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Allgemeine Geschäftsbedingungen
Wer den 44 Sekunden Jingel namens „Bundesligahymne“ nutzen will, muß erstmal die „Nutzungsbedingungen Bundesliga-Hymne“ lesen und akzeptieren:
Bundesligahymne
Für den Download gelten folgende Nutzungsbedingungen:
Nutzungsbedingungen Bundesliga-Hymne
für das Angebot zum Download der Bundesliga-Hymne (nachfolgend zusammenfassend „Download-Funktion“ genannt) auf der Internet-Präsenz der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH (nachfolgend „DFL“ genannt) unter www.bundesliga.de.
Der Benutzer erklärt, dass er die folgenden „Nutzungsbedingungen Bundesliga-Hymne“ und die rechtlichen Hinweise sowohl zur Download-Funktion als auch zur Verwendung der Bundesliga-Hymne verstanden hat und mit Ihnen einverstanden ist. Erkennt der Benutzer die „Nutzungsbedingungen Bundesliga-Hymne“ nicht an, so ist ihm der Gebrauch der Download-Funktion ausdrücklich untersagt.
§ 1 Nutzung der Bundesliga-Hymne
Die Bundesliga-Hymne ist urheberrechtlich geschützt. Sie darf nach dem Download ausschließlich für private oder rein redaktionelle, journalistische Zwecke genutzt werden. Jede darüber hinausgehende, insbesondere kommerzielle Verwendung, die Veröffentlichung oder die Weitergabe an Dritte – auch in Teilen oder in überarbeiteter Form – ist nur mit vorheriger, ausdrücklicher und schriftlicher Genehmigung der DFL gestattet. Dies gilt auch für die Aufnahme in Websites und Online-Dienste sowie die Vervielfältigung in Datenbanken oder auf Datenträgern. Keinesfalls – auch nicht im Rahmen einer redaktionellen Nutzung – darf die Hymne in einem religiösen, politischen, rassistischen, sexistischen und/oder pornographischen Zusammenhang genutzt werden.
Im Falle eines Verstoßes gegen die vorgenannten Bestimmungen behält sich die DFL jede Form von rechtlichen Schritten, insbesondere die Forderung von Schadensersatz, ausdrücklich vor.
§ 2 Haftungsausschluss
Haftungsansprüche gegen die DFL oder deren Mitarbeiter bezüglich Schäden materieller oder ideeller Art, die durch die Nutzung der Download-Funktion verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern seitens der DFL oder des jeweiligen Mitarbeiters kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt.
Das Angebot der Download-Funktion ist unverbindlich. Die DFL behält sich ausdrücklich das Recht vor, die Download-Funktion ohne vorhergehende Ankündigung zu verändern, zu ergänzen beziehungsweise sie zeitweise oder endgültig einzustellen.
Die DFL übernimmt ferner keine Garantie dafür, dass die zum Download bereitgestellten Dateien oder die Server, die sie zur Verfügung stellen, keine Viren oder andere schädliche Elemente enthalten. Die Nutzung der Download-Funktion und der zum Download bereitgestellten Dateien erfolgt auf eigenes Risiko, der Benutzer ist insbesondere alleine verantwortlich für etwaige Datenverluste oder Schäden an seinem Computersystem.
§ 3 Geltung der Allgemeinen Nutzungsbedingungen
Im Übrigen gelten auch bezüglich der Nutzung der Download-Funktion die Allgemeinen Nutzungsbedingungen für die Website www.bundesliga.de.
Quelle: Nutzungsbedingungen der Bundesligahymne
Wenn er es geschafft hat, sich bis zu § 3 durchzuquälen, darf sich dann mal eben die Allgemeinen Nutzungsbedingungen der Website anschauen:
Allgemeine Nutzungsbedingungen
für die Nutzung der Seiten und Angebote der Internet-Präsenz (nachfolgend zusammenfassend „Website“ genannt) der DFL Deutsche Fußball GmbH (nachfolgend „der Anbieter“ genannt) unter www.bundesliga.de.
Der Benutzer erklärt, dass er die folgenden Allgemeinen Nutzungsbedingungen und die rechtlichen Hinweise sowohl zur Website als auch zu den darin enthaltenen Informationen und Diensten verstanden hat und mit Ihnen einverstanden ist. Erkennt der Benutzer die Allgemeinen Nutzungsbedingungen nicht an, so ist ihm die Nutzung der Website untersagt.
§ 1 Haftungsausschluss
Alle Informationen auf dieser Website werden sorgfältig recherchiert. Der Anbieter und der jeweilige Autor übernehmen jedoch keine ausdrückliche oder stillschweigende Verantwortung oder Garantie für die Aktualität, inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit oder sonstige Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Anbieter oder den jeweiligen Autor bezüglich Schäden materieller oder ideeller Art, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der angebotenen Informationen beziehungsweise durch die Nutzung veralteter, fehlerhafter, unvollständiger oder sonst in der Qualität mangelhaften Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern seitens des Anbieters oder des jeweiligen Autors kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt.
Alle Inhalte der Website sind freibleibend und unverbindlich. Der Anbieter behält sich ausdrücklich das Recht vor, Teile der Seiten oder den gesamten Inhalt der Website ohne vorhergehende Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, gänzlich zu löschen oder die Veröffentlichung zeitweise oder endgültig einzustellen.
Ratschläge oder Informationen, die der Anbieter im Rahmen seiner Website erteilt, begründen keine Gewährleistung durch den Anbieter oder den jeweiligen Autor, sofern dies nicht vorher ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.
Der Anbieter übernimmt ferner keine Garantie dafür, dass die Website oder die Server, die sie zur Verfügung stellen, keine Viren oder andere schädliche Elemente enthalten. Die Nutzung der Website erfolgt auf eigenes Risiko, der Benutzer ist insbesondere alleine verantwortlich für etwaige Datenverluste oder Schäden an seinem Computersystem.
§ 2 Nutzung von auf der Website angebotenen Diensten
Das Angebot des Benutzers zum Abschluss eines Vertrages, dessen Gegenstand die Nutzung eines auf der Website angebotenen Dienstes ist, erfolgt durch die Registrierung des Benutzers auf der Website und die dort für die Bestellung des konkreten Dienstes vorgesehene Einga-bemaske. Die Annahme durch den Anbieter erfolgt in der Regel durch Übersendung einer Bestätigung auf elektronischem Weg an die vom Benutzer benannte E-Mail-Adresse.
Der Anbieter kann die Annahme des Auftrages jedoch auch ablehnen, insbesondere wenn ein sachlicher Grund vorliegt, z.B. der Benutzer unrichtige Angaben macht oder der begründete Verdacht besteht, dass der Benutzer die Leistungen missbräuchlich zu nutzen beabsichtigt.
§ 3 Widerrufsrecht
Der Benutzer kann seine Bestellung (Vertragserklärung) ohne Angabe von Gründen innerhalb von zwei Wochen nach Zustandekommen des Vertrages gegenüber dem Anbieter widerrufen. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs in Textform (z.B. per Brief an „DFL Deutsche Fußball Liga GmbH, Otto-Fleck-Schneise 6a, 60528 Frankfurt am Main“ oder per E-Mail an „info@bundesliga.de“).
Das Widerrufsrecht des Benutzers kann bereits vorzeitig erlöschen, wenn der Anbieter vor Ende der Widerrufsfrist vereinbarungsgemäß mit der Ausführung des Dienstes begonnen und/oder der Benutzer dies selbst veranlasst hat (z.B. durch Aktivierung des jeweiligen Dienstes).
Im Fall des wirksamen Widerrufs sind die empfangenen Leistungen zurückzugewähren und gegebenenfalls gezogene Nutzungen herauszugeben. Insbesondere wird der Anbieter eventuell bereits geleistete Zahlungen des Benutzers zurückerstatten.§ 4 Urheber- und Kennzeichenrecht
Alle Rechte sind vorbehalten. Die Website und alle in ihr enthaltenen Texte, Bilder, Grafiken, Videosequenzen, Tondokumente und sonstige Beiträge unterliegen dem Urheberrecht und den Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Alle Inhalte sind nur zur persönlichen Information bestimmt. Jede kommerzielle Verwendung, die Veröffentlichung, der Nachdruck, die digitale Vervielfältigung oder die Weitergabe an Dritte – auch in Teilen oder in überarbeiteter Form – ist nur mit vorheriger ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung des Anbieters gestattet. Dies gilt auch für die Aufnahme in externe Websites und Online-Dienste sowie die Speicherung oder Vervielfältigung in Datenbanken oder auf Datenträgern. Im Falle eines Verstoßes behält sich der Anbieter jede Form von rechtlichen Schritten, insbesondere die Forderung von Scha-densersatz, vor.
Sämtliche auf der Website abgebildeten Logos des Anbieters sind rechtlich geschützte Marken und dürfen ohne vorherige Zustimmung des Anbieters nicht veröffentlicht oder in sonst irgendeiner Weise benutzt werden. Auch alle übrigen innerhalb der Website genannten und gegebenenfalls durch Dritte geschützten Marken- und Warenzeichen unterliegen uneingeschränkt den Bestimmungen des jeweils gültigen Kennzeichenrechts und den Besitzrechten der jeweiligen eingetragenen Inhaber. Allein die Nennung bedeutet ausdrücklich nicht, dass solche Marken- oder Warenzeichen nicht durch die Rechte Dritter geschützt sind.
Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte, Texte, Bilder, Grafiken, Videosequenzen, Tondokumente und sonstige Beiträge wird keine Haftung übernommen. Mit Übergabe der entsprechenden Beiträge erhält der Anbieter die uneingeschränkten Rechte zur Nutzung der Bei-träge. Der Anbieter übernimmt allerdings keine Verpflichtung zu deren Veröffentlichung und schließt jegliche Haftung im Rahmen späterer Verwendung aus.
§ 5 Verweise und Links
Mit Urteil vom 12. Mai 1998 (Aktenzeichen 312 O 85/98) hat das Landgericht Hamburg ent-schieden, dass ein Anbieter, der durch einen so genannten „Link“ oder „Hyperlink“ auf fremde Websites verweist, die Inhalte dieser Websites (nachfolgend „verlinkte Websites“ genannt) gegebenenfalls mit zu verantworten hat. Laut der genannten Entscheidung kann dem nur vor-gebeugt werden, indem sich ein Anbieter ausdrücklich von den Inhalten der verlinkten Websi-tes distanziert.
Da der Anbieter auf die aktuellen und zukünftigen Inhalte der verlinkten Websites keinerlei Einfluss hat, distanziert er sich hiermit ausdrücklich von sämtlichen Inhalten der entsprechenden Websites. Die Erklärung gilt ausdrücklich für alle derzeitigen und zukünftigen innerhalb der eigenen Website vom Anbieter selbst angebrachten Verweise sowie für Verweise, die durch Dritte auf der Website des Anbieters angebracht wurden oder zukünftig werden.
Der Anbieter kann daher weder direkt noch indirekt für illegale, fehlerhafte oder unvollständige Inhalte verlinkter Websites verantwortlich gemacht werden. Insbesondere haftet er nicht für Schäden materieller oder ideeller Art, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung des Inhaltes einer verlinkten Website oder auf Grund von Waren oder Dienstleistungen entstehen, die aus verlinkten Websites bezogen wurden.
§ 6 Datenschutz
Der Anbieter speichert, verarbeitet und nutzt die personenbezogenen Daten der registrierten Benutzer unter Beachtung des geltenden Datenschutzrechts. Die Nutzung erfolgt für eigene geschäftliche Zwecke des Anbieters, insbesondere auch für die Kontaktaufnahme mit dem Benutzer im Rahmen von Werbemaßnahmen des Anbieters. Das Gesetz gestattet darüber hinaus die Verwendung pseudonymisierter Nutzungsdaten zur bedarfsgerechten Gestaltung der auf der Website angebotenen Services oder zu Zwecken der Marktforschung.
Der Benutzer kann der Nutzung für Zwecke der Werbung oder der Markt- und Meinungsforschung jederzeit widersprechen. Hierfür genügt eine E-Mail mit entsprechendem Inhalt an info@bundesliga.de.
Die angegebenen Daten können jederzeit und beliebig oft korrigiert und/oder vervollständigt werden.
Email Roboter
Diese Email wurde von einem unserer Email Roboter erstellt. Antworten Sie bitte nicht an folgende Email mit der Option “an Absender antworten“, senden Sie keine Emails an die Absenderadresse, da Ihre Email automatisch gelöscht wird.
Die Absender-Adresse ist Marvin@yrnet.com. Na, wenigstens haben die Spammer („Bis zu 5000 Euro Nebenverdienst„) ein bisschen Humor.
Selbst gebastelt
Hier mal eine eMail einer freundlichen Interessentin für meine Dienstleistungen:
soeben kam ich beim Stöbern auf Ihre Seite www.aktiv-gegen-Spam.de, auf der Sie unter anderem anbieten, abstrakte Fragen ohne Mandatsübernahme (also ohne Kostenfolge) zu beantworten. Da ich mir derzeit einen Anwalt nicht leisten kann, wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie mir trotzdem Auskunft erteilen könnten.
Ich habe ein massives Problem mit einem in Österreich ansässigen Spamversender, der mir jede Woche Werbemails schickt und nicht mal auf Abmeldungen reagiert.
Auch habe ich alle Mails gespeichert und könnte zur Not eine Belästigung nachweisen.
Ich habe mir nach dem BDSG ein Auskunftsverlangen zusammengebastelt und möchte den Spammer nun „abmahnen“.
Frage nun: Macht das Sinn, wenn die Firma in Wien sitzt? Sollte der sich einen Anwalt nehmen, müßte ich die Kosten übernehmen? Kann ich meine Forderungen durchsetzen und wenn ja, wo? Müßte ich dafür ans Gericht nach Wien fahren??
Ok, ich setze mich dann gleich mal ein paar Stündchen hin, um der Dame ein Lehrbuch zu schreiben. Kostenlos, selbstverständlich. Ich kann mir sowas ja leisten.
Rita Gretschel aus Dresden im Orkus
Die pens. Journalistin schreibt fleißig Kommentare in zahlreichen Blawgs, meist aber ohne Bezug zu den Beiträgen.
Oft sind es Briefe an den Berliner Strafverteidiger Jony Eisenberg. Ich vermute mal, der Kollege hat die Dame irgendwann einmal (erfolgreich) vertreten und sie hat sich von seinen Qualitäten überzeugen können. Offenbar erreicht sie Herrn Eisenberg aber nicht, deswegen bittet Frau Gretschel die bloggenden Anwälte in ihren Kommentaren um Weiterleitung ihrer Briefe.
Liebe Frau Gretschel: Das ist nicht der richtige Weg. Versuchen Sie es doch einfach einmal mit einem Besuch. In meinen Blogs landen Sie im Orkus des Spamfilters.
Hallo Welt!
Willkommen zur deutschen WordPress Version. Dies hier ist der erste Artikel. Du kannst ihn bearbeiten oder löschen. Um Spam zu vermeiden, gehe doch gleich mal in den Pluginbereich und aktiviere die entsprechenden Plugins. So, und nun genug geschwafelt – jetzt nichts wie ran ans bloggen!
Cold Calls: Quälen statt abmahnen?
Jetzt weiß ich endlich, was ich mit den nervigen Telefon-Spammern machen werde, die hier immer wieder versuchen, mir ungefragt am Telefon Versicherungen oder teure Weine anzupreisen.
Martijn Engelbregt hat ein Skript entwickelt, mit dem man sich gegen unerwünschte Telefonwerbung wehren (pdf) kann. Das Skript liegt ab sofort neben dem Telefon. :-)
Dank an Wolfgang A. Leidigkeit für den Hinweis im Versicherungs-Journal.
100 EUR für eine Abmahnung sind nicht genug!
Das AG Charlottenburg, dessen Abteilungen teilweise besetzt sind mit Richtern, die den Anwälten das Honorar nicht gönnen, wurde erneut vom Landgericht Berlin aufgehoben. Es ging um die Entscheidung vom 11.04.05 der Abteilung 236 des AG Charlottenburg, die vom Kollegen Dr. Martin Bahr hier besprochen wurde.
In seinem aktuellen Newsletter berichtet Dr. Bahr Erfreuliches:
Diese Entscheidung ist nun im Berufungsverfahren vor dem LG Berlin aufgehoben worden. Das Gericht hatte schon im schriftlichen Vorverfahren angemerkt, dass die rechtliche Bewertung der 1. Instanz keinen Bestand haben dürfte.
In der mündlichen Verhandlung nun einigten sich Parteien auf Anraten des Gerichts darauf, dass die Beklagte an die Klägerin 1.640,- EUR zahlt und die gesamten Kosten des Rechtsstreits trägt. Der Vergleich steht noch unter einem Widerrufsvorbehalt und wird erst Ende Dezember 2005 endgültig rechtskräftig.
Die Abmahnung – sofern sie nicht mißbräuchlich eingesetzt wird – ist die adäquate Reaktion auf einen Rechtsbruch. Sie hat – neben der strafbewehrten Unterlassungserklärung – durch die Kostenfolge einen präventiven Charakter. Wer Stadtpläne „klaut“, eMail-Adressen oder Faxnummern zum Spamming mißbraucht, muß damit rechnen, daß er dafür zahlt, wenn er abgemahnt wird. Und die durch eine Abmahnung entstehenden Kosten sind weitestgehend im Gesetz geregelt. Darüber sollte sich insbesondere ein Richter nicht hinwegsetzen. Auch dann nicht, wenn er den Anwälten das Honorar neidet.
Ich habe die Spammer, die meine eMail-Box und meinen Faxeingang mit Werbung zugemüllt haben, konsequent abgemahnt. Diese Art der Belästigung ist in meiner Kanzlei fast vollständig zurück gegangen, eben wegen der hohen Kosten.
In einer früheren Version seiner „Handakte“ wies Rainer Langenhan deutlichen darauf hin: Wer spammt, zahlt! Recht hat er. Auch der Umkehrschluß ist zutreffend. Es ist doch ganz einfach, sich vor (überhöhten) Abmahnkosten zu schützen.
AG Hamburg-St. Georg: Cold Calls zulässig
Trotz fehlender vorheriger Einwilligung dürfen Unternehmen zu Zwecken der Marktforschung Privatpersonen anrufen. Das hat das Amtsgericht Hamburg-St. Georg entschieden (Az. 918 C 413/03). Das Gericht hält Erstanrufe zu Marktforschungszwecken für einwilligungsfrei.
Quelle: heise online
Vielleicht ruft den Hamburger Richter ja niemand an. Solche Menschen freuen sich natürlich über jeden Anruf. Wenn man aber – wie ich – am Tag eine Vielzahl von Anrufen abarbeitet (jawohl, das ist Arbeit!) und dann auch noch abends von diesen Telekomspammern aus dem Feierabend geholt wird, kann eine solche Entscheidung nicht nachvollziehen.
Ich drücke den Klägern die Daumen für’s Rechtsmittel. Und dem Richter wünsche ich jeden Tag 10 solcher „Marktforschungsanrufe“.