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No-go-Pankow?

Drei Griechen sind heute früh in Pankow ausländerfeindlich beschimpft und angegriffen worden. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge waren die beiden 27 und 28 Jahre alten Männer und die 25-jährige Frau gegen 2 Uhr 40 mit ihrem Pkw zum Tanken auf eine Tankstelle am Karower Damm gefahren. Dort wurden sie von mehreren offensichtlich angetrunkenen Personen zunächst mit fremdenfeindlichen Parolen beschimpft und anschließend tätlich angegriffen. Die griechischen Männer wurden geschlagen und getreten und erlitten dabei Gesichtsverletzungen. […]

Quelle: Pressemitteilung der Polizei Berlin

Nachts als Ausländer im Ostteil der Stadt – scheint nicht ganz ungefährlich zu sein, nicht nur im Weitlingkiez Lichtenbergs.

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15.000 Euro für einen Wolf

Nach der Aufregung um Braunbär Bruno, der im Sommer vergangenen Jahres nach wochenlangem Streifzug zur Strecke gebracht wurde, befürchtete das Bundesumweltministerium eine ähnliche Massenhysterie bei Wölfen. Zur Vorbeugung gab die Behörde ein „Naturschutzmagazin Wölfe“ in Auftrag, das in einer Auflage von zwei Millionen Stück großen Magazinen beigelegt wurde. Das Ziel: Imagewerbung. Gesamtkosten: 304 000 Euro. Die Zahl der Wölfe in Deutschland schätzte das Ministerium in der Broschüre auf 20. Jeder Wolf ist der Bundesregierung also gut 15 000 Euro wert gewesen.

Quelle: Tagesspiegel

Wenn man den Verantwortlichen für solch einen Unsinn die Kosten vom Gehalt abziehen würde, gingen sie bestimmt sorgsamer mit dem Geld fremder Leute um.

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Schönen Dank auch, Exitfilm!

Irgendwann vor ein paar Wochen rief mal wieder eine freundliche Dame hier an. Sie sei vom Fernsehen und möchte über Wildschäden und das Regulierungsverhalten von Kaskoversicherern berichten. Ob ich ihr mit einem Fall und ein paar Informationen dienlich sein könne.

Ich hatte einen geeigneten Fall und der Mandant war auch bereit zur Mitarbeit, deswegen habe ich zugesagt. Es folgten reichlich eMails, noch mehr Telefonate und ein großer Pack Kopien aus unser Handakte. Und das auf Wunsch auch alles sofort und „gestern“ noch.

Am Donnerstag bekomme ich dann eine eMail der freundlichen Dame. Der Bericht sei am Montag gesendet worden, ich könne mir das Video irgendwo auf der Website des Senders anschauen, wenn ich möchte.

Das habe dann auch gemacht. Ein schöner Bericht, viele Details und jede Menge Hintergrund. Nur hat man leider vergessen mitzuteilen, wer denn die Informationen geliefert hat, um einen solchen Bericht zu ermöglichen.

Schönen Dank auch, liebe Filmschaffenden von der EXIT Film- und Fernsehproduktion. Glücklicherweise gibt es viele Journalisten, die mit ihrem Gegenübern Symbiosen bilden. In Ihrem Hause pflegt man wohl eine andere Art von Wechselbeziehungen.

BTW
Exitfilm sucht Mitarbeiter und Praktikanten. Ob insbesondere die Praktikanten dort genauso behandelt werden?

Update (5.10.2007):

Die WISO-Redaktion hat sich gemeldet:

Ich bedaure sehr, dass Sie Anlass hatten, sich über WISO und die uns zuarbeitenden Produzenten zu ärgern. Ich habe Verständnis für Ihren Ärger.
[…]
Über Ihre Anmerkungen zum unangemessenen Umgang habe ich mich gewundert. So soll es nicht sein. Ich werde Ihre Darstellung an die Produktionsfirma weitergeben.

Eine Reaktion von Exitfilm habe ich bis heute nicht erhalten.

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Gesucht

Der unbekannte Mann wurde wie folgt beschrieben:

Ø ca. 1,75 cm groß

Ø kurze, schwarze Haare, teils grau-meliert

Ø Dreitagebart

Ø schwarz-graue, staubige Bekleidung

Hinweise zu dem unbekannten Mann bitte an die 03381-560-0.

Quelle: Internetwache Brandenburg

Paßt.

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Der Papst mit Knopf im Ohr

papst.jpg

Papst Benedikt der XVI., der erste deutsche Papst sei 500 Jahren, feiert in diesem Jahr seinen 80sten Geburtstag.

Quelle: Post Museums Shop / Steiff

Ich bin gespannt, was Margarete Steiff sich zu meinem 80sten einfallen läßt. ;-)

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Seltsame Paginierung

Die Paginierung der Ermittlungsakte durch den Zoll gibt mir Anlaß zum Nachdenken.

Der Schlußbericht (mit einer Inhalts-Übersicht) findet sich auf Blatt 1a bis Blatt 1b. Das ist ja noch nachvollziehbar. Aber ab Blatt 19 steigert sich mein Mißtrauen gegen die Aktenführung:

zoll01.jpg

Blatt 24 sieht so aus:

zoll02.jpg

Blatt 29 ist wieder etwas ordentlicher:

zoll03.jpg

Mit meiner Verteidigungsanzeige vom 29.11.2006 habe ich Akteneinsicht beantragt. Danach passierte in der Akte erst einmal nichts. Erst am 27.8.2007 tut sich wieder etwas.

Ich denke, da sollte ich mal nachfragen …

PS.
Da fällt mir ein. Vor einiger Zeit hatte ich die Freude, einen Mandanten erfolgreich zu verteidigen, der der Ermittlungsbehörde eine „dreiste Aktenfälschung“ vorgeworfen hatte.

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Busfahrer verprügelt Fahrgäste

Wegen eines „Burgers“ ist gestern Abend gegen 20 Uhr 30 in einem BVG-Bus ein Streit zu einer Handgreiflichkeit eskaliert. Der Bus der Linie X 9 stand am Flughafen Tegel, als zwei 22 und 25 Jahre alte Brüder einsteigen wollten. Der Ältere aß noch einen „Burger“, worauf der 40-jährige Busfahrer ihn aufforderte, den Bus zu verlassen. Nach den bisherigen Erkenntnissen stiegen die Brüder anschließend wieder ein, setzten sich in den hinteren Teil, wurden aber von dem Busfahrer verfolgt, der ihnen Schläge androhte und sie aufforderte, wieder auszusteigen. Die Brüder erwiderten, sie hätten aufgegessen und besäßen gültige Fahrausweise. Trotzdem habe der 40-Jährige dann den 22-Jährigen angegriffen, ihn mit Füßen getreten und ihm mit den Fäusten ins Gesicht geschlagen. Der 25-Jährige habe nun versucht, seinem Bruder zu helfen und wollte den Busfahrer festhalten, bekam aber ebenfalls mehrere Faustschläge ins Gesicht. Erst als andere Fahrgäste hinzueilten und den Fahrer festhielten, ließ er von den Brüdern ab. Ein hinzukommender BVG-Meister verständigte die Polizei. Der Busfahrer klagte anschließend über ein Schwächegefühl und Atemnot und wurde von einer Rettungswagenbesatzung der Flughafenfeuerwehr betreut. Anschließend trat er vom Dienst ab. Bei den Brüdern waren leichte Gesichtsverletzungen sowie Kratzer an Armen und Beinen erkennbar. Sie begaben sich selbst in ärztliche Behandlung. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Pressemitteilung der Polizei Berlin

Ich habe den Eindruck, da wechselt demnächst jemand seinen Beruf. Frech sind manche Busfahrer schon, aber das dürfte ein Zacken zuviel gewesen sein.

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Freispruch wegen erwiesener Unschuld

Drei Polizeibeamte bezeugen, daß der Angeklagte vermummt war und um sich getreten hatte. Obwohl der Angeklagte dies bestritt, wurde verurteilt. Ein zufällig gefundenes Foto belegte jedoch, daß die Aussagen der Polizeibeamten unzutreffend waren. Deswegen wurde der Angeklagte in der Berufungsinstanz freigesprochen. Wegen erwiesener Unschuld. Ein Freispruch aller erster Klasse.

Und die Polizeibeamten? Der Sitzungsvertreter der Staatsanwaltschaft hielt es nicht für erforderlich, die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen die Falschaussager zu veranlassen. Der Angeklagte Freigesprochene erstattete Strafanzeige und erzwang auf diesem Wege ein Verfahren gegen die Polizeibeamten.

Ein weiteres Jahr ging ins Land, dann stellte die Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren ein. Vielleicht sei Felix K. ja doch vermummt gewesen, argumentiert der Staatsanwalt Anselmann. Andere seien ja auch vermummt gewesen, warum also nicht auch er?

Das Foto sei aus einer Perspektive aufgenommen, „die zu Missverständnissen herausfordert“. Und die Aussage des Beamten K.? Der sei „offensichtlich durch das Foto verwirrt“ gewesen.

Quelle: Süddeutsche Zeitung
Link gefunden im lawblog via Jurablogs.

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Straffreies Leben

Die Staatsanwältin richtet sich in ihrem Schlußvortrag direkt an die Angeklagten:

Sie haben bisher ein normales, straffreies Leben geführt, ebenso wie die Richterin und ich …

Ich frage mich, warum sie die beiden Verteidiger nicht erwähnt hat. ;-)

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