Das ist doch nicht wahr, oder?

Ich glaub’s einfach, was da in der Netzzeitung steht:

Finanzamt darf für Beratung Geld verlangen

Finanzämter dürfen für verbindliche Auskünfte an Steuerpflichtige eine Gebühr erheben. […] In der Begründung zur Einführung einer Gebührenpflicht heiße es, dass auf Grund der Kompliziertheit des Steuerrechts auch mit einer steigenden Zahl von Anträgen zu rechnen sei. Dies wiederum führe zu einem erheblich höheren Arbeitsaufwand in der Verwaltung. Zudem handele es sich um eine Dienstleistung, die Erhebung einer Gebühr sei deshalb rechtens.

Erst werden Steuer-Gesetze erlassen, die selbst Richter am Finanzgericht nicht verstehen, geschweige denn anwenden können. Dann sind die Kosten für die Steuerberatung nicht mehr absetzbar. Und wenn man sich dann an die Finanz-Behörde wendet, um eine saubere Steuererklärung abgeben zu können, muß man dafür auch noch zahlen.

Ich fass‘ es einfach nicht!

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Ostbullen gegen Kanaken

„Geh dahin wo, du herkommst, du hast in Deutschland nichts zu suchen, Kanake.“

lautet das Zitat der einen Seite durch Anna Reiman in ihrem Beitrag „Kiez-Keilerei – schwere Vorwürfe gegen Polizei“ auf SPON.

Was wollen die Scheiß-Ostbullen hier, die sind kürzer als wir in der BRD und sagen uns, wir sollen wieder in die Türkei gehen?

zitiert sie auf SPON in ihrem Beitrag „Eskalation im Kiez – Krawalle alarmieren Polizei“ die andere Seite.

Die Kiez-Bewohner behaupten, die Polizei habe mit rassistischen Sprüchen provoziert – die Beamten erklären, sie seien beleidigt und bedroht worden.

Auch das obige Zitat stammt aus den Beiträgen auf SPON.

Ganz anders hört sich der Bericht der taz über den Zoff im Wrangelkiez an:

Die erste Darstellung seiner Pressestelle, „eine Ansammlung von 80 bis 100 Jugendlichen“ sei „massiv gegen Polizeibeamte vorgegangen“, hat Polizeipräsident Dieter Glietsch gestern korrigiert. Lediglich „einzelne Personen“ seien gewalttätig geworden. Einer der beteiligten Jugendlichen hatte nach dem Vorfall gegenüber der Presse berichtet, die 12-Jährigen seien wie Terroristen behandelt und mit Handschellen gegen eine Wand gestellt worden. „Geh doch zurück in dein Land“, hätten die Polizisten auf seinen Protest erwidert. Laut Glietsch hat das Landeskriminalamt wegen der Rassismusvorwürfe ein Ermittlungsverfahren gegen die Beamten eingeleitet.

Was denn nun?

Die Schlägerei von Kreuzberg – und was wirklich geschah.

weiß nur die BZ

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Kanzlerin und Vizekanzler in der Wanne

Die Wanne im „Märkischen Sonntag„:

Die Gespräche zur Gesundheitsreform werden fortgesetzt.

Nachdem bei den internen Koalitions-Gesprächen über eine Gesundheitsreform jeder einzelne Ministerpräsident und die teilnehmenden Fachbeamten ihre ganz individuellen, völlig unterschiedlichen Vorstellungen ins Gespräch einbrachten, haben Kanzlerin und Vizekanzler sich seit drei Tagen in ihren Campingwagen zurückgezogen. In zehn heftigen Mau-Mau-Runden wollen sie – abgeschottet vom Berliner Medienrummel – ermitteln, welcher Vorschlag sich nun durchsetzen soll.

Wozu so ’ne Wanne alles gut ist. ;-)

Märkischer Sonntag

Danke an Sandra K. und Ihre Oma für den Zeitungs-Ausschnitt

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12-Jährige und die Solidarität im Wrangelkiez

Mit zwei Bengels auf dem Wrangelkiez im tiefsten Kreuzberg hatte die Berliner Polizei ein wenig Mühen:

Eine Ansammlung von 80 bis 100 Jugendlichen ging gestern massiv gegen Polizeibeamte vor, die zwei Tatverdächtige zu einer versuchten Raubtat festnehmen wollten. Die Polizei war alarmiert worden, weil gegen 16 Uhr 20 in der Wrangelstraße in Kreuzberg vier Personen einen 15-Jährigen berauben wollten. Er erhielt Schläge, konnte aber seinen MP3-Player festhalten. Bei der Absuche der Umgebung stellten die Polizisten kurze Zeit später zwei Zwölfjährige aus einer Gruppe von fünf Jugendlichen als Tatverdächtige fest. Plötzlich tauchten 80 bis 100 Personen auf und bedrängten die Beamten. Die Polizisten forderten Verstärkung an. Ein 23-Jähriger versuchte, den Abtransport der beiden Kinder durch Öffnen der Fahrzeugtür und Tritte gegen den Funkstreifenwagen zu verhindern. Bei seiner Festnahme leistete er Widerstand. Unbekannt gebliebene Täter schlugen ebenfalls auf die Beamten ein. Nach Abtransport der drei Personen beruhigte sich die Situation. Zwei Beamte wurden verletzt, einer von ihnen musste vom Dienst abtreten. Die Zwölfjährigen wurden den Eltern übergeben, der 23-Jährige nach Personalienfeststellung entlassen.

Quelle: Polizeiticker auf berlin.de

So geht’s ja nun nicht. Was hat die Polizei denn auch im Wrangelkiez verloren? Soll sie doch da weg bleiben, dann passiert Ihnen auch nichts. Solche kleinen Räubereien regeln die Familien dort doch unter sich.

Oder?

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Handgemalter Stadtplan statt GPS

Damit der Fahrer der Wanne im Ernstfall wußte, wo er hin und her fahren mußte, hat ihm ein freundlicher Mensch (das kann eigentlich nur ein Polizeibeamter gewesen sein ;-)) einen Stadtplan gemalt. (GPS und Routenplaner kamen erst später auf den Markt.)

Kreuzbergplan

Das gute Stück war an die Sonnenblende der Windschutzscheibe auf der Fahrerseite in dem „GruKaWe“ geklebt.

Jetzt weiß ich auch, warum die Wanne durch SO36 fährt, ohne daß sie gelenkt werden muß. Sie kennt den Weg allein. ;-)

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Die Schwaben

Die taz fordert:

Wieder muss ein Volksstamm dringend aus der Bundesrepublik ausgebürgert werden.

und warnt:

Über die phonetische und gedankliche Nähe der Begriffe „Häuslebauer“ und „Hisbollah“ sollten wir also ziemlich gründlich nachdenken, bevor die Schwaben die Macht in Berlin ergreifen (Obacht! Kreuzberg haben sie mit den Türken schon unter sich aufgeteilt!),

Wo er Recht hat, der Autor, hat er Recht: Selbst unsere Kanzlei ist keine vollständig Schwaben-freie Zone mehr.

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Besonderer Fahrpreis

Zwischen Berlin und Dessau fährt ein Konkurrenz-Unternehmen zur Deutschen Bahn AG. Aber zum „besonderen Fahrpreis“:

Besonderer Fahrpreis

Modernes und sauberes Zugmaterial, freundlicher Lokführer (grüßt fröhlich) und höflicher Fahrkarten-Verkäufer, Imbiss wird am Sitzplatz serviert – auch in der „zweiten“ Klasse (es gibt keine „erste“). Fahrtzeit 1:24 h). Das ist schon einen besonderen Fahrpreis wert. 10 Euro, um genau zu sein.

Die Bahn nimmt bis zu 30,00 Euro (1 x umsteigen, Fahrtzeit 1:28 h). Es gibt billigere Bahntickets – mit Fahrtzeiten bis zu 2:28 h. In der zweiten Klasse.

Und wenn man sich den Fahrplan anschaut, sieht man auch dort, daß die Bahn gern versucht, die Fahrgäste nicht wirklich zu informieren:

Fahrplan
Auch bei den anderen Staats-Unternehmungen (Post, Telekom) sieht man’s: Die neuen sind preiswerter (nicht billiger) und besser. Und das setzt sich durch. Auch bei der Bahn.

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Die Wanne auf dem 57. Anwaltstag in Köln

Ein Thema unter anderen auf dem 57. Anwaltstag Ende Mai 2006 in Köln war die anwaltliche Werbung. Der Kollege Niko Härting war so freundlich, der versammelten Anwaltschaft Bilder der Wanne per Beamer auf eine Leinwand im Kölner Hotel Maritim zu projezieren.

Das Anwaltsblatt berichtete in der Ausgabe 7/2006 über diesen Anwaltstag. In dem hochgradig seriösen Blatt wurde sogar ein Bild der Wanne veröffentlicht:

[inspic=15,,,0]

Gelungenes Marketing oder Werbegag? Mit einer ausgemusterten sog. Wanne der Berliner Polizei macht eine Kanzlei in Berlin-Kreuzberg auf sich aufmerksam.

heißt es in der Bildunterschrift. Wieso eigentlich „oder“? „Und“ muß es heißen. :-)

Wie die Werbewelt der Anwaltschaft aussieht, berichtete Rechtsanwalt Niko Härting. Die größeren Kanzleien seien im Auftntt bunt und professionell gestaltet. Sie signalisieren: „Wir sind groß, Ieistungsstark und vielleicht auch teuer“, so Härting. Bei den Kleinkanzleien seien die Ansätze so vielfaltig wie der Markt. So werde neben klassischen Werbemitteln wie Kugelschreibern und Pfefferminzbonbons auch schon einmal der ,,Kanzleihund und das „Kanzleiauto“ auf einer Website präsentiert.

Teilnehmer der Veranstaltung berichteten mir, der Vortrag des Kollegen habe – nicht nur, aber auch gerade wegen der Wanne – den Zuhörern Spaß gemacht.

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Neues BLawg: Die Kanzlei Wanne

… proudly presented: www.kanzlei-wanne.de

Wie es begann, was draus wurde und wie’s weitergeht.
Fotos und Hintergründe über ein Kultfahrzeug.

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Frisch aus dem Einsatz

Kurz nachdem die Wanne als Sonder-KFZ Bürofahrzeug wieder auf die Straße durfte, entstand diese Aufnahme.

Kampf um's Recht

Aus dem Straßenkampf direkt in den Kampf um’s Recht. Da sieht man eben nicht sehr gepflegt aus. 8-)

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