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Kreuzberg
Handgearbeiteter Stadtplan eines Polizeibeamten
Damit der Fahrer der Wanne im Ernstfall wußte, wo er hin und her fahren mußte, hat ihm ein freundlicher Mensch (das kann eigentlich nur ein Polizeibeamter gewesen sein ;-)) einen Stadtplan gemalt.
Das gute Stück habe ich hinter der Sonnenblende der Windschutzscheibe auf der Fahrerseite in dem „GruKaWe“ gefunden.
Jetzt weiß ich auch, warum die Wanne durch SO36 fährt, ohne daß sie gelenkt werden muß. Sie kennt den Weg allein. ;-)
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Das ist etwas faul
schreibt die taz über Bayerische Döner. Ich bin gespannt, wann es Kreuzberg erwischt. Das gibt ein großes Geschrei.
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Die Kanzlei über dem Straßencafé
hat so ihre Vorteile. In der Mittagspause zum Beispiel. Oder wenn man zwischendrin mal ausspannen möchte.
Aber manchmal kommen einem schon böse Gedanken, wenn man diese Menschen im Laufe eines sonnigen und warmen Nachmittags fünf- bis sechsmal zu sehen durch das offene Fenster des Arbeitszimmers zu hören bekommt:

Aber wenigstens sind es liebe Menschen. Weil: Wo man singt, da laß‘ Dich nieder, denn böse Menschen kennen keine Lieder. Aber mehr als ein Lied sollte es schon sein.
Werbung ins Leere
Soeben fische ich aus unserem Briefkasten diese Werbung:
„Wie können Sie die Produktivität Ihres modernen Büros noch steigern?“
fragt mich das freundliche Faltblatt. Innen wird die Antwort geliefert:
„Mit einer guten Tasse Kaffee.“
Angeboten wird ein Servicepaket mit Kaffeemaschine, Kaffee, Kondensmilch, Zuckerwürfel und Filtertüten. Mir wird sowas angeboten.
Mir, der erklärtermaßen Caffè-Genießer ist und seit seinem ersten Italienbesuch diesen Pullerkaffee aus der Filter-Tüte nicht mehr mag.
Liebe Frau Sabine S., die Sie mir diese Werbung in den Kasten geworfen haben. Warum kommen Sie nicht einfach mal rein und trinken einen leckeren Espresso, Cappucino oder Caffè Latte mit mir. Ich bin sicher, anschließend denken Sie über einen Jobwechsel nach. :-)
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Kein Kinderkram mehr
Kinder überfallen Frau
Vor ihrer Haustür haben unbekannte Täter gestern Nacht um 0 Uhr 40 in der Muskauer Straße eine 48-jährige Kreuzbergerin überfallen.
Sie suchte gerade nach ihrem Schlüssel in der Tasche und nahm ihre Geldbörse in die Hand. Plötzlich wurde sie von hinten geschubst und fiel zu Boden. Einer der Räuber trat ihr gegen das Knie und stahl ihr Portemonnaie. Dann flüchteten beide in Richtung Zeughofstraße.
Nach Angaben des Opfers waren die Täter Schwarzafrikaner, ca. zwölf Jahre alt, 1 Meter 45 groß und schlank. Einer trug eine weiße Daunenjacke mit Kapuze und eine hellblaue Jeans. Zu dem zweiten Räuber konnte sie keine näheren Angaben machen, da er während der Tat hinter ihr stand.
Quelle: meinberlin.de
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Beim Bäcker
Nach dem Essen ein kleiner Spaziergang durch den Kiez. Appetit auf ein Stückchen Kuchen. Da vorn ist ein/e „Bäckerei * Konditorei * Eiscafé“.
Komm, laß uns dort rein gehen; weiter hinten in der Straße sind nur noch türkische Läden, die haben keinen Kuchen.
Deutscher Kuchen und deutsche Torten, italienisches Eis und italienischer Caffè. Hinter der Theke bedient eine Türkin mit Kopftuch. Hätte mich aber auch gewundert, hier bei uns in Kreuzberg. ;-)
Neukölln und Kreuzberg aus östlicher Sicht
Mein durchaus nicht unsympatischer Mandant, aufgewachsen in der Nähe von Eisenhüttenstadt (Brandenburg), schreibt mir über einen Einkaufsbummel in Berlin:
Wir wollten mit S. bummeln gehen und uns ein wenig Neukölln oder war es schon Kreuzberg, auf jeden Fall Türken jede Menge, ansehen.
Na, wenigstens hat er sich mal hierher getraut. Und: Er ist, ganz ohne Schaden zu nehmen, wieder nach Eisenhüttenstadt zurückgekehrt. ;-)
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Schwarz wie die Nacht, heiß wie die Hölle, süß wie die Liebe
ist das, was hier rauskommt:

Seit gestern ist die Kanzlei wieder komplett. :-)
Besten Dank an Gisbert!
Hier habe ich mal beschrieben, was wir mit den beiden Maschinchen so anstellen.
Schießerei in Charlottenburg
Kaum bin ich weg, geht es los:
Zwei Verletzte forderte heute früh eine Auseinandersetzung am Savingnyplatz in Charlottenburg. Nach ersten Erkenntnissen waren in einem Lokal sechs Männer in einen Streit geraten. Vor der Gaststätte fielen dann mehrere Schüsse. Zwei Männer erlitten Beinverletzungen. Die Ermittlungen dauern an.
berichtet die die Berliner Polizei.
Ob das Kreuzberger waren, die einen Ausflug in das gepflegte Charlottenburg unternommen haben?
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Na, was macht der Umzug?
Wahrscheinlich tierisch genervt, oder? Das war die Frage des besorgten Kollegen Martin Bahr.
„Nein!“ kann ich ihm anworten. Wir alle sind froh, daß wir es nun geschafft haben. Ich habe es sehr genossen, heute morgen durch den Schnee von zuhause über den Türkenmarkt, der gerade von den Händler aufgebaut wurde, in die Kanzlei zu laufen. Völlig entspannt und fröhlich, weil wirklich alles Wesentliche problemlos und ohne jeden Absturz geklappt hat und wir nun zuversichtlich ins neue Jahr gehen können.
Dafür bedanke ich mich hier noch einmal ganz herzlich.
Bei Gisbert, dem unermüdlichen Organisator, Techniker und Improvisator;
bei Uschi, dem ruhenden Pol, die nie den Überblick verlor;
bei Sandra, die wieder Ordnung in das Chaos brachte und aufpaßte, daß der Umzug finanziell nicht aus dem Ruder lief.
Und bei Helga, die mich in den letzten Wochen auch angespannt und müde ertragen hat.
Jetzt muß nur noch der Tisch für’s Besprechungszimmer und die Caffè-Maschine aus Italien kommen. Dann haben wir fertig.
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