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Kanzlei Hoenig Info
Robentausch
Nur zufällig habe ich das Etikett mit dem Namen „Rolf Franke“ in der Robe entdeckt, die an meiner Garderobe hing. Es hat auch eine Weile gedauert, bis ich nachvollziehen konnte, wie das Ding dort hin kam.
Gemeinsam mit dem Autor der Lichtenrader Notizen habe ich am Mittwoch vor dem Landgericht einen dritten Kollegen verteidigt. Nach einer Verhandlungspause haben wir dann wohl jeweils die Robe des anderen getragen.
Die Dinger sehen sich aber auch sowas von ähnlich. ;-)
Bringt das nun Glück in der Fortsetzungsverhandlung am kommenden Mittwoch? Ich denke schon!
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Ohne viele Worte auf’s Maul
Vermummte schlagen Neonazis in Lichtenberg krankenhausreif. Zwei bekannte Mitglieder der Lichtenberger Neonazi-Szene sind am Mittwochabend von Unbekannten überfallen und verletzt worden. Die unbekannten Täter hätten „ohne viele Worte zu machen“ zugeschlagen.
Stefanie P. und Sebastian Z. sind bekannt in der Lichtenberger Neonaziszene. Sie machen keinen Hehl aus ihrer Gesinnung.
Quelle: Berliner Zeitung
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Unseriöse Werbung mit der USt.
Ihr Vorteil: Bis 31. Dezember nur 16 % MWSt.
Wie Sie wissen, wird zum 1. Januar 2007 der Mehrwertsteuersatz von 16 % auf 19 % erhöht. Das ist eine Steuererhöhung von saftigen 18,75 %
So wirbt ein Unternehmen, das Waren verkauft, deren Kaufpreis meist unter 100,00 Euro liegen. Satte 18,75 % Preisunterschied werden da suggeriert. Tatsächlich ist es eine Erhöhung um 2,29 %. Das macht bei 100,00 Euro (Brutto-)Kaufpreis einen Unterschied von 2,59 Euro.
Sicher. Das ist eine üble, unangemessene Erhöhung einer Verbrauchssteuer. Gerade vor dem Hintergrund, was dafür geboten wird. Aber muß es denn solch eine Bauernfängerei sein, wie in der beschriebenen Werbung?
Das sieht doch richtig lecker aus

Danke an Ingmar Greil für den Hinweis in seinem Aktenvermerk.
Um seine Frage zu beantworten: Nein, das schaffen wir (noch) nicht. Bisher begnügen wir uns mit dem leckeren Geschmack. Das mit dem Aussehen kommt noch … ;-)
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Selbst gebastelt
Hier mal eine eMail einer freundlichen Interessentin für meine Dienstleistungen:
soeben kam ich beim Stöbern auf Ihre Seite www.aktiv-gegen-Spam.de, auf der Sie unter anderem anbieten, abstrakte Fragen ohne Mandatsübernahme (also ohne Kostenfolge) zu beantworten. Da ich mir derzeit einen Anwalt nicht leisten kann, wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mir trotzdem Auskunft erteilen könnten.
Ich habe ein massives Problem mit einem in Österreich ansässigen Spamversender, der mir jede Woche Werbemails schickt und nicht mal auf Abmeldungen reagiert.
Auch habe ich alle Mails gespeichert und könnte zur Not eine Belästigung nachweisen.
Ich habe mir nach dem BDSG ein Auskunftsverlangen zusammengebastelt und möchte den Spammer nun „abmahnen“.
Frage nun: Macht das Sinn, wenn die Firma in Wien sitzt? Sollte der sich einen Anwalt nehmen, müßte ich die Kosten übernehmen? Kann ich meine Forderungen durchsetzen und wenn ja, wo? Müßte ich dafür ans Gericht nach Wien fahren??
Ok, ich setze mich dann gleich mal ein paar Stündchen hin, um der Dame ein Lehrbuch zu schreiben. Kostenlos, selbstverständlich. Ich kann mir sowas ja leisten.
Multi-Kulti-Schwuchteln in Berlin
Eine klare Ansage
Patriotismus wird gebraucht, „um endlich vom Schuldkult runterzukommen“ und damit „Deutschland nie wieder von Multi-Kulti-Schwuchteln in Berlin regiert wird.“
macht dieser Mann:

Sein Wahlkampfmotto im Bundestagswahlkampf im Herbst 2005 hat er vom vom französischen Vichy-Regime übernommen, das mit Nazi-Deutschland kollaborierte:
„Arbeit, Familie, Vaterland“
In einem Interview hatte er es als „vergebliche Liebesmüh“ bezeichnet, „um die Wählerstimmen von eingebürgerten Türken zu buhlen“.
Eher werde einem Moslem „die Hand abfaulen“, als dass er die CDU wähle.
Wer es ist?
Steht in der Quelle: gmx.de
1 & 1 eröffnet stur die nächste Runde
Das Landgericht Berlin hatte die Kosten für das Einstweilige Verfügungsverfahren den Westerwäldern auferlegt. Damit konnte ich den Leitzordner mit den gewaltigen (nur vom Umfang her) Schriftsätzen aus der Karlsruher Kanzlei, die das Unternehmen vertritt, erst einmal – ungelesen – in mein Kuriositäten-Kabinett beiseite legen.
Heute lege ich nun Band II der Posse an. Die Kanzlei aus der Erbprinzenstraße hat im Auftrag der 1 & 1 Internet AG gegen den Beschluß des Landgerichts vom 21.10.2006 Beschwerde eingelegt. Die Begründung der Beschwerde umfaßt insgesamt 6 eng beschriebene Seiten. Ich habe sie auch diesmal nicht gelesen.
Das hat der Richter am Landgericht schon für mich gemacht und seinerseits mit einem kleinen Dreizeiler beschlossen, daß die Begründung der Beschwerde belanglos ist. Nur entscheidet das Kammergericht …
Aber bis dahin mache ich den Leutchen erstmal wieder die Konten dicht, wenn sie wieder nicht fristgemäß und vollständig zahlen.
Nochmal: Es geht hier im Grunde immer noch um schlappe 40 Euro, für die die Montabaurn und ihr bedauernswerter Anwalt hier die Akten dick machen. Ich bin ja gespannt, wie weit es das Unternehmen noch treiben will.
Nebenbei: Zwischenzeitlich habe ich hier zahlreiche Anfragen von anderen „1 & 1 – Geschädigten“ erhalten, die sich auch gegen das sture Volk wehren wollen. An wen darf ich sie vermitteln?
Ich kann mir ja noch selbst helfen, aber der normale (meint: juristisch nicht ausgebildete) Verbraucher ist denen eigentlich hoffnungslos ausgeliefert – allerdings auch nur, wenn er sich mit ihnen eingelassen hat. Davon rate ich aber mit Nachdruck ab.
Notruf – dringend
21.04 Uhr – Die Anruferin bittet um DRINGENDEN Rückruf. Sie habe eine „Frage zu Rücktritt von Schutzvertrag für Hund“.
Gute Nacht!
Versicherungswerbung durch Anwaltsverein
Ich ärgere mich regelmäßig, daß mein Posteingang – und meine Altpapiersammlung – mit sinnloser Werbung aufgebläht wird. Gut ist, daß man das Zeug meist schon im Umschlag erkennen, belassen und entsorgen kann.
Geschickt macht es daher der Gerling. Der läßt nämlich seine Werbung durch den Berliner Anwaltsverein verschicken. Post von dem eigenen Verein schmeißt man nicht ungelesen weg.
… solange es noch der eigene Verein ist und bleibt.
