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Kreuzberg
taz: Service-Hölle und geballte Inkompetenz
Der taz-Journalist Sebastian Heiser greift einen Beitrag unseres Blogs über einen verzweifelten Staatsanwalt auf und informiert die Leser der taz über die Zustände beim Job Center.
Ich glaube ja nicht, daß sich da was bewegt. Aber vielleicht heben die Veröffentlichungen ja wenigstens die Stimmung: Hartz-IV-Empfänger und Staatsanwalt sitzen im selben Boot.
Der Artikel ist morgen (13.02.09) auch in der gedruckten taz zu lesen.
Stiefel, günstig
Hier mal was für die Wettbewerbsrechtler:
Falls jemand ein paar günstige Stiefel kaufen möchte. Um einer Abmahnung entgegen treten zu können.
Wildes Leben
… in Neukölln, auf dem Weg zur Kanzlei, morgens um 8. Da ist noch nichts (oder nichts mehr) wild. Trotzdem!
Anlasilmanyan bir bilgi, bilgi degildir.
Ethno-Marketing in Kreuzberg.
Wissen, das unverständlich ist, ist kein Wissen. Oder so ähnlich…
Besten Dank für die Hinweise an Ekrem Senol, Jurblog.de
Der linke Radfahrer haftet
… Nicht der politisch linke Radler, auch nicht der unfaire; sondern der, der auf der falschen (linken) Fahrbahnseite auf dem Gehweg fährt. Sagte das Amtsgericht Frankfurt am Main am 23.11.2007 (32 C 1024/07):
Tenor, juristisch formuliert:
Alleinhaftung des volljährigen Radfahrers, der einen Gehweg auf der linken Seite der Fahrbahn befährt und dort mit einem Pkw kollidiert, der aus einer Grundstücksausfahrt gefahren ist und auf dem Gehweg steht.
Aus den Gründen:
…Die Klägerin befuhr mit ihrem Fahrrad den Gehweg. Damit verstiess sie gegen § 2 IV StVO. Nach dieser Bestimmung müssen Radfahrer, wenn Radwege vorhanden sind, diese benutzen, ansonsten haben sie die Fahrbahn zu benutzen. Lediglich Kinder bis zum vollendeten achten Lebensjahr müssen, ältere Kinder bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr dürfen mit Fahrrädern Gehwege benutzen. Im vorliegenden Fall steht einer möglichen Mithaftung des Beklagten aus der von seinem Fahrzeug ausgehenden Betriebsgefahr entgegen, dass der Kl. der weitere Verkehrsverstoss anzulasten ist, dass sie den Gehweg auf der linken Fahrbahnseite und damit entgegen der Fahrtrichtung benutzt hat…
(Quelle: NZV, 2008, 567)
Vielleicht hätte dieser Autofahrer aus Kreuzberg also doch locker draufhalten sollen.
Irgendeiner rebelliert immer in Kreuzberg
Protest? Aber immer! Für Protest und Widerstand gibt es in Kreuzberg immer Gründe. Behördenhandeln ist verdächtig. Ob Bürobauten gebaut oder Bäume gefällt werden – darüber haben hier nicht irgendwelche Politiker zu entscheiden. In Kreuzberg entscheidet das Volk.
Und das Volk findet immer einen Weg, denen im Rathaus oder im Senat das Kreuzberger Verständnis von Basisdemokratie und Bürgerbeteiligung nahezubringen. Bethanien, McDonald’s, Mediaspree, Bäume am Luisenstädtischen Kanal, eine Privatschule im Bergmannstraßenkiez, die „Subway“-Filiale an der Schlesischen Straße – immer gibt es Gründe für Protest und Widerstand, und genug Leute dafür. Irgendeiner rebelliert immer in Kreuzberg, irgendwas wird immer bekämpft.
Quelle: Werner van Bebber im Tagesspiegel
REVOLUTION! Jawoll. Kreuzberger sind eben keine Wilmersdorfer Witwen. ;-)
Danke an Helga für den link.
Würstchen
Zivilbeamte des Abschnitts 36 nahmen heute früh eine 24-Jährige fest, die zuvor Lebensmittel aus einem Imbiss in Gesundbrunnen gestohlen hatte. Den Polizisten waren gegen 2 Uhr Würstchen und Getränkeflaschen auf dem Gehweg der Pankstraße aufgefallen. In der Nähe entdeckten sie die Neuköllnerin, die weitere Lebensmittel in Tüten verstaute. Die Frau gab zu, in den Imbiss eingebrochen zu sein. Sie wurde nach einer Blutentnahme und erkennungsdienstlicher Behandlung entlassen.
Quelle: Pressemeldung der Polizei Berlin
Kreuzbergerinnen (jedenfalls die aus 61 oder dem Graefekiez) brechen nicht in Würstchenbuden ein. Hier wären es Bioläden. Neuköllnerinnen sind da nicht so verschnuckt.
Fahrradfahrerinnen in Kreuzberg
Es gibt Radfahrerinnen, die gehören erschlagen, gevierteilt und anschließend in den eisekalten Landwehrkanal geworfen.
Nicht, weil sie im Dunkeln dunkel gekleidet, unbeleuchtet, gegen die Fahrtrichtung einer Einbahnstraße auf dem Gehweg fahren. Dagegen ist ja nichts einzuwenden; das ist die ganz normale Härte hier bei uns in Kreuzberg.
Aber wenn dieses Pack sich dann auch noch lautstark über den Autofahrer beschwert, der sich vorsichtig aus einer Hauseinfahrt herausgetastet und der rasenden Radfahrerin nur dadurch den Arsch gerettet hat, daß er es gerade noch so eben noch geschafft hat, rechtzeitig zum Stehen zu kommen … ab in’s kalte Wasser, mit einem Stein um den Hals.
Daß der Fußgänger, den die Radfahrerin im Anschluß an diese Aktion beinahe über den Haufen gefahren hätte, nicht nach irgendetwas Hinterher-Werfbaren gegriffen hat, ist wohl nur seinem vorgerückten Alter zuzuschreiben.
Es gibt Momente, da wünscht sich der Kreuzberger, in einer schwäbischen Kleinstadt zu wohnen.
Gehörschutz
Das Signalhorn unseres Autos ist für den Berliner Stadtverkehr nur bedingt geeignet. Deswegen dachte ich an ein Produkt aus der Zulieferindustrie:

Das könnte das genau das richtige sein. Den Gehörschutz für die Fahrzeuginsassen habe ich dann gleich mitbestellt.
(Anm.: Ja, der screen shot ist ein ganz klein wenig überarbeitet. ;-) )



