- Kanzlei Hoenig Info
- 1 & 1 Internet AG
- Allgemeines (Kanzlei)
- Arcor
- Behörden
- Berufsrecht der Rechtsanwälte
- Blick aus dem Fenster
- Blickpunkte
- Buchtip
- Cybercrime
- Der Baum vor dem Fenster
- Fahrerlaubnisrecht
- Gericht
- GEZ
- Hinweis!
- In eigener Sache
- Justiz
- Knast
- Kreuzberg
- Mandanten
- Medien
- Motorradrecht
- Nebenklage
- Neukölln
- Off Topic
- Ordnungswidrigkeiten
- Ordnungswidrigkeitenrecht
- Philosophisches
- Politisches
- Polizei
- Prozeßbericht (www.prozessbericht.de)
- Psychiatrie
- RA-Micro
- Ratgeber Strafrecht
- Rechtsanwälte
- Rechtsschutzversicherung
- Richter
- Rocker
- Staatsanwaltschaft
- Strafrecht
- Strafverteidiger
- Strafvollstreckung
- Telekom
- Troll-Award
- Unerwünschte Werbung
- Urlaub
- Verkehrs-Strafrecht
- Verkehrsunfall
- Verteidigung
- Vollmacht
- Vollstreckung
- Zeugen
- Zivilrecht
- Kanzlei-Wanne
- Motorradrecht
- Archiv
- Kommentar – Policy
Monatsarchive: März 2010
Kein echter Erfolg der Polizei
Nun sind sie alle vier in der Obhut des Staates. Der letzte der „Pokerräuber“ hat sich in der Nacht widerstandslos verhaften lassen.
Allerdings soll dies nicht die Folge klassischer Polizeiarbeit gewesen sein. Sondern das Ergebnis der Auseinandersetzung zwischen zwei arabische Großfamilien, die sich aktiv an der Ermittlungsarbeit beteiligt haben sollen: Zuerst verrät die eine Seite die andere und dann folgt die Retourkutsche.
Es gibt zwei weitere „Großfamilien“ in der Stadt, die sich auch nicht sonderlich lieb haben; aber miteinander im eisernen Schweigen gegenüber den Ermittlern verbunden sind. Aber die überfallen ja auch keine Pokertourniere.
Neuer Rechner für den neuen Arbeitsplatz
Nachdem wir uns den Weg zum Schreibtisch für die neue Mitarbeiterin freigeschaufelt hatten, konnten wir ein paar der überflüssigen Utensilien beiseite stellen. Jetzt ist ein wenig Platz für den neuen Rechner:

Flüsterleise und flott genug, um damit unseren Terminal-Server auf Trab zu halten. Dessen Tage sind allerdings auch bereits gezählt.
Und? Was spricht das Fachpublikum zu dem neuen Equipment unserer Kanzlei?
Nebenbei:
Es ist immer wieder eine Freude, in das Gesicht des Technikers bei der Neuinstallation zu blicken. Er ist es gewohnt, die Workstations in den Kanzleinetzen mit Nummern zu individualisieren. „WS01“ oder „WS09“ waren seine langweiligen Vorschläge. Bei uns haben die Rechner Namen: Jocko, Willi, Justus, Paul … und der neue heißt Horst.
Unsere „Frauenbeauftragte“ in der Kanzlei hat sich übrigens damit zufrieden gegeben, daß nur männliche Namen verwandt werden. Denn sie ahnt, was kommt, wenn so ein mit Mädchennamen versehener Rechner mal nicht funktioniert, wie er funktionieren soll. ;-)
Die armen Äffchen
Hier gibt es weiteren Hintergrund zum Thema.
Kommentare deaktiviert für Die armen Äffchen
Kochtip für’s Wochenende: Kartoffelpüree
Die Zeit ist reif, ich werde nicht mehr warten.
Opfer begreif‘, ich hol Dich aus dem Garten.
Ich werd dich klatschen, zerfetzen, zerquetschen;
mach keine Faxen, jetzt gibt´s Action.
100 Prozent, deutsche Kartoffeln.
100 Prozent, ich tu dir weh.
100 Prozent, deutsche Kartoffeln.
100 Prozent, Kartoffelpüree.
… mit Sauerkraut und Kassler-Kotelett. Und ein lecker Bierchen dazu.
Grüße an den Seewolf! ;-)
Link gefunden bei zweinullig.de.
Strafbarkeitsfalle für Unfallregulierer
Es scheint sich herumgesprochen zu haben, daß Rechtsanwaltskanzleien stets gut informiert sind. Insbesondere bei Verkehrsunfallsachen kennen sie den Hergang des Unfalls und den Ausgang des Verfahrens sehr gut. Das wissen selbstverständlich auch die Versicherer des eigenen Mandanten.
So schreiben KFZ-Haftpflicht-Versicherer, Krankenkassen und Berufsgenossenschaften die Anwälte an, und bitten darum, sie mit den Informationen zu versorgen, die sie für den Regress und weitere Regulierungen benötigen. Diesmal ist es die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, die sich an uns gewandt hat.
Einmal abgesehen davon, daß wir die Auskunft
über den Stand oder Ausgang der Regulierungsverhandlungen (Einwendungen zur Haftung, Quote, Schadenshöhe usw.) und/oder gerichtliche Verfahren unter Angabe des dort anhängigen Aktenzeichens
nicht aus dem Ärmel schütteln, sondern aus den Akten heraussuchen, dann aufschreiben und schließlich versenden müssen; immerhin geht dafür wohl locker eine halbe Stunde Zeit drauf, die wir nicht zum Geldverdienen nutzen können. Denn die freundlichen Genossen wollen uns diese Arbeit nämlich nicht bezahlen.
Ich halte diese Anfragen auch für unprofessionell und – nun wieder in unsere Richtung gelenkt – für gefährlich. Teile ich den Genossen auch nur mit, daß der Versicherte unser Mandant ist, mache ich mich strafbar. § 203 StGB ist insoweit eindeutig.
Auf den Punkt gebracht, wird von den Anwälten, die sich mit Unfallregulierungen beschäftigen, zugemutet, anderer Leut’s Arbeit zu machen und sich dabei auch noch der Gefahr einer Strafverfolgung aussetzen. Und das für lau.
teile ich Ihnen unter Hinweis auf § 203 StGB mit, daß ich Ihre Fragen nicht beantworten kann. Ich bitte um Verständnis. Mit freundlichem Gruße, Ihr Schweigepflichtiger.
oder so ähnlich lautet unser Textbaustein.
Ich habe nichts dagegen, wenn unser Mandant seinen Versicherer selbst informiert. Dazu ist er ja auch verpflichtet. Wenn wir das für ihn tun sollen, muß er sich im Klaren sein, daß das für uns zusätzliche Arbeit ist, die mit der Unfallregulierung unmittelbar nichts zu tun hat. Dann soll er uns ausdrücklich von unserer Schweigepflicht entbinden. Nur so kommen wir schließlich irgendwie mit den Anfragen der Versicherer ins Reine.
Veranstaltungshinweis: Kriminaltechnik
Der AnwaltVerein Vogtland e.V veranstaltet ein
Ganztagesseminar Kriminaltechnik am 14.04.2010 in Plauen
Referent: Dr. Ralf Neuhaus, RA und FA f. StrafR, Dortmund
Der stellv. Vorsitzende, Herr Rechtsanwalt Herbert Posner, teilt mit:
Leider ist die Zahl hochkarätiger Fortbildungsveranstaltungen im Strafrecht in den jungen Bundesländern überschaubar gering.
Dem AnwaltVerein Vogtland e.V. ist es nun gelungen, mit dem Kollegen Dr. Ralf Neuhaus aus Dortmund einen höchst angesehenen Referenten, der zudem in der Lage ist, das Plenum mit seinem Vortragsstil zu fesseln, zum Thema „Kriminaltechnik“ in unsere Region zu holen.
Den zugehörigen Flyer mit Anmeldebogen finden Sie hier.
Zur Person des Referenten:
Dr. Ralf Neuhaus ist Lehrbeauftragter an der Universität Bielefeld.
Er gehört dem Beirat der Fachzeitschrift STRAFVERTEIDIGER an und betreut gemeinsam mit den Professoren Salditt und Mehle sowie Rechtsanwalt Burhoff, RiOLG a.D., die strafrechtliche Abteilung der Zeitschrift ZAP (= Zeitschrift für die AnwaltsPraxis). Er ist ständiger Mitarbeiter der Online-Zeitschrift HRRS (= Höchstrichterliche Rechtsprechung im Strafrecht).Es würde uns freuen, Sie in Plauen begrüßen zu dürfen, müssen jedoch darauf hinweisen, dass die Raumkapazität auf 80 Personen beschränkt ist.
Quelle und weitere Infos: AnwaltVerein Vogtland e.V.
Übrigens:
Besonders für Richter und Staatsanwälte eine günstige Gelegenheit, sich kundig zu machen:
Die Vorladung der Berliner Volksbank
Die Methoden der Berliner Volksbank, ihre Erträge zu steigern, werden unter dem Titel „neues Preismodell“ verkauft. Das entnehme ich einem Schreiben der Qualitätsmanager, mit dem man auf die Frage einer Kundin reagiert – allerdings auch erst, nachdem ich für Kundin ein paar nette Zeilen an die Bank geschrieben habe.
Um die Frage, warum die Bank der Kundin „ohne Vorankündigung und ohne Erläuterung ein Kontoführungsentgeld in Höhe von 5,00 Euro von ihrem Guthaben abgezogen“ hat, zu beantworten, lädt man die Kundin also vor.
Die Vorladung, die die Bank angeblich an ihre Kundin geschickt haben will, ist dort nicht angekommen. Ob man das dort geahnt hat? Warum sonst hat die Bankmitarbeiterin mehrmals vergeblich versucht, die Kundin zum persönlichen Gespräch einzuladen?
Glauben die da wirklich, wegen der 5-Euro-Gebühr fährt die Kundin quer durch die ganze Stadt, um sich von einer Bankmitarbeiterin zutexten zu lassen?
Warum erklären die Banker das eigentlich nicht in der gebotenen Form?
Bemerkenswert ist auch die Angst der Qualitätsmanager vor den Kosten, die durch das Anwaltsschreiben entstehen könnten. Die denken auch immer nur an das eine …
Mal sehen, wie die Bankster auf die Beschwerde bei der BAFin reagieren werden.
Die Forschung über die Hells Angels
Wer und was die Hells Angels sind, das erklärt uns Professor Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen:
Frage:
Wird diese Gruppe gefährlicher?Antwort:
Ja, es besteht großer Anlass zur Sorge. Die Innenminister-Konferenz hat sich nicht umsonst bereits mit den Hells Angels befasst.
Weitere heiße Luft in dieser Temperatur findet sich in der fr-online.
Anlaß für dieses Interview war ein Polizei-Einsatz bei einem Member der Hells Angels in Anhausen (Kreis Neuwied, Nähe Koblenz), bei dem ein Polizeibeamter erschossen wurde (Bericht in der fr-online).
(Danke an doppelfish für den Hinweis.)
Die zwei Brüder bei der Polizei
Der Mandant hat die Unterlagen und die Passwörter „freiwillig“ an die Polizei herausgegeben.
Es hieß dies würde nur zu meiner Entlastung beitragen.
zitierte er die beiden Polizeibeamten.
Ohne in die Akte schauen zu müssen, bin ich mir sicher, die beiden Polizisten waren miteinander verwandt und tragen den Nachnamen „Grimm“.



