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Kanzlei Hoenig Info
Der Briefkasten des Spammers
Post für Christian Schebitz, Geschäftsführer der ArenoNet GmbH, Spammer und Wannenbeleidiger. Aber nicht in, sondern auf seinen Briefkasten.
Irgend ein schlimmer Finger hat sich da wohl einen Scherz erlaubt. ;-)
Vorsorglich:
Aus meiner Kanzlei werden keinerlei Aufkleber auf Briefkästen vorgenommen! (*)
Skandal
Ich bin gespannt, wie lange es dauern wird, bis sowas hier:
endlich verboten wird. Genauso wie die Heizpilze in Kreuzberg!
Wo kommen wir denn hin, wenn wir sowas heutzutage noch hinnehmen würden! Unglaublich. Die arme Umwelt!
Das war knapp
Der Mandant war daran gehindert, die Bewährungsauflage zu erfüllen. Daraufhin hat die Staatsanwaltschaft beantragt, die Strafaussetzung zur Bewährung zu widerrufen. Die Post, die das Gericht anschließend an den Mandanten geschickt hat, ging irgendwie in’s Nirvana.
Dann kam, was kommen mußte: Die Ladung zum Haftantritt. Heute wäre der letzte Tag gewesen, an dem sich der Mandant „freiwllig“ zum offenen Vollzug in der JVA Hakenfelde hätte (vor)stellen können.
Wir haben mit Hochdruck – und mit Erfolg – daran gearbeitet, den Vollzug der Freiheitsstrafe (vorläufig) zu verhindern. Heute erreicht unseren Mandanten ein freundlicher Brief der Vollstreckungsabteilung der Staatsanwaltschaft:
Nun können wir in dem Gnadenverfahren noch einmal versuchen, (weitere) Gründe vorzutragen, warum der Mandant die Auflagen nicht erfüllen konnte. Und warum er auf gerichtliche Schreiben nicht reagiert hat. Der Mandant hofft, daß es mehr als nur eine Atempause wird.
Die Auflage hat er zwischenzeitlich vollständig erfüllt. Besser spät als nie.
Gute und schlechte Nachrichten
Heute beim Besuch des Mandanten in der Untersuchungshaft:
Verteidiger:
Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie.Mandant:
Zuerst die gute!Verteidiger:
Der Haftbefehl wegen der gefährlichen Körperverletzung wird aufgehoben.Mandant:
Und die schlechte?Verteidiger:
Es gibt einen neuen Haftbefehl. Wegen Totschlags. Der Geschädigte ist an seinen Verletzungen gestorben.
Nein, nur ein fiktives Gespräch. Aber: Mit welchen Worten überbringt der Verteidiger seinem Mandanten so eine Nachricht einigermaßen schonend ‚rüber?
Halt, mein Freund
Kommentare deaktiviert für Halt, mein Freund
Umweltplakette
Was machen eigentlich Autofahrer mit der Umweltplakette, wenn sie nicht lesen oder schreiben können?

Genau!
Die Rechnung vom DAV
Gestern habe ich eine Rechnung bekommen. Per eMail vom DAV über 21 Euro, die von meinem Privatkonto abgebucht werden sollten.
Hmm. Ich konnte mich nicht erinnern, beim DeutschenAnwaltVerein (www.dav.de) irgendwas bestellt zu haben. Erst als ich die „Bestellten Produkte“ weiter unten in der eMail gefunden hatte, wußte ich, wer der DAV ist:
Bestellte Produkte: Tobacco Karten
7;00 € – 040 Monti Sarentini / Sarntaler Alpen
7;00 € – 039 Val Passiria / Passeiertal
7;00 € – 038 Sterzing – Stubaier AlpeL
Außer dem abgekürzten Vereinsnamen haben die beiden Vereine aber nichts miteinander gemein.
Schuldige Passanten
Da die Gegner auch in der Öffentlichkeit angegriffen werden, müssen wir die totale Eskalation verhindern, bevor es weitere Tote und Schwerverletzte gibt und zudem unschuldige Passanten zu Schaden kommen.
wird die Polizei im Zusammenhang mit einem Konflikt in der Rocker-Szene zitiert.
Gibt es eigentlich auch schuldige Passanten, denen man einen Schaden gönnt?
Der Mitarbeiter des Ordnungsamts
Morgens früh um 7:30 Uhr: Mit dem Fahrrad raus aus dem Haus nach links und 250 Meter bis zur Querstraße auf dem Gehweg geradelt. Wie jeden Morgen (bei trockenem Wetter ;-) ).
Heute stand ein Charles-Bronson-Verschnitt, braungebrannt, Sonnenbrille, Goldkettchen, in Uniform, breitbeinig mitten auf dem Bürgersteig und schrieb einen Falschparker auf.
Kurzer Zug am Lenker und mit einem fröhlichen Schlenker rechts dran vorbei an dem Breite-Schulter-Schmale-Füße-Cowboy.
Absteigen, bitte!
tönte es im Tonfall von Tom Waits.
Yup!
Mittelfinger an die Bremshebel (damit sie was zu tun hatten), einen Gang hochschalten und weiter in geplanter Richtung.
HAMMSE NICH GEHÖRT?! ABSTEIGEN HABE ICH GESAGT!!
Dieser Ton erinnerte mich den Kasernenhof eines amerikanischen Umerziehungslagers. Das hat man auch noch an der Stadtgrenze gehört.
Ja-ha!
Die Mittelfinger trommelten im Takt der Musik im Kopf (Nothing Else Matters) . Noch ein Zug am Lenker und ab nach links rum um die Ecke.
Conclusio:
1. Er hat nicht gesagt, wann genau ich hätte absteigen sollen.
2. Er ist für den ruhenden Verkehr zuständig, der Django.
Radfahren in Kreuzberg hat schon was von Anarchie, Yeah!





