Terminsverplanung

In einer Strafsache geht es um Betrug in 39 Fällen. Der Richter legt den Verhandlungsbeginn auf 9:15 Uhr. Und läd die Beteiligten. Für 9:15 Uhr sind natürlich Staatsanwalt und Verteidiger geladen, der Angeklagte soll auch um die Zeit erscheinen. Danach werden nacheinander 16 Zeugen geladen, der letzte für 14:30 Uhr.

In der Regel beginnt ein solches Verfahren schon nicht pünktlich, weil verschiedene Absprachen zwischen den Beteiligten noch getroffen werden. Dann wird der Angeklagte nach seinen Daten (Name, Alter, Beruf …) gefragt. Und es kommt zur Verlesung der Anklageschrift, die in diesem Fall 26 Seiten umfaßt; 10 davon werden vorgelesen – mit den detaillierten Daten aller 39 Fälle.

Im Anschluß daran erhält der Angeklagte die Möglichkeit zur Stellungnahme. Dies kann in einem Schweigen bestehen, oder eben aber in einem ausführlichen Vortrag zu allen 39 Fällen und dem Sinn des Lebens.

Ich frage mich nun, was den Vorsitzenden Richter dazu bewegt hat, den ersten Zeugen gleich um 9:15 Uhr zu laden? Vor 10:30 Uhr wird er sicherlich nicht aussagen können. Ich fürchte, das wird zu einer Mitternachtssitzung. Und ich bedauere die Zeugen … so schön sind unsere Gerichtsflure nicht, als daß ich mich darin mehrere Stunden aufhalten möchte.

Und: Die armen Raucher. ;-)

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Das volle Programm

Eine Zivilstreife bemerkte am Samstagmorgen gegen 3 Uhr einen Motorradfahrer, der, wie die Beamten auch, auf der Straße Alt-Friedrichsfelde in Richtung Mitte fuhr. Während die Polizisten auf der „richtigen“ Straßenseite waren, war der 19-jährige „KTM-Pilot“ auf der falschen Fahrbahn unterwegs. Erst als dem Zweiradfahrer im Tunnel unter der Europakreuzung ein Auto entgegen kam, dessen Fahrer nur durch eine Gefahrenbremsung einen Verkehrsunfall verhindern konnte, bemerkte er seinen Irrtum und wechselte über den Mittelstreifen auf die „richtige“ Fahrbahn.

Bei der anschließenden Hinterherfahrt überfuhr der Kradfahrer aus dem Landkreis Märkisch-Oderland eine „rote“ Ampel und überschritt deutlich die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit.

Bei der Überprüfung des jungen Mannes an der Kreuzung Frankfurter Allee Ecke Möllendorffstraße stellten die Polizisten fest, dass er alkoholisiert war und offenbar Drogen konsumiert hatte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,3 Promille. Großspurig gab er an, dass sein Führerschein bereits bei der Polizei sei, weil er schon einmal unter Drogeneinfluss gefahren sei. Im Polizeigewahrsam wurde er zunehmend aggressiv und widersetzte sich den Anordnungen der Polizisten. Gegen ihn wird nun wegen Widerstand, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Trunkenheit im Straßenverkehr bzw. unter Einfluss von Drogen ermittelt.

Aufgrund der Tatsache, dass an dem Fahrzeug ein erst ab März gültiges Saisonkennzeichen angebracht war, wurde zudem ein Ermittlungsverfahren wegen eines Zulassungsverstoßes eingeleitet.

Quelle: Pressemeldung der Polizei Berlin

Es gibt nicht viel, was der Kradler da ausgelassen hat. Und es könnte sein, daß es noch etwas dauern wird, bis er wieder mit Fahrerlaubnis unterwegs sein wird.

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Rauchen verboten – auch im Knast

Rauchverbot

Ein simpler Hinweis – zum Beispiel :“Bitte nicht rauchen.“ – hätte es doch auch getan. Müssen das immer gleich ganze Romane sein, wenn Justizbeamte irgendwas anordnen?

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Angelplace am Schloß Charlottenburg

Die Einweihungsfeier der Eröffnung eines neuen Clubhauses der Hells Angels direkt am Schloss Charlottenburg wurde von einem massiven Polizeieinsatz begleitet.

Immer wieder werden einzelne Mitglieder beim Betreten des Hauses am Spandauer Damm kontrolliert, Personalien festgestellt, Autos durchsucht. Das gleiche Bild am Hauptquartier der Hells Angels in der Greifswalder Straße. Insgesamt waren knapp 100 Beamte im Einsatz.

schreibt der Tagesspiegel.

Angeblich befürchtete das Berliner Rocker-Dezernat, daß die dicke Luft aus Cottbus nach Berlin zieht.

Trotz des Aufgebot der Ordnungshüter blieb die Lage entspannt:

„Alles war ruhig“, sagt ein Mann, der die Tür der Bar öffnet. „Aber die Polizei hat ihr Filmteam ausrücken und unsere Gäste aufgenommen.“ 150 Personen waren geladen, die Party sei fröhlich gewesen.

Na bitte, geht doch.

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Der PolPräs bietet an

Der Mandant hat Post bekommen. Vom Polizeipräsidenten eine schriftliche Verwarnung mit Verwarnungsgeld. Er soll falsch geparkt haben.

ERLÄUTERUNG: Ihre Einlassung konnte Sie nicht entlasten. Sie haben mitgeteilt, selbst Fahrer gewesen zu sein. Um Ihnen die Kosten eines Bußgeldverfahrens zu ersparen, biete ich Ihnen noch mal die Verwarnung an.

Hört sich irgendwie menschlich an, wenn auch nicht auf gehobenem Bildungsniveau, aber man versteht, was der Polizeipräsident damit sagen möchte. Aber dann kam noch der folgende Zusatz:

Beweismittel: Aussage Mitarbeiter/in Ordnungsamt
Zeugen: BEAAOD KLAUSCHKE, M. BA TEMPSCHBG ORDNUNGSAMT

Wenn jemand meint, unsere Texterkennung wäre defekt, der irrt.

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Rot-weiß gegen bunt in Cottbus

Bandidos haben angeblich ein Mitglied der Hells Angels lebensgefährlich verletzt – mitten in der Stadt, auf einem Platz vor der Oberkirche. Die Polizei nahm elf Hells Angels und zwei Bandidos fest.

Darüber berichtet die Berliner Morgenpost.

Die Schüsse fielen am Tag nahe der Oberkirche in Cottbus. Dabei feuerte offenbar ein Mitglied des Bandidos MC mehrmals auf Kontrahenten des Hells Angels MC, als diese zu fünft auf ihn losstürmten. Zeugen alarmierten die Polizei. Nur wenigen Stunden später saßen 13 mutmaßlich Tatbeteiligte in Haft – zwei Bandidos, elf Angels. Bei dem Verletzten wurden zwei Durchschüsse im Bauchbereich diagnostiziert. Er ist inzwischen außer Lebensgefahr.

Das wirkt fort … bis auf eine Einweihungsfeier in Berlin.

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Motorradauto

Autobauer Opel denkt nach der Präsentation des Billigautos Tata Nano über ein neues Einstiegsmodell zum Preis von etwa 8000 Euro nach. Das Stadtauto soll auf günstige Motorradkomponenten zurückgreifen.

Quelle: Berliner Morgenpost

Lenker? Gasdrehgriff? Hmm. Aber sowas gab’s doch schon mal im Osten. Oder hier die etwas modernere Variante aus dem Westen.

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Trübe Aussichten

Blick nach draußen

Kein schöner Blick aus der JVA Moabit.

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Der Himmel über Neukölln

Neukölln am 8.2.08 um 7:39 Uhr

Richtig romantisch, unser Neukölln.

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Zu verkaufen: BMW R 1200 GS

Ich verkaufe habe meine BMW R 1200 GS bereits 2008 verkauft.

BMW R 1200 GS

Das Mopped ist war mangelfrei und supergepflegt, hat die komplette Vollausstattung von BMW, AC-Schnitzer-Räder und Kotflügel vorn, Sebring-Dämpfer und einen Hawker-Akku. Alle weitere Informationen gibt gab es auf unserer Website unter www.kanzlei-hoenig.de/r1200gs.

Update:
Ein paar Bilder (auch bewegte) aus vergangenen Zeiten gibt es hier.

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