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USA drohen mit sowjetischen Übeln

Es soll ja Menschen geben, die kein Interesse haben, dieses allgegenwärtige Fußballturnier zu verfolgen. Das geht natürlich denjenigen, die ihren Lebensunterhalt in und mit dem WM-Trubel verdienen müssen, gegen den Strich. Ein amerikanischer Brausehersteller hatte da eine zündende Idee:

Drohung

Mithilfe sowjetischer Panzer versuchen die Amis nun, auch den letzten Fußballmuffel dazu anzuhalten, sich der Fangemeinde anzuschließen, palettenweise Bier in sich hinein zu schütten, bunte Fähnchen zu schwenken und Nationalhymnen zu singen.

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Freddie

Zur Erinnerung an den 24. November 1991

Wenn das heute jemand so singen würde, hätte er Kohorten von Fundamentalisten am Hals.

Quelle: Musikwissenschaftler Hartmut Fladt via SPON

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Aktive Sterbehilfe bei easyJet

Offenbar hat es für den Fluggast, ein guter Bekannter, keine Alternative gegeben: Er konnte den Billigflieger nicht vermeiden. Der Mensch ist aber enorm leidensfähig, also Augen zu und rein in den easyJet.

Als er dann – auf irgendeinem Sitz, der zufällig noch frei war – Platz genommen hatte und die Augen wieder öffnete, hätte ihn bald der Schlag getroffen:

Kaffeebeutel

Den Engländern eilt nun gerade nicht der Ruf von Gourmets voraus. Aber daß diese Insulaner nun versuchen, mit Kaffee aus Beuteln ihre Opfer Fluggäste umzubringen, hätte ich nicht geglaubt. Wenn ich diesen Aufkleber an der Rückenlehne eines Flugzeugsessels nicht mit eigenen Augen gesehen hätte.

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Eine verdammt lange Woche

Das Angebot gibt es etwas länger als üblich:

Wochenplan

Guten Appetit!

Speisekarten sind immer wieder gern eine Fundgrube für ketzerische Blogbeiträge. ;-)

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Sensibel wie ein Güterzug

Aus einer Kleinen Anfrage der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN an die Bundesregierung:

Welche Möglichkeiten sieht die Bundesregierung, eine korrekte Kennzeichnung sowohl landwirtschaftlicher wie industrieller Güter aus israelischen Siedlungen so sicherzustellen, dass für die Konsumenten erkennbar wird, ob das Produkt aus einer israelischen Siedlung oder von einem palästinensischen Produzenten in der Westbank stammt?

Angenommen, der Wunsch der BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ginge in Erfüllung, und israelische Produkte würden künftig gekennzeichnet, wie sollte die Markierung denn ausgestaltet werden? Vielleicht mal ein gelber Stern?

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Jahrhundertelange Tradition: Der Verzehr von Eichhörnchen und Hunden

Eine Ode an den Espresso:

Ich liebe diesen kleinen, heißen Schluck, morgens und nachmittags, seine Bitternoten, den Schmelz der Crema auf der Zunge, das leichte Schokolade-Nuss-Aroma, den Duft der gerösteten Bohnen, selbst die Neige im Steinguttässchen, dieses Gemisch aus Zuckerrest, Schaumspur und Kaffeesatz. Ein guter Espresso ist ein Gedicht, ein Kulturgut, ein Hammer.

… und eine Absage an die dehydrierten Hobbygärtner, aka Teetrinker. Von Jan Spielhagen auf SPON

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Schleizer Dreieck – Petition zum Erhalt der Rennstrecke

20127112130331[1]Es gibt sicherlich gute Gründe für Umwelt- und Lärmschutz. Aber es gibt auch Grenzen, die nicht überschritten werden sollten. Wenn an ein paar Tagen im Jahr ein bisschen Spektakel gemacht wird, an dem sich viele Menschen erfreuen und von dem die Region um Schleiz auch lebt, bedeutet das nicht das Aus für den Naturschutz.

Das Schleizer Dreick ist mir seit einigen Jahrzehnten ein Begriff. Ich würde es bedauern, wenn die seit 1923 bestehende und damit älteste „Natur“-Rennstrecke Deutschland wegen der Beschwerde von ein paar Anwohnern geschlossen werden müßte. Sicherlich wird es Möglichkeiten geben, mit denen der lärmgeplagte Anwohner und die Rennstrecke leben können, wenn man zu Kompromissen bereit ist.

Deswegen komme ich hier einer Bitte nach und weise hin auf eine Petition, die dazu beitragen kann, daß auch in den kommenden Jahren das Schleizer Dreieck von vielen Motorsportlern und Zuschauern besucht werden kann. Unterschreiben Sie massenhaft: Hier geht es zur Petition zur Erhaltung des Schleizer Dreiecks als Rennstrecke.

Und informieren Sie andere, die Spaß an der Tradition haben – auch wenn sie manchmal ein wenig knattert und riecht.

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Aus gegebenem Anlaß

Ciao Dave.

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Bekloppte Anwaltssuche

Der Plan eines Arbeitgebers, eine neue Stelle zu schaffen und damit z.B. einem Berufsanfänger ein Sprungbrett zu bieten, könnte im Einzelfall in den finanziellen Ruin führen. Wenn ich mir den Bericht des Kollegen Wolf Reuter, seines Zeichens Fachanwalt für Arbeitsrecht, ansehe, frage ich mich, wie eine Rechtsanwaltskanzlei sich einen Nachwuchsanwalt suchen darf.

Die Suche „nach einer jungen Kraft mit höchstens zwei Jahren Berufserfahrung“ sei nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) diskriminierend und löse einen Schadensersatzanspruch in 5-stelliger Höhe aus, berichtet Rechtsanwalt Wolf Reuter. Das ist doch bekloppt!

Es ist einem Arbeitgeber also verboten, jemanden zu suchen, mit dem er mehr Zeit verbringt als mit seinem Ehepartner und von dem er ganz konkrete Vorstellungen hat.

Wenn eine Kreuzberger Kanzlei beispielsweise eine türkischstämmige Rechtsanwältin, um die 40 Jahre alt, verzugsweise aus religiösen Gründen Kopftuch tragend, suchen würde, weil mit ihr eine spezielle Zielgruppe angesprochen werden soll, dann hat sie also ein Problem. Ein solcher Wunschzettel sei nur dann zulässig, wenn er – der Wunsch –

wegen der Art der auszuübenden Tätigkeit oder der Bedingungen ihrer Ausübung eine wesentliche und entscheidende berufliche Anforderung darstellt, sofern der Zweck rechtmäßig und die Anforderung angemessen ist.

Und wer bestimmt nun, was „wesentlich“, „entscheidend“ und „angemessen“ ist? Na klar: Ein Arbeitsrichter. Oder zwei oder drei nacheinander. Ganz nach dem Motto: „No risk, no fun!“

Wenn die Kanzlei sich also in ihrer Stellenanzeige nicht auf „Rechtsanwalt/Rechtsanwältin gesucht“ (oder auf sonst so ein lila PädagogInnengeschwurbel) beschränkt, hat sie ohne fundierte arbeitsrechtliche Beratung gute Chancen, das Jahresgehalt zahlen zu müssen, ohne daß die Arbeit dafür geleistet wird. Also sucht sie „unter der Hand“ oder wirft hunderte Bewerbungen solange in die Tonne, bis sich zufällig eine 42-jährige Muslima mit Rechtsanwalts… Pardon: Rechtsanwältinnenzulassung bewirbt.

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Aufreger der Woche: Schufa

Ich weiß gar nicht, aus welchem Grund sich die Leute so dermaßen aufregen.

Der Kollege Rechtsanwalt Sebastian Dosch spricht KlarkLAWtext:

Viele Menschen haben mit Mahnschreiben und Zahlungsaufforderungen keine großen Probleme – doch wenn das Wort darin auftaucht, werden Ohren gespitzt, Augen zusammengekniffen und Kulis gezückt: Schufa.

Wo ist das Problem, wenn man die folgenden Grundsätze beherzigt:

  • Ich kaufe nur das, für das ich auch Geld habe. Wenn nicht, dann nicht.
  • Wenn ich etwas gekauft habe, dann bezahle ich es sofort.

Hey, das ist ein freies Land hier. Wer sich an diese Grundsätze nicht halten will, ok. Kann er machen. Aber dann darf er auch nicht meckern, wenn der Verkäufer sagt: „Du kannst mich mal!“ und das dann auch den anderen Verkäufern mitteilt.

Oder habe ich da was übersehen?

Und wer einen Account bei Facebook unterhält, darf der sich dann beschweren, wenn die Schufa oder das Landeskriminalamt Geburtstagsgrüße an die Pinnwand schickt?

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