eine bäuerliche Italienerin (oder sollte ich schreiben: italienische Bäuerin) erinnert mich irgendwie an das Werkstattschild „Weiber machen aber auch Spaß“ von Holger Aue.

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Kein Teufel

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… klebt an meiner Bürotür. Offenbar habe ich auf eine unserer Mitarbeiterinnen einen ganz besonderen Eindruck gemacht. Wenn ich nur wüßte, wie ich das zu deuten habe …
;-)

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Ladung per Postkarte

Ich hatte – vor einigen Jahren – einem meiner Mandanten geschrieben, daß er unbedingt zum Gerichtstermin erscheinen müsse, anderenfalls müsse er mit seiner Verhaftung und/oder Vorführung rechnen. Diesen Brief hat er natürlich erst nach dem Termin zur Kenntnis genommen. Der Mitverteidiger kritisierte mich seinerzeit berechtigt:
„Die Mandanten sind nicht dazu ausgebildet, unsere Briefe zu lesen!“ warf er mir vor.

Nachdem nun ein anderer Mandant weder auf unsere Briefpost (geschrieben auf rotem Papier), noch auf eMails oder auf SMS reagiert, habe ich es heute mit einer Postkarte versucht:

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Bitte rufen Sie mich an!

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

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Terminvergabe beim Bezirksamt per Internet

Das Bezirksamt Pankow und das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut bieten Ihnen in einem Modellversuch die Möglichkeit, über das Internet Termine bei den Pankower Bürgerämtern zu buchen.

Quelle: Bezirksamt Pankow

Das ist doch mal eine schöne Idee, die „guten“ alten Wartenummern abzuschaffen und Wartezimmer überflüssig zu machen. Hoffentlich geht das gut. Könnte ich mir grundsätzlich auch für (geeignete) Termine beim Anwalt vorstellen.

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Für Vermögensabschöpfung ungeeignet

Aus einer Ermittlungsakte:

Für den Beschuldigten besteht ein Rentenversicherungsvertrag. Diese Versicherung hat zum 1.8.2007 einen Rückkaufswert von 4,66 Euro. Für vermögensabschöpfende Maßnahmen ist diese Versicherung ungeeignet.

Ach?!

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Abfahrt

Vom Wannsee übers Paradies nach Bozen.

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Gute Laune

Nicht erst am 21.,

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sondern heute schon: Um 18:11 geht der Autoreisezug (hoffentlich) ab nach Bozen. Und dann eine Woche mit dem Mountainbike in/durch die Dolomiten.

Foto: Pixelio

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Engel verletzt

Bei einer Schlägerei in Pankow hat sich gestern Abend ein Rocker der „Hells Angels“ schwere Stichverletzungen zugezogen. Drei Beteiligte entkamen unerkannt.

Die Schlägerei entwickelte sich zwischen zwei Mitgliedern einer Rockerbande und drei noch unbekannten Männern. Der verletzte 46-Jährige erlitt Stichwunden an den Beinen und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Die beiden Rocker hatten sich an der Prenzlauer Promenade in Pankow eine Schlägerei mit den drei als südländisch beschriebenen Männern geliefert. In deren Verlauf erfolgte die Messerattacke. Das Trio entkam unerkannt. Hintergründe der Auseinandersetzung sowie Tathergang sind noch unklar.

Quelle: Tagesspiegel

Hells Angels New York

Warum es wichtig ist zu erwähnen, daß angeblich Member der Hells Angels an die Auseinandersetzung beteiligt waren, kann ich nur mutmaßen. Wäre das dem Tagesspiegel auch eine Meldung Wert gewesen, wenn kein Engel oder kein Bandit dabei gewesen wäre?

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Realisiert

Aus der Sammlung „Polizeideutsch“:

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Die Absicherung des Ereignisortes wurde durch die Polizeiwache Eisenhüttenstadt realisiert.

Quelle: Ermittlungsakte der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Oder

Hört sich enorm wichtig an.

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Reform der Rechtsberatung

Der Deutsche Bundestag hat [am 11.10.2007] das neue Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) verabschiedet, mit dem die Rechtsberatung neu geordnet wird. Stimmt der Bundesrat zu, kann das Gesetz zum 1. Juli 2008 in Kraft treten.

„Das neue Rechtsdienstleistungsgesetz erhält das Anwaltsmonopol für den gesamten Kernbereich rechtlicher Dienstleistungen. Allerdings wird es künftig moderate Öffnungen geben“, sagte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries.

[…]

Im Interesse einer sachgerechten, unabhängigen Rechtsberatung bleibt es auch in Zukunft bei dem Grundsatz, dass die Vertretung vor Gericht, ebenso wie die außergerichtliche Beratung in den Händen der Anwältinnen und Anwälte bleibt. Öffnungen sieht das neue RDG gegenüber dem geltenden Rechtsberatungsgesetz allerdings bei der unentgeltlichen, altruistischen Rechtsberatung vor, die grundsätzlich freigegeben wird. „Karitative Einrichtungen, Verbraucherberatung oder Mieterbund dürfen unentgeltliche Rechtsdienstleistungen anbieten – das gleiche gilt für Rechtsberatungen im Familien- und Freundeskreis. Um sicherzustellen, dass Rechtssuchende kompetent beraten werden, dürfen gemeinnützige Einrichtungen Rechtsdienstleistungen nur durch oder unter Anleitung eines Volljuristen erbringen, sagte die Bundesjustizministerin.

Auch Nichtanwälte sollen künftig im Zusammenhang mit einer anderen wirtschaftlichen Tätigkeit juristische Nebenleistungen erbringen dürfen. So dürfen beispielsweise Architekten künftig im Rahmen von Planungsleistungen ihre Auftraggeber bei damit zusammenhängenden baurechtlichen Fragen beraten. „Diese Regelung ist so gewählt, dass sie einerseits die verfassungs- und europarechtlich gebotenen Öffnungen ermöglicht und andererseits die Grenzen zulässiger Rechtsberatung klar und deutlich hervorhebt“, sagte Brigitte Zypries.

[…]

Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums der Justiz

Es gibt Stimmen, die sagen, daß sich dadurch die Anzahl der Mandate für Rechtanwälte erhöhen wird: Der Schadensersatzanspruch wegen fehlerhafter Rechtsberatung durch Nichtanwälte soll zum Renner werden.

Strafverteidiger werden wohl nur mittelbar von dieser Reform betroffen sein.

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