Neues Pferd, neues Glück

Nachdem auch die schneidiger Reiterei der Justiz den Mausetod ihrer Schindmähre nicht mehr leugnen konnte, hat sie die Beschwerde gegen Aussetzung des Verfahrens zurück genommen.

In der Folge konnten sich alle Beteiligten ein wenig locker machen und neu sortieren. Jetzt hat die Strafkammer frische Schlachtrösser eingespannt und die Wieder-Eröffnung der Spiele mitgeteilt:

Noch nicht organisiert wurde das Selbstleseverfahren, das im ersten Durchgang auf ein paar analphabetische Schwierigkeiten gestoßen ist.

To be continued ..

Dieser Beitrag wurde unter Steuerstrafrecht, Wirtschaftsstrafrecht veröffentlicht.

6 Antworten auf Neues Pferd, neues Glück

  1. 1
    Joachim Breu says:

    Das sieht im Falle einer Beiordnung danach aus, als wäre die Büromiete im vierten Quartal gesichert (bzw. im 1. Quartal 2018, bedenkt man die übliche Geschwindigkeit Berliner Rechtspfleger). Auffällig sind die großen Abstände nach den ersten beiden Terminen. Ist da wirklich noch der eine oder andere in kontrollierter Umgebung (meint: JVA), ist der Beschleunigungsgrundsatz wenigstens nachteilig berührt. Einen Achtungserfolg erzielte kürzlich eine Kollegin sogar in Sachsen: https://www.justiz.sachsen.de/esaver/internet/2017_007_IV/2017_007_IV.pdf

  2. 2
    Flo says:

    Bezüglich der „Lücke“ nach dem 2. Verhandlungstermin. Wie wäre es mit Ferien / Urlaub? Da fällt zumindest die 1 Woche der Schulferien komplett rein.

  3. 3
    Zementhus says:

    Bin ich der Einzige, der den Beitrag

    „Die Beleerung nach § 55 StGB

    zwar bei jurablogs sieht, aber nicht aufrufen kann?

    • Nein. crh
  4. 4
    Vera says:

    Da Dienstag, der 31.10., erstmals und einmalig ein bundesweiter Feiertag ist, wird der Termin Montag, der 30.10., ja große Freude auslösen…

  5. 5

    Da sich meine fehlende Begabung schwerpunktmäßig im künstlerischen Bereich brennpunktartig manifestiert, lese ich die Ladung wie ein Ausschnitt aus dem Tournee-Plan des Herrn Hoenig. (ggf. ist dies eine Anregung, dafür zu Sorgen, dass die Hütte an dem Tag auch voll wird)
    Phil Collins ist auch so ein Publikumsmagnet. Aber der hat dieses Jahr auf seiner „Noch-Nicht-Tot-Tour“ auch nur fünfmal in Köln das Haus voll bekommen.

    Als engagierter Küchenjurist stelle ich mir anheim, dieser Häufung an Verhandlungstagen in meiner Funktion als kultivierter Zuhörer der Kammermusik des Leibgerichtes Berlin fortbildlich beizuwohnen.
    Aufgrund erlebter unüberbrückbarer Missverständnisse werde ich mich im Vorfeld noch einmal gründlichst informieren und mich am Ende der Vorstellung mit Applaus – bei allem Respekt den Interpreten gegenüber – diesmal gebührlich zurückhalten.

    Ich wünsche parteiisch den Beteiligten der juristischen Abwehrkette um Libero und Torwart (in Personalunion) Hoenig viel Erfolg.

  6. 6
    Roland B. says:

    @Vera: Wieso soll der 31.10. einmalig Feiertag sein? Der 750 Jahrestag und der tausendste werden doch sicher auch wieder gefeiert.
    Kann man schon mal im Kalender eintragen.