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Monatsarchive: Januar 2006
Gras aus Holland
Die taz fragt:
Wie geht es uns, Herr Küppersbusch? Und was macht der deutsche Fußball?
Küppersbusch antwortet:
Muss auf die Größte Gala aller Zeiten verzichten zur WM-Eröffnung. Angeblich, weil die holländische Rasenfirma nicht schnell genug nachbegrünen könnte. Immerhin gut zu wissen, dass die Deutschen ihr Gras nach wie vor in Holland kaufen.
Ich wußte es, die Fußballer sind gedoped.
Tod statt Scheidung
Barbara Keller berichtet auf Berlin Kriminell unter dem Titel Gerichtsbericht – versuchte Anstifung zum Mord über einen versuchten Auftragsmord, der derzeit vor dem Schwurgericht Berlin verhandelt wird.
Sein eheliches Martyrium schildert Gerd W. so: Weil er schnarchte, durfte er angeblich nicht mehr im gemeinsamen Schlafzimmer nächtigen. Seine Frau sei immer übellaunig gewesen, hätte ihn überall schlecht gemacht. Zitat: „Ich war genauso fleißig wie sie.“ Und trotzdem hätte sie an ihm herumgemäkelt. Vor lauter Angst vor seiner Frau hätte er sich schließlich nachts in seinem Zimmer eingeschlossen.
Bergab ging es mit der Ehe offenbar, nachdem Gerd W. 1989 fremdgegangen war. Später erhoffte er sich von einer Schilddrüsenoperation oder dem Vorübergehen der Wechseljahre bei seiner Frau eine Besserung des ehelichen Verhältnisses. Gerd W. über seine Frau: „Ich habe sie prinzipiell geliebt. Es wäre schön gewesen, wenn sie so geblieben wäre, wie sie war.“
Eine Scheidung kam für den Angeklagten laut dem Bericht nicht in Betracht.
Gerd W. entgegnet nur: „Dann verliere ich doch alles!“
Naja, ob er jetzt was gewinnen wird?
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Internetrecht – Ein Skript von Prof. Hoeren im Netz
Prof. Hoeren, Uni MÜnster, stellt sein über 500 Seiten großes Skript zum kostenlosen Download (pdf) zur Verfügung.
Das Buch (sic!) behandelt jedoch nur auf zwei knappen Seiten die strafrechtlichen Komponenten des Internetrechts. (Obwohl die ja nun die spannendsten sind. Meine ich jedenfalls. ;-) ) Aber das ist auch nicht das Feld, auf dem sich der Autor so hervorragend auszukennen scheint wie auf dem zivilrechtlichen. Deswegen ist es auch gut, daß er sich auf einen ganz groben Überblick der §§ 106 ff UrhG beschränkt.
Für die zivilrechtlich tätigen Internetrechtler scheint mir das Skript jedoch lohnenswert.
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Anwalt on the road
„Lange Reise auf der ich mir viel Zeit nehme Neuem zu begegnen und Neues kennenzulernen, deren Ende noch nicht bestimmt ist, die aber früh genug zu Ende sein wird, um meine weiteren Pläne nicht zu gefährden und die zudem mal was anderes ist als das übliche.“
So definiert der Freiburger Kollege Lars Ritterhoff „Weltreise per Mopped“. Er berichtet auf seiner Website über sich und seine Tour, die ihn erst einmal bis nach Thailand gebracht hat.
Ich hatte mich an ihn erinnert, als mir eine Kollegin mitteilte, sie sei total ausbrannt und wolle nun mal was ganz anderes machen. Lars warnt allerdings davor, sich zur Entspannung und als Alternative zum Anwaltsjob auf’s Krad zu setzen und loszufahren. Er schrieb mir gestern aus Thailand:
Ich finde meine Reise insgesamt schon recht anstrengend. Man muss staendig flexibel sein und irgendwas organisieren oder sonst auf die Reihe kriegen. Bin gerade ziemlich dankbar um die paar Wochen Pause, die ich mit Freunden an Thailands Straenden verbringe.
Fuer mich stellt das kein groesseres Problem dar, da ich solche Situationen als Teil der Reise sehe, nicht unbedingt Entspannung suche und im Gegenzug gluecklicher Weise das gefunden habe, was ich vor Abreise gesucht habe. Und mehr.
Aber sich das antun wenn man ohnehin schon ausgebrannt ist?
Ok, dann lasse ich mir was anderes einfallen. ;-)
Weiterhin eine gute Weltreise, lieber Lars. Bleib gesund und mach keine Kratzer ins Mopped.
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Berliner Strafverteidiger reklamieren Frauendiskrimierung
Auf der gestrigen Jahreshauptversammlung der Vereinigung Berliner Strafverteidiger e. V. wurde auf Antrag einer Strafverteidigerin diskutiert, daß auf dem 30. Strafverteidigertag in Frankfurt/M. am 24. bis 26. März 2006 ausschließlich Männer dozieren und moderieren. In dem Veranstaltungsprogramm taucht nicht ein einziger Name einer Frau auf.
Es wurde auch überlegt, die den Verein in „Vereinigung Berliner Strafverteidiger und Strafverteidigerinnen e.V.“ und die Tagung in „StrafverteidigerInnentag“ umzubenennen.
Im Foyer vor dem Versammlungssaal kam Krombacher Pils zum Ausschank.
Superaffen
Zum Thema Fernsehgucken:
Die Sendung „Deutschland sucht den Superstar“ ist nicht ein Verbrechen an diesen jungen Volldeppen, die sich dort wissentlich zum Affen machen, sondern ein Verbrechen an den unschuldigen Fernsehzuschauern, die versehentlich reinzappen!
Quelle:
Die Gurke des Tages in der taz vom 12.1.06
Und überhaupt: Fernsehen macht nicht blöd. Nur unempfindlich für die Tatsache, daß man es schon ist.
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Kreuzberg ist nicht Bayern
Ein Vereinslokal an der Skalitzer Straße in Kreuzberg wurde wegen Verdachts auf Rauschgifthandel geschlossen. Die Polizei hatte bei einer Überprüfung festgestellt, dass siebzehn Gäste Marihuana rauchten oder kleine Mengen der Droge bei sich trugen. Ein Vereinsvertreter erklärte den Beamten, es handele sich bei den Gästen des Lokals überwiegend um Musiker, die das Rauschgift zur Konzentration benötigten.
Quelle:
taz vom 12.1.06
Ich hätte nicht geglaubt, daß so eine Aktion nochmal in Kreuzberg stattfindet; wir sind doch hier nicht in Bayern. Unbestätigten Gerüchten zu Folge sind die Kneipen nebenan, in denen Alkohol getrunken und Nikotin geraucht wurde, nicht geschlossen worden. Ich schau heute nachmittag mal nach …
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Stammtischfolgen
Heute morgen im Bad: In der rechten Hand die Zahnbürste. Vor mir auf den Regal eine Tube mit Zahnpasta; und eine Tube mit Handcreme. Die schmeckt echt -Schei- nicht. :-(
Jetzt brauche ich eine neue Zahnbürste. Und das nächste Mal verlasse ich den abendlichen Stammtisch zwei Stunden früher.
Hä?
I know that you believe you understand what you think I wrote.
I am not sure you realize that what you read ist not what I meant.
Verraten und verkauft im Seniorenheim Marzahn
Am 16. Mai 2003 nahm das Marzahner Seniorenwohnheim in der Wittenberger Straße den 68jährigen auf. Wolfgang Kl. wollte niemals in ein Heim, doch seine seit fünf Jahren vom Amtsgericht bestellte Betreuerin, eine Art Vormund, kümmerte sich um eine Unterbringung.
Am 13. August 2003 kommt er mit der Feuerwehr in die Rettungsstelle des Urban-Krankenhauses.
Der Abszess an der Leiste ist bereits durchgebrochen, an der Hand ist bereits die Sehne zu sehen. Überall finden die Rettungsärzte wund gelegene Stellen. Wegen der entstandenen Blutvergiftung und des schwachen Allgemeinzustandes ist der Patient nicht mehr ansprechbar und verstirbt fünf Tage nach seiner Einlieferung.
„Armenpflege in Marzahn: Martialisches Couleur“ lautet der zutreffende Titel eines traurigen Beitrags von Uta Falck auf Berlin Kriminell, in dem die Autorin über eine Strafsache wegen fahrlässiger Körperverletzung vor dem Amtsgericht Tiergarten berichtet.