Neuköllner Hackebeilchen

Neukölln. Gestern Abend gegen 20 Uhr 20 betraten zwei unbekannte Täter an der Hertastraße Ecke Delbrückstraße in Neukölln eine Spielhalle. Einer der Räuber bedrohte den 34-jährigen Gast mit einem Fleischerbeil. Der andere Täter bedrohte die 24-jährige Angestellte mit einer Pistole und forderte das Geld. Beide Räuber flüchteten mit ihrer Beute durch die Delbrückstraße in Richtung Grenzallee.

Quelle: Polizeiticker

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Berichte über den Cottbusser „Bandenkrieg der Rocker“

Bandidos“ gegen „Hells Angels„: Ein Großaufgebot von Polizeikräften hat in Cottbus offenbar eine Auseinandersetzung zwischen den beiden rivalisierenden Rockerbanden verhindert. (04.11.2006, 22:14 Uhr)

Cottbus/Berlin – Zu dem Einsatz von Berliner und Brandenburger Polizeieinheiten sei es nach Erkenntnissen des Berliner Landeskriminalamtes gekommen. Den Festnahmen folgten umfangreiche Durchsuchungs- und Ermittlungsmaßnahmen. Ein Sprecher des Potsdamer Innenministeriums sagte, nach den vorliegenden Informationen sei ein Zusammenstoß zwischen Angehörigen der Rockergruppe „Bandidos“ aus Berlin und Cottbus mit den rivalisierenden „Hells Angels“ zu befürchten gewesen. Dies habe man mit dem Polizeieinsatz vermeiden wollen. Die Berliner „Bandidos“ seien am Nachmittag angereist und hätten sich auf mehrere Gaststätten verteilt.

Nach einem Bericht der „Berliner Morgenpost“ hatten die „Bandidos“ den Angriff auf die „Hells Angels“ für Sonntagmorgen geplant. Dazu seien am Samstag auch Bandenmitglieder aus dem Raum Magdeburg angereist. Die festgesetzten Rocker seien von den Festnahmen völlig überrascht worden. Dem Bericht zufolge wertet die Polizei die Aktion als großen Erfolg im Kampf gegen den Krieg der Rockerbanden. (tso/ddp)

Quelle: Tagesspiegel

Der Kollege Rainer Pohle aus Mönchenglattbach berichtet darüber im Strafblog und zitiert die Netzzeitung, die weiterführende Hinweise auf andere Veröffentlichungen bringt.

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Banditos vs. Hells Angels

Polizei legte Rocker lahm

… titelt der Polizeiticker.

Erkenntnisse des LKA Berlin über eine angeblich geplante Auseinandersetzung zwischen den Hells Angels und den Banditos in Cottbus führten zu einem erfolgreichen, gemeinsamen Einsatz mit der Brandenburger Polizei. In diesem Zusammenhang kam es zu 120 Festnahmen in der Cottbusser Innenstadt. Die Polizei durchsuchte und ermittelte umfangreich.

Quelle: Pressemeldung des PolPräs Berlin

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Kanzleihandtücher

Soeben erreicht mich eine SMS meiner Mitarbeiterin:

… hab‘ noch die Kanzleihandtücher abgenommen. Komme deswegen zu spät.

Gut, daß ich heute auch unpünktlich bin. Aber ich habe leider keine Idee, wie ich erklären soll, daß ich einfach überhaupt keine Lust hatte, heute morgen das warme Bett zu verlassen. ;-)

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Gebogener Pritschenbereich

Der Webmaster von Polizeiautos.de meint:

Der Begriff Wanne stammt aus der Zeit der Überfallkommandos, die mit einer Art Pritschenwagen unterwegs waren. Der Pritschenbereich war leicht gebogen gestaltet und sah von hinten aus wie das Profil einer Badewanne (u-förmig). Diese Fahrzeuge waren die Vorgänger späterer Gruppenkraftwagen, so wurde der Begriff im Sprachgebrauch übernommen.

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Falsches Attest

Dem Mandanten geht es an die Fahrerlaubnis, offenbar ist ihm das Anlaß genug, sich und andere richtig reinzureiten. Er übermittelte mir vor 2 Tagen per Fax ein Attest seines Arztes, der ihm bestätigt, „krankheitsbedingt“ nicht zur Verhandlung erscheinen zu können – die heute stattfindet.

Abgesehen davon, daß diese nichtssagende Bestätigung ohnehin nicht zur „genügenden“ Entschuldigung ausreicht: Das Attest trägt das Datum vom 1.11.06. Die Kopfzeile des Faxes, das der Arzt an meinen Mandanten geschickt hat, weist das Datum vom 30.10.06 auf.

Wenn ich das Stück Papier vorgelegt hätte, wäre auch der Arzt dem Ende seiner Laufbahn ein stückweit näher gekommen. So wichtig sind also Fahrerlaubnisse.

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LexisNexis spammt

Eigentlich dachte ich, daß zumindest die Unternehmen, die sich mit dem Vertrieb juristischer Informationen beschäftigen, seriöse Werbung betreiben.

Nachdem ich aber heute einen cold call von LexisNexis erhielt, der sich mit falschen Angaben zum Anlaß seines Anrufs an meiner Mitarbeiterin verbeigemogelt hat, weiß ich:

Selbst ein Verlag wie LexisNexis, der sich eigentlich eines achtbaren Auftritts in der Öffentlichkeit rühmen will, begibt sich auf das Niveau von nervenden Spammern.

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Erfolgreiche Suche nach dem richtigen Anwalt

Wie finde ich für meinen Fall den Anwalt, der sich in der Materie nicht nur theoretisch auskennt, sondern über eine erfolgreiche praktische Erfahrung verfügt, der meine Sorgen und Nöte ernst und sich Zeit für mich nimmt, dessen Rechnung mich nicht umbringt und zu dem man im übrigen in dieser, aufgrund des anstehenden Problems schweren und möglicherweise als existenzbedrohend empfundenen Lebenssituation, sogar noch einen menschlichen Draht aufbauen kann?

Mit dieser Frage setzt sich der Kollege Detlev Stoffels aus Paderborn auf juracafe.de auseinander. Und zwar auf recht amüsante und lesenswerte Art und Weise.

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Ideenreiche Sparmaßnahmen bei der Polizei in Brandenburg

Der Tagesspiegel berichtet über die Sparmaßnahmen der Polizei in Brandenburg. Es fehlt an Geld:

Polizeiexperten führen die Engpässe auf eine teils schludrige Ausgabenplanung in den Schutzbereichen zurück.

Die Brandeburger sind recht einfallsreich, was das Sparen bei der Polizei angeht:

Kilometerkontingente je Wagen und Schicht, um Benzin zu sparen: In der weitläufigen Prignitz im Nordwesten des Landes dürfen die Streifenwagen nur noch 120 Kilometer je Schicht bewegt werden, in einer anderen Region 40 Kilometer. Jede Fahrt darüber hinaus muss begründet werden.

Man könnte ja auch an ein Fahrrad denken. Hält fit und spart Sprit.

Videoüberwachungswagen sollen nicht mehr eingesetzt werden und die Autobahnpolizei soll sich im Wesentlichen auf Fußstreifen auf Tank- und Rastplätzen beschränken.

Abstandsunterschreitungen bei Einparken, Drängeln um den (letzten) freien Parkplatz vor den Toiletten … das muß unbedingt unterbunden werden.

Die Sondereinheit gegen rechte Gewalt (MEGA) soll keine Präventivstreifen mehr fahren, sondern nur noch ausrücken, wenn sie alarmiert wird oder sich aus Lageeinschätzungen ein Bedrohungspotenzial für einen Ort ergibt.

Hoffentlich kann der niedergeschlagene Schwarze noch telefonieren, wenn die Nazis sich aus dem Staub gemacht haben.

Und Blitzereinsätze sollen in der Regel möglichst nah an den Dienststellen stattfinden – so könnten die Beamten zu Fuß zum Einsatzort gelangen.

Vielleicht sollte man dann auch gleich noch Schulen, Kindergärten und Tempo-30-Zonen in die Nähe der Dienststellen verlegen, damit die Überwacher sich nicht langweilen.

Ganz toll ist auch diese Idee:

Um zu sparen, sollen nun Mietverträge für Polizeireviere in Orten gekündigt werden, in denen es auch andere gibt. Zu ihren Revieren selbst sollen die Polizisten mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Für diese Sparfahrten wird ein „positiver Nebeneffekt“ gesehen: „Sichtbare polizeiliche Präsenz in den Verkehrsmitteln.“

Man kann es sich schon schön machen …

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Tödlicher Unfall durch falsches Bremsen

Polizeiliche Schilderung eines tragischen Unfallhergangs:

Das Krad 02 befährt in B. die Bundesstraße XX aus Richtung O. in Richtung Stadtzentrum. Vor einer dort befindlichen Eisenbahnunterführung bremst der vor dem Krad fahrende Pkw (Zeugin V.) bis zum Stillstand, um den entgegenkommenden, die Eisenbahnunterführung mittig durchfahrenden Lkw 01 passieren zu lassen. Das Krad 02 kommt hinter dem stehenden Pkw der Zeugin auf der nassen Fahrbahn zum Sturz, fällt dadurch nach links vor den fahrenden Lkw 01, auf die linke Fahrspur und wird infolge vom Lkw 01 mit dem linken vordern Rad überrollt. Der Kradlenker verstirbt kurze Zeit später an den Folgen seiner Verletzungen. Am Krad 02 entstand Sachschaden.

Skizze

Die Gutachten haben ergeben, daß der Unfall sowohl für die PKW-, als auch für den LKW-Fahrer unvermeidbar war. Der 18 Jahre alte Kradfahrer hat einen ganz kleinen Moment nicht aufgepaßt und dann zu heftig in die Bremsen gelangt. Trotz vollständiger und guter Schutzkleidung hatte er keine Chance gegen das Vorderrad des MAN.

Mir tun die Eltern Leid …

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