Kreuzberg

Kreuzberger schoss Ehefrau in den Fuß

Schon seit Monaten hatte ein 30-Jähriger Kreuzberger der 26-Jährigen nachgestellt und sie bedroht. Am Sonntagabend fing er die in Wedding wohnende Frau in der Nähe ihres Arbeitsplatzes in Kreuzberg ab und zwang sie in sein Auto. Er fuhr mit ihr in eine abgelegene Gegend außerhalb Berlins. Bei einem kurzen Halt versuchte sie zu flüchten, wurde aber von ihrem Mann ins Auto zurück gezerrt. Bei dem anschließenden Handgemenge löste sich aus der Waffe, mit der er die Frau schon vorher bedroht hatte, ein Schuss, der sie in den Fuß traf. Schließlich fuhr der 30-Jährige mit seinem Wagen nach Berlin zurück und brachte die Verletzte in ein Krankenhaus. Gestern Abend nahmen ihn Polizeibeamte bei einem Besuch im Krankenhaus fest. In seinem Wagen fanden sie die Tatwaffe und weitere Munition.

Quelle: Pressemitteilung der Polizei Berlin

Irgendjemand sollte dem armen Mann vielleicht mal sagen, daß Schüsse in Füße kein Erfolg versprechendes Mittel sind, um die Zuneigung einer Frau zu bekommen. Das geht anders.

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Kreuzberg vs. McDonalds

Auf die erste McDonald’s-Filiale in Kreuzberg sind in den vergangenen Wochen Farbbeutel und Steine geworfen worden. Das sagte ein Konzernsprecher. Am Wochenende sei ein Teil der neuen Leuchtschrift zerstört worden.

Quelle und mehr: Tagesspiegel

Und dabei hat das Restaurant noch gar nicht eröffnet. Das kann ja noch heiter werden …

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Endtschuligung

Seit einige zeit M. hat gelenKen-schmeRzen, mal ist das knie, mal ist das gelenk, kan sein das deR kind wekst und die knochen breitet sich.
Wier machen ein termin zum Artzt und werden wier sehen was das ist.

Die Mutter entschuldigt das Fernbleiben ihres Sohnes vom Sportunterricht.

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Keine Fremdgetränke

Aus dem Mietvertrag eines Veranstaltungsorts in Kreuzberg

§ 1. Mietgegenstand

Die Veranstalter/innen nutzen die Ausstellungsräume …. am … Beginn der Veranstaltung (Doors Open) ist … Die Veranstaltung endet am …

Der Verkauf von Getränken ist alleinige Sache des Vermieters.

§ 3. Aufsicht

Die Veranstalter/innen stellen während der Öffnungszeiten der Veranstaltung Aufsichtspersonen für den Einlass.

Diese stellen vor allem sicher, dass:
a) keine Fremdgetränke, Waffen und verbotene Substanzen ins Haus kommen.
b) ….

§ 12. Miete

1. …

2.
Dieser Vertrag ist bindend. Im Falle einer Vertragsverletzung zahlen die Veranstalter/innen eine Konventionalstrafe von 2000.- Euro. Gerichtsstand ist Berlin.

Soweit der Einblick in die essentialia negotii eines „Teils linksalternativer Veranstaltungskultur„.

Aber vielleicht erbarmt sich ja mal ein kompetenter Zivilrechtler, und setzt den Linksalternativen mal einen wirksamen Mietvertrag auf. ;-)

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Gallisches Dorf

Friedrichshain hastet voran, Kreuzberg ruht selbstbewusst in sich selbst, doch beide seien, freut sich ihr Bürgermeister Franz Schulz (Grüne), „gallische Dörfer“ geblieben.

Quelle: Morgenpost

Der Vergleich paßt. Ich werde mir nun mal ein paar Gedanken machen, was man mit den Troubadixen vor unseren Straßencafes anfangen könnte. ;-)

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Parkplatzdiebin

Unsere Kanzlei hat einen Parkplatz. Einen Privatparkplatz. Für den wir Miete zahlen. Denn: Am Paul-Lincke-Ufer gibt es keine freien Parkplätze.

Bevor ein Auto oder ein Motorrad zu diesem als privat gekennzeichneten Privatparkplatz kommt, muß es an einem privaten Schild vorbei in einen privaten Hinterhof einfahren.

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Es kommt immer mal wieder vor, daß auf unserem Kanzleiparkplatz trotzdem ein fremdes Fahrzeug steht. Gestern und heute morgen schon wieder, ein blauer Skoda. Unser Kanzleiauto wurde dann heute davor abgestellt. Irgendwo mußte der Vito ja hin. Aber er stand genau so, daß der Skoda noch hätte rausfahren können.

Bis der zweite Parkplatzdieb kam. Der stellte sich dann auf den Privatparkplatz eines weiteren Mieters. Genau daneben. Aber selbst dann noch hätte es gepaßt … wenn man ein wenig geschickt und mit Augenmaß rangieren kann.

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Aber manche Menschen können besser mit dem Mundwerk umgehen. Die Fahrerin des Skoda kam in die Kanzlei und hielt einen – naja – nicht ganz emotionslosen Vortrag über das Verhalten von rücksichtslosen Autofahrern, das schmutzige weiße Auto solle SOFORT dort wegfahren; außerdem rufe sie jetzt die Polizei und überhaupt.

Ich war gerade in der Mittagspause und wenn ich mit dem Schreiben dieses Beitrags fertig bin, habe ich eine Besprechung. Um 19 Uhr bin ich aber verabredet zu einem auswärtigen Termin. Eigentlich wollte ich heute keinen Alkohol trinken, damit ich mit dem (schmutzigen weißen) Auto fahren kann. Eigentlich …

Nein, liebe Skodafahrerin. Das ist kein volkseigener Parkplatz. ;-)

Eine Anmerkung:
Auf www.parkplatzdieb.de weise ich noch hin. Freundliche, hilfsbereite und kompetente Menschen gibt es dort, die dazu beitragen, daß der Parkplatz freibleibt.

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Mahlzeit!

Berlin ist vom aktuellen Fleischskandal deutlich stärker betroffen als zunächst bekannt. Laut Verbraucherschutzsenatorin Katrin Lompscher (Linke) geht die Verwaltung jetzt von 14 Tonnen minderwertiger Ware aus, die von Ende Juli bis Mitte August als Döner in der Stadt und in Brandenburg verkauft und komplett verzehrt worden ist.

Quelle: Tagesspiegel

Mann, Izmir übel! Gut nur, daß wir uns den Döner schon vor langer Zeit satt gegessen haben.

Zum Thema „Essen in Kreuzberg“ bietet sich dann doch dieser Hinweis noch an:

… bald öffnet die Kreuzberger McDonald’s-Filiale

schreibt der Tagesspiegel in einem weiteren Artikel. Dazu ein Kommentar von „v.m.“:

Wenn ich lesen muss dass in letzter Zeit wieder tonnenweise Gammelfleisch in den berliner Dönerbuden gelandet ist und schon gegessen wurde kann es mit McDonalds auch nicht mehr viel schlimmer kommen. Dann doch lieber einen Burger aus kontrollierter Herstellung als einen Döner aus „Ich will gar nicht so genau wissen was drin ist sonst wird mir sofort übel“.

Recht hat er/sie.

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Gute Stimmung in Kreuzberg

Der U-Bahnhof Schlesisches Tor in Kreuzberg hatte sich vorübergehend in Klein-Brooklyn verwandelt. Rund 500 junge HipHop-Fans bevölkerten den U-Bahnhof. Allesamt Anhänger der Berliner HipHop-Crew K.I.Z.. Diese hatten zu einem spontanen Konzert geladen – unangemeldet, daher illegal. Gemeinsam kopfnickten die Goldkettenträger bis die Polizeikräfte anrückten.

Die Rede ist von Hundertschaften in voller Kampfausrüstung, Straßensperrungen und folgendem Verkehrschaos.

Quelle: Tagesspiegel

Eigentlich heißt es doch: „Wo man singt, da laß Dich nieder, denn böse Menschen kennen keine Lieder.“ Aber hat sich offenbar bei den Hundertschaften der Berliner Polizei noch nicht herumgesprochen.

Passiert ist jedenfalls nichts:

Die Polizei spricht von einer „friedlichen Räumung“.

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Kanalbaum-Initiave erfolgreich

Ein schönes Beispiel für den Erfolg einer Bürgerinitiative. Die Freunde des Landwehrkanals machten mobil gegen den Kahlschlag am altehrwürdigen Kanal zwischen Charlottenburg und Neukölln. Und nun berichtet die taz unter der Überschrift: 150 Kanalbäume dürfen bleiben:

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Die meisten der von Fällung bedrohten Bäume am Kreuzberger Landwehrkanal sind nach Angaben der Grünen im Abgeordnetenhaus vorerst gerettet. Der Kreuzberger Abgeordnete Dirk Behrendt teilte gestern mit, von den zur Fällung vorgesehenen 200 Bäumen würden jetzt vorausichtlich nur noch 40 bis 50 der Säge zum Opfer fallen. Der öffentliche Druck habe das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) dazu bewegt, die geplanten Baumfällungen nochmals zu überprüfen. „Der Protest der AnwohnerInnen am Kanal hat sich gelohnt“, so Behrendt. Das WSA hatte die Fällaktion angeordnet, weil das Kanalufer an vielen Stellen unterspült und einsturzgefährdet sei. Dagegen hatten KreuzbergerInnen in den vergangenen Wochen wiederholt protestiert.

Glückwunsch und Danke an die Aktivisten!

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Rettet die Bäume am Landwehrkanal

So heißt ein Weblog, mit dem die „Freunde des Landwehrkanals“ auf Baumfällungen in Kreuzberg hinweisen möchten, um eben dies zu verhindern.

Jahrzehntelang hat man sich um die Wasserstraße zwischen von Neukölln und Charlottenburg nicht gekümmert. Der Schiffs-Verkehr hat jedoch insbesondere in den letzten Jahren stark zugenommen. Die Uferbefestigungen konnten dem auf Dauer nicht standhalten.

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Und nun fällt den Verantwortlichen nichts anderes ein, als hunderte Bäume zu fällen, um die Gefahren zu beseitigen …

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