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Jahresarchive: 2009
Halt, mein Freund
Kommentare deaktiviert für Halt, mein Freund
Umweltplakette
Was machen eigentlich Autofahrer mit der Umweltplakette, wenn sie nicht lesen oder schreiben können?

Genau!
Die Rechnung vom DAV
Gestern habe ich eine Rechnung bekommen. Per eMail vom DAV über 21 Euro, die von meinem Privatkonto abgebucht werden sollten.
Hmm. Ich konnte mich nicht erinnern, beim DeutschenAnwaltVerein (www.dav.de) irgendwas bestellt zu haben. Erst als ich die „Bestellten Produkte“ weiter unten in der eMail gefunden hatte, wußte ich, wer der DAV ist:
Bestellte Produkte: Tobacco Karten
7;00 € – 040 Monti Sarentini / Sarntaler Alpen
7;00 € – 039 Val Passiria / Passeiertal
7;00 € – 038 Sterzing – Stubaier AlpeL
Außer dem abgekürzten Vereinsnamen haben die beiden Vereine aber nichts miteinander gemein.
Schuldige Passanten
Da die Gegner auch in der Öffentlichkeit angegriffen werden, müssen wir die totale Eskalation verhindern, bevor es weitere Tote und Schwerverletzte gibt und zudem unschuldige Passanten zu Schaden kommen.
wird die Polizei im Zusammenhang mit einem Konflikt in der Rocker-Szene zitiert.
Gibt es eigentlich auch schuldige Passanten, denen man einen Schaden gönnt?
Der Mitarbeiter des Ordnungsamts
Morgens früh um 7:30 Uhr: Mit dem Fahrrad raus aus dem Haus nach links und 250 Meter bis zur Querstraße auf dem Gehweg geradelt. Wie jeden Morgen (bei trockenem Wetter ;-) ).
Heute stand ein Charles-Bronson-Verschnitt, braungebrannt, Sonnenbrille, Goldkettchen, in Uniform, breitbeinig mitten auf dem Bürgersteig und schrieb einen Falschparker auf.
Kurzer Zug am Lenker und mit einem fröhlichen Schlenker rechts dran vorbei an dem Breite-Schulter-Schmale-Füße-Cowboy.
Absteigen, bitte!
tönte es im Tonfall von Tom Waits.
Yup!
Mittelfinger an die Bremshebel (damit sie was zu tun hatten), einen Gang hochschalten und weiter in geplanter Richtung.
HAMMSE NICH GEHÖRT?! ABSTEIGEN HABE ICH GESAGT!!
Dieser Ton erinnerte mich den Kasernenhof eines amerikanischen Umerziehungslagers. Das hat man auch noch an der Stadtgrenze gehört.
Ja-ha!
Die Mittelfinger trommelten im Takt der Musik im Kopf (Nothing Else Matters) . Noch ein Zug am Lenker und ab nach links rum um die Ecke.
Conclusio:
1. Er hat nicht gesagt, wann genau ich hätte absteigen sollen.
2. Er ist für den ruhenden Verkehr zuständig, der Django.
Radfahren in Kreuzberg hat schon was von Anarchie, Yeah!
Landeshauptkasse Potsdam: Whow!
Am 11. August haben wir beim Amtsgericht per Fax beantragt, die meinem (freigesprochenen) Mandanten entstandenen Kosten nebst Zinsen festzusetzen und an uns zu überweisen. Am 13. August war das Geld komplett unserem Konto gutgeschrieben.
So schnell kann man das Geld gar nicht ausgeben, wie es von den Brandenburgern bezahlt wird. Besten Dank und ein großes Lob!
Das geht doch!
Beim Aufräumen fiel mir eine Übersicht der Aufträge eines einzigen Mandanten in die Hände:
Ich mag die aufgeregte Öffentlichkeit im weltweiten Netz, die mit Schaum vor dem Mund zu Strafanzeigen aufruft. Und Staatsanwälte, die ein Ermittlungsverfahren einleiten, nur weil sie meinen: „Das geht doch nicht!“
Spekulationen in der Rocker-Szene
Michael B. soll bis vor zwei Jahren Mitglied der Hells Angels gewesen sein. Erst kürzlich sei er zu den verfeindeten Bandidos übergetreten.
schreibt Konrad Litschko in der taz und berichtet über Hintergründe des Vorfalls in Wartenberg. Ob dieser Wechsel tatsächlich das Motiv für den Anschlag war, steht nicht fest. Fest steht noch nicht einmal, ob ein solcher Tausch der Farben stattgefunden hat.
Jedenfalls hat die Polizei ihre Präsenz in der Szene massiv erhöht und man ermittelt heftigst. Bislang allerdings ohne jeden Erfolg; man versucht, einer sich angeblich abzeichnende Entwicklung entgegen zu wirken:
„Der Mord an Michael B. in der Nacht zum vergangenen Freitag wird mit höchster Wahrscheinlicht blutige Racheakte nach sich ziehen“, sagt ein Ermittler. „Da die Gegner auch in der Öffentlichkeit angegriffen werden, müssen wir die totale Eskalation verhindern, bevor es weitere Tote und Schwerverletzte gibt und zudem unschuldige Passanten zu Schaden kommen.“
Ansonsten: Die Gerüchteküche brodelt, aber nichts Genaues weiß die Polizei (und wissen die Medien) nicht. Trotzdem, die Spekulationen schießen ins Kraut:
Den Bandidos könne jetzt ihre scheinbar wahllose Rekrutierung von Nachwuchs zum Verhängnis werden. Während die Hells Angels an strengen Aufnahmekriterien festhielten, sei es bei den Bandidos wesentlich laxer zugegangen. „Dabei wurde sich auch stark aus dem Kleinkriminellenmilieu Reinickendorfs bedient“, so der Beamte. „Das sind natürlich keine Personen, die sich an die strengen Regeln einer Bruderschaft halten, sondern auch ihren eigenen Interessen nachgehen und dabei die Kutte des Rockerklubs nutzen.“ Somit könnte der Führung die Organisation entgleiten.
denkt Michael Behrendt in der Morgenpost.
Hat eigentlich jemand mal an die Angehörigen von Michael B. gedacht? Wie es denen jetzt geht?
Ströbele – hängt noch immer
Beim letzten Mal war die Wahlwerbung für den Direktkandidaten der Grünen recht schnell „gepflückt“. Diesmal hängt das Schild schon seit 2 Wochen.
Naja, Seyfried ist – wie Ströbele – eben auch schon älter geworden. Und mit dem Sturm auf die Bastille holt man heute auch keinen Piraten mehr vom Landwehrkanaldampfer.



