DHL – mal wieder nicht da!

Es ist unfassbar.

Jahrelang lief das prima mit dem Zusteller von DHL. Ein freundlicher, hilfsbereiter und zuverlässiger Mann. So ähnlich sind wir ja schließlich auch.

Und dann das:

Seit ein paar Monaten setzt das Unternehmen beinahe täglich andere Nasen ein, die die an uns gerichteten Pakete in der ganzen Nachbarschaft verteilen. Weil wir angeblich die Tür nicht geöffnet hätten.

Das Spielchen kennt man.

Aber daß sich die Schachtelschieber das auch bei einer Anwaltskanzlei trauen, in der regelmäßig von 9 bis 18 Uhr mindestens ein Leut, maximal acht Leute arbeiten, die dem „alten“ und den Zustellern anderer Unternehmen täglich die Tür öffnen! Nur diese DHL-Fritzen stehen angeblich wiederholt vor verschlosserer Tür.

Auf diesem Zettel sind mehrere Behauptungen schlichtweg falsch.

  1. Die beiden Pakete sind NICHT „da“!
  2. Sie sind auch nicht an dem Nachbarn ausgeliefert; der nimmt nämlich NIEMALS Pakete für andere an. Auch nicht ausnahmsweise. Nicht einmal für uns.
  3. Es wäre möglich gewesen, die Pakete bei uns abzugeben. Wir waren „empfangsbereit“ und „empfangswillig“. Aber vielleicht war der Zusteller nur zu faul, die zwei Treppen raufzujoggen.
  4. Die Pakete sind nicht auffindbar.

Wenn ich dann doch noch mal irgendwann auf die Titelseite der Zeitungen kommen sollte: Dann war der Grund ein DHL-Zusteller, der sich nicht schnell genug vor mir verstecken konnte.

Ich bin gespannt, wie sich das Spielchen jetzt weiter entwickeln wird, das ich gestern nachmittag angepfiffen habe.

Dieser Beitrag wurde unter In eigener Sache veröffentlicht und mit den Begriffen verschlagwortet.

45 Antworten auf DHL – mal wieder nicht da!

  1. 1
    Ein weiterer genervter DHL-Empfänger says:

    Bitte halten Sie uns über den Fortgang des Spielchens auf dem laufenden.

  2. 2

    Hallo Herr Hoenig,

    ich wünsche Ihnen von Herzen viel Freude und Erfolg im Zwist mit DHL. Möge Hermes Ihnen beistehen. Bitte updated Sie den Artikel unbedingt wenn sich die Sachlage ändert!

    Mit freundlichsten Grüßen,
    einer von 80 Millionen Mitgeschädigten ;)

  3. 3
    Tom says:

    Ich hatte hier in Hamburg ein ähnliches Spielchen, der normale Zusteller kam immer gegen 12:30 und alles war gut.

    Es find dann an, das Samstags um 15:55 das Tracking auf „Ihre Sendung konnte heute nicht zugestellt werden und wird in eine Filiale gebracht“ sprang – anscheinend Feierabend.

    Das passierte dann auch gerne mal in der Woche, und die freundlichen Damen und Herren von DHL teilten mir mit, dass das natürlich nicht korrekt sei, man aber auf Grund von Datenschutz nicht sagen könne, ob das ein anderer Fahrer als üblich sei.

    Man hätte aber den Fahrer instruiert, das er nicht mehr (O-Ton) „Pakete eigenmächtig in die Filiale umleitet“.

    Das war super, denn dann fuhren die Pakete immer gerne mal drei Tage im gelben Auto umher.

    Ich weiss nicht, ob meine bösen eMails geholfen haben, oder einfach der normale Fahrer wieder zurück war, aber jetzt funktioniert es erstmal wieder.

    Aber der Service und der Umgang mit solchen Beschwerden ist unmöglich..

  4. 4
    WPR_bei_WBS says:

    Negative Feststellungsklage? :-)

  5. 5
    SH says:

    Viel Spaß mit der Platte: „Eine Nachforschung kann nur der Absender beauftragen, und das auch erst nach einer Woche“ …

  6. 6
    Spormann says:

    Besonders angenehm, wenn es Gerichtsakten sind, die so behandelt werden. Vielleicht liegen Strafakten irgend welcher Gerichte jetzt bei Deinem Restaurant-Nachbarn oder im Bistro um die Ecke als Frühstückslektüre für die Gäste aus. Die Zusteller von Hermes, DPD und wie sie alle heißen wissen oft gar nicht, was sie da tun. Andererseits: Lohn und Tourdisposition erinnern an ausbeuterische Sklavenarbeit. Da neigt man schon dazu, sich die zwei Treppen zu Eurer Kanzlei zu ersparen.

  7. 7
    Bernd says:

    Gleiches Spiel bei uns:
    Monatelang kommt ein freundlicher DHL-Fahrer, man kennt sich, grüßt sich und jeden Tag läuft es wie am Schnürchen. Dann von einmal Versetzung, auf Nachfrage beim Fahrer die Aussage, dass man immer wieder die Fahrer mischt, damit keine zu engen Beziehungen zu Kunden entstehen.

    Seitdem kommen (oder kommen nicht) zwei Schlichtgestalten. Einer schwach auf der Brust, der andere mit einer gleichgültigen Art gesegnet, beide gerne zu faul für zwei Treppen. Es happert dauernd mit der Zustellung. 1-2 Woche müssen wir die Pakete in der Filiale abholen, da ja lt. Benachrichtung niemand angetroffen wurde.

    Ich wünsche mir eine Außenkamera mit DHL-Fahrzeugerkennung. ?

  8. 8
    Neuschier says:

    Ich rege mich auch regelmäßig über DHL auf. Jede Beschwerde trägt dazu bei, dass der Konzern seine Arbeitsbedingungen überdenkt.

  9. 9
    anon says:

    Mittlerweile erhalte ich die Benachrichtigungskarte erst mehrere Tage später per Post…
    In meiner Postfiliale fragte ich deshalb mal nach:
    Ich: Wissen Sie woran es liegen könnte, dass die Benachrichtigungskarte für ein Paket teilweise erst drei Tage nach der versuchten Zustellung in meinem Briefkasten liegt?
    DHL Mitarbeiter: Ja, das ist ganz einfach: Der Fahrer ist zu faul. Der fährt erst gar nicht bei Ihnen vorbei und wir schicken die Benachrichtigungskarten dann per Post zu.
    Ich: Oh.
    DHL Mitarbeiter: Hier bitte Ihr Paket, schönen Tag noch.

  10. 10
    max says:

    Der Konzern wird seine „Arbeitsbedingungen“ nicht überdenken. Dafür ist der Kostendruck viel zu hoch. DHL muss man einfach meiden. Die (und auch andere Paketlieferdienste) sind grottenschlecht geworden.

  11. 11
    Rudi Radlos says:

    Bei uns (im dörflichen Berlin) ist der DHL – Zusteller vorbildlich. Lediglich der GLS Zusteller, polnischer Herkunft, weiß nicht was sich gehört. Nachdem ich kürzlich die Annahme fremder Pakete ablehnte schrieb er auf polnisch ein böses Schimpfwort auf polnisch (A***loch) auf mein Klingelschild.

    Das nächste Gls- Auto wird dann einen Platten haben, wenn ich ihn erwische.

  12. 12
    Andreas says:

    Nach meiner Erfahrung steht und fällt es mit der Person, die konkret mit der Auslieferung betraut ist.
    Ich treffe den für mich zuständigen DHL-Zusteller nur alle paar Wochen mal, wir grüßen uns dann freundlich und halten ein paar Sekunden Smalltalk. Ansonsten kenne ich ihn nicht. Trotzdem glaube ich, dass ich ziemlich genau sagen kann wann er Urlaub hat, weil dann die Pakete meist nicht mehr gemäß Ablagevereinbarung behandelt werden sondern ich die Pakete teils bei mir unbekannten Nachbarn zusammen suchen darf.
    Zu den anderen Zustellern kann ich nicht viel sagen, weil ich die nie antreffe. Dafür sorgen sie aber ständig dafür, dass ich meinen Bekanntenkreis erweitere. Dank ihnen kenne ich sogar das Personal des benachbarten Automatenkasinos und die Mitarbeiterinnen eines weiter entfernten Sonnenstudios. Von den Nachbarn, die ich sonst nur vom Sehen kenne, lerne ich mittlerweile die Nachnamen. Ist nur leider zeitaufwändig, sich durch ein oder mehrere 10-Parteien-Häuser durchzuklingeln, wenn der Name unleserlich ist und nichtmal die Hausnummer angegeben wurde.

  13. 13
    RA Schepers says:

    Sind das die Cliffhanger-Pakete mit der Entscheidung des LG Berlin vom 1.6.17, so umfangreich begründet, daß ein einfacher Brief nicht ausreicht?

  14. 14
    Charlie says:

    D-H-L …. Dauert Halt Länger … ;-)

  15. 15
    Hermelin says:

    Hatte ich bei Hermes auch mal. Habe live am Rechner gesehen, wie bei Sendungsverfolgung erschien „1. Zustellversuch gescheitert, Empfänger konnte nicht angetroffen werden“ o.Ä. Es wurde nicht geklingelt.

  16. 16
    Airfix says:

    Hurra, DHL…
    Kleine schwere Päckchen verschwinden.
    12 Lieferungen und nur ein Mal geklingelt. Karten im Briefkasten Fehlanzeige. DHL ist eine einzige Katastrophe (im Privatkundenbereich).

  17. 17
    nullplan says:

    Packstation, Packstation, Packstation! Die liegt meist am Anfang der Tour zu ebener Erde, und meist muss der Fahrer da eh hin, weil mehr als ein Paket dahin muss. Also hat er keine Ausreden. OK, man hat die Rennerei, dahin zu kommen, aber immer noch besser als verloren gegangene Pakete.

  18. 18
    Neuling says:

    Ich bin derzeit auch auf der Suche nach meinen DHL Paket. Laut Zettel is es seit Sa bei der hiesigen Postfilliale (des Grauens).

    Nach ca. 30 Minuten in der Warteschlange am Di hat sich dies aber nicht bestätigt. Ich versuche es, eine weitere halbe Stunde Lebenszeit opfernd, dann morgen nochmal.

    Meine derzeitigen Gewaltfantasien bzgl. DHL, Post und Konsorten betreffend sind derzeit nicht zitierbar.

  19. 19
    WPR_bei_WBS says:

    Da kann man wohl nur eins machen: Druck über die Versendet (also Z. B. Onlineshops) aufbauen:

    – wenn schon mehrere Paketdienstmöglichkeiten bestehen (gibt’s ja immer öfter) die mit den besten Zusteller wählen. Den bewußt nicht gewählten Paketdienst darüber informieren und auch mitteilen, dass man dem Shopbetreiber das so mjtteikt

    – dem Shopbetreiber mitteilen, dass man gerne bei ihm bestellen würde, wenn noch andere Paketdienste außer XY zur Auswahl stünden. Dem Paketdienst dies mitteilen.

    – ohne vorige Absprache für bekannte Einzelfälle (wo klar ist, dass der Empfänger nicht da ist) keine Pakete für Nachbarn etc mehr annehmen

    – an die nächste Filiale gelieferte Pakete nicht abholen und zurück gehen lassen. Vom Shopbetreiber das Geld zurück verlangen, den Grund mitteilen und zu einem anderen Paketdienst raten. Dem Paketdienst darüber auch informieren

    – einfach in der Botanik abgestellten Paketen nicht großartig nachjagen. Vom Verkäufer Geld zurück verlangen und die allgemeine Informationsarie wie oben

    Wenn das nur genug Leute machen, werden die Paketdienste aus monetären Gründen früher oder später wieder einen akzeptablen Grundservice erbringen.

  20. 20
    Donnerkatze says:

    Unbedingt bitte Update der „Geschichte“.
    Hat ähnliches Potenzial wie Versicherungsvertreter. ?
    Hoffentlich war nichts unersetzliches in den Paketen?
    Wir haben immer wieder Beschwerdeformulare in der zuständigen Postfiliale ausgefüllt.
    Dann hatte es eine Zeit lang geklappt.
    Man muß scheinbar sehr wehrhaft sein, sonst klappt nichts mehr heut zu Tage. ?
    Herzliche Grüße
    von uns Beiden ?

  21. 21
    Klaus says:

    Als Ergänzung möchte ich zu Bedenken geben, dass ich die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwelche Reklamationen beim DHL-Kundenservice etwas bringen, für sehr gering halte. Habe ich schon mehrfach durch, auf allen Kanälen (Kontaktformular, Telefon, Facebook). Die Leute dort sind noch gehirntoter als die Vertretungszusteller.
    BTDT.
    Mein Highlight: Ein von mir verschicktes Paket wird im DHL-Paketzentrum des Grauens (Obertshausen) jeden Tag aufs neue gescannt, aber nicht weiter transportiert. Darauf schrieb ich DHL, nachdem das nicht mein erstes negatives Erlebnis seit Eröffnung von Obertshausen war, wörtlich, dass ich von DHL die Schnauze voll habe und demnächst bei meinen Ebay-Auktionen auf Hermes wechsle. Das war zuviel für eine arme Madita Kluwe, denn sie schrieb mir „Natürlich sind wir gerne für unsere Kunden da und haben für konstruktive Kritik immer ein offenes Ohr. Gerade deshalb bitten wir Sie, in Ihrer weiteren Korrespondenz wie auch bei zukünftigen Anfragen die Form zu wahren – auch auf freundliche Art und Weise finden wir sicher gemeinsam eine Lösung.“ Die freundliche Lösung bestand aus Nichtstun und Verweis darauf, ich könne nach 6 Werktagen einen Nachforschungsauftrag stellen. Auf meine Nachfrage, was ein Nachforschungsauftrag bringt, wenn es doch gar nichts nachzuforschen gäbe, denn das Paket würde ja jeden Tag in Obertshausen gescannt, also wäre doch eigentlich bekannt, wo das Paktet sei, gab es natürlich keine Antwort. Somit stellte ich nach Ablauf der 6 Tage den Nachforschungsauftrag. Es erfolgte keine Reaktion seitens DHL, allerdings geschah dann einige Tage später das Wunder und Obertshausen schaffte es doch, das Paket ans Zielpaketzentrum zur transportieren. Irgendwann kam dann ein Brief, der meinte, meine Reklamation vom 26. könne nicht anerkannt werden, weil das Paket am 28. aufgrund einer Ablageverfügung irgendwo deponiert worden wäre, und wenn es von da verschollen wäre, wäre es nicht das Problem von DHL. Zwar wurde das Paket am 28. zugestellt, aber an den Empfänger persönlich, der gar keine Ablagevereinbarung mit DHL hat. Hat sich wohl jemand beim Textbaustein verklickt. Natürlich sah sich DHL nicht in der Lage, eine Laufzeit des Paketes von 10 Tagen zu erklären, zu einer Entschuldigung an den zahlenden Versender sah man sich ebenso selbstverständlich nicht in der Lage.

  22. 22
    Herr Florian says:

    Ich bin auch schon so weit. Wenn UPS (oder ganz luxuriös fedex) nicht geht, dann nur noch an die Packstation.

    DHL sollte ehrlicherweise neue Tarife einführen. Der jetzige Tarif a la „kommt eher nicht direkt an“ wäre die Billigversion, der Premium Tarif „Zustellung wird wirklich versucht und wir verarschen Sie auch nicht“ wäre der neue Hit.

  23. 23

    Bei uns klappt alles wie am Schnürchen.

    Muss auch mal gesagt werden.

  24. 24
    Signore Rigoletto says:

    Ein paar Fakten zum Thema Customer Relations (Beschwerdebearbeitung, Reklamationsbearbeitung):

    Erwarten Sie von Customer Relations selten Veränderung. Customer Relations kosten das Unternehmen Geld, den daraus entstehenden idellen Gewinn oder Verlust kann man nur schwer messen.

    Folgende Faktoren tragen dazu bei, dass man selten eine gescheite Antwort bekommt:

    – Customer-Relations-Abteilungen arbeiten in Großunternehmen in Callcenter-Manier. Wesentlich ist dabei, wie schnell und kostengünstig wird das Anliegen abgeschlossen.

    Selbstverständlich unter Wahrung bester Qualität. Letzter Satz = Ironie. Gewisse inhaltliche Kriterien gibt es aber schon, irgendwie, je nachdem. Vor allem werden sie eingesetzt, wenn

    man den Agenten mittels Abmahnungen loswerden will. Aber, Geschwindigkeit geht vor.

    – Es gibt selten Fachkräfte, die die Thematik, worüber sie schreiben kennen und verinnerlicht haben. Bei DHL Customer Relations werden nur wenige Fachkräfte für Brief- und

    Paketlogistik arbeiten, unterstelle ich mal an dieser Stelle. Wenn überhaupt, sind die Fachkräfte fachlicher Ansprechpartner für die Frontschweine, die den Kunden antworten.

    – Aufgrund des Kostendrucks werden immer weniger Fachkräfte dort arbeiten. Bereits jetzt merkt man es an den Deutschkenntnissen vieler deutscher Schreiberlinge und Callboys. Auch werden vielerorts Customer Relations, Kundenservice&Endkundenverkauf ins Ausland verlagert, z. B. in die Türkei. Dort gibt es auch viele Rückkehrer aus Deutschland mit vertretbaren Deutschkenntnissen. Oder auch weniger vertretbaren Deutschkenntnissen.

    – Wer fachlich was auf der Kante hat, z.B. irgendwie sich was angelernt hat, wirklich gewillt ist, dem Kunden helfen zu wollen, wird ziemlich schnell verheizt.

    – Selbst wenn der Mitarbeiter Ihr Anliegen versteht, ebenso Ihre Verärgerung, muss er sich – angesichts der Fachkräfteproblematik und des Ziels eine Basis-Qualität zu erzielen – an Prozesse halten. Selbst wenn er wollte, kann er nicht einfach den Leiter des Zustellstützpunkts anrufen und mal sagen, dass was schiefläuft (es sei denn, an irgendeiner Stelle sähen die Prozesse das vor, was ich bezweifele). Er muss vorgegebene Schritte und Antworten einhalten.

    – Der Zeitdruck führt dazu, dass auf die Anliegen, die Einzelfragen oft nicht eingegangen werden kann. Daher passiert es, dass auf „Warum ist der Wald grün?“ die Antwort kommt: „Der Förster hegt und pflegt Flora und Fauna in seinem Forstbezirk. Wir hoffen, Sie freuen sich, wenn Sie bald wieder einem Förster begegnen.“

    Nur VIP-Kunden steht meist ein qualifizierter Ansprechpartner zur Verfügung, z. B. der Verkaufsleiter oder Account Manager.
    Nein, Sie, lieber Leser, sind wahrscheinlich kein VIP-Kunde. :-)

    Wer schreibt hier? Der Autor bearbeitet Kundenbeschwerden einer großen, europäischen Fluggesellschaft, z. B. Forderungen nach Ausgleichszahlungen wegen EU-Verordnung 261/2004, weil man Beratungsfehler bei Buchung und Umbuchung vermutet oder dem Passagier das Essen an Bord nicht geschmeckt hat.

  25. 25
    fluteman says:

    DHL und Hermes sind die einzigen, die bei uns zuverlässig liefern. DPD ist eine Krankheit, Beschwerden laufen ins Nichts, Pakete werden als abgeliefert gemeldet, und nach zwei Tagen findet man im Briefkasten dann den Zettel, dass es im zuständigen Shop abgegeben wurde. Manchmal werden Pakete auch „zugestellt“, wurden aber in der Praxis beim Nachbarn einfach über den Gartenzaun geworfen (im Winter! Elektronik!). Das kam allerdings praktischerweise erst heraus, als bereits eine Ersatzlieferung auf Kosten von DPD auf dem Weg war. Und ich kann schweigen wie ein Grab…! :-)

    Sehr interessant fand ich, dass einige Tage nach der Reklamation ein Zusteller von DPD vor der Tür stand, der mir ein Formular unter die Nase hielt und mir gezeigt hat, dass ich unterschreiben soll, das Paket wäre bei mir angekommen. Zu dieser Zeit war das „Zaunpaket“ noch nicht entdeckt worden. Nicht mit mir!

  26. 26
    Signore Rigoletto says:

    Noch eine Ergänzung zum vorherigen Post:

    Seien Sie daher dem Typen, der Ihre Beschwerde liest, gegenüber gütig. Angiften u. ä. nützt nichts.

    Maximal wird Ihr Beschwerdegrund mit ein paar weiteren Attributen, wie Anschrift (Zustellbezirk), Datum des Vorfalls, Paketnummer oder eben Flugnummer statistisch erfasst.

    Daraus kann es dann zu Änderungen kommen.

    Aus eigener Erfahrung: Bei der DPAG wurden vor einiger Zeit Lobe an den Zustellstützpunkt weitergegeben. Denn die Briefträgerin dankte mir später für das Lob.

  27. 27
    Bernhard says:

    Bei mir mit DHL oder anderen Zustellern selten Probleme. Bin also auch einer der Glücklichen. Nur Amazon Prime mache ich nicht wieder – da kann der unbedingte Zustellversuch schnell stressen, wenn man nicht da ist.

  28. 28
    R. says:

    Größte Katastrophe ist DHL „Express“… Das merke ich immer, wenn ich bei Apple bestelle. Das Zeug hängt dann immer in Köln und dreht tagelang Runden im Paketzentrum und kann dann nicht zugestellt werden, weil man mich an meiner Privatadresse außerhalb meiner Geschäftszeiten angetroffen habe. Ist klar. JEDES verdammte Mal, wenn was mit DHL „Express“ kommt. Am gleichen Tag kommen meine Amazon-Bestellungen drei Stunden später in Köln an – und sind vier Stunden später bei mir, sind ja auch reguläre DHL-Pakete.

    Aber: Inzwischen habe ich die (Handy-)Nummer vom Chef dort (inoffiziell). Das heißt, dass die Pakete jetzt nur noch morgens ein paar Runden dort drehen. Dann rufe ich da an und DHL schickt selbst 21 Uhr noch einen Boten (immerhin über eine Stunde Fahrt) nur wegen mir los – der ist dann zwar sauer, aber das ist nicht mein Problem. Das kriegt DHL offiziell natürlich nicht hin.

  29. 29
    Der wahre T1000 says:

    An der regen Beteiligung hier sieht man, dass viele Leute Pakete bestellen/verschicken und jeder was zu erzählen hat.

    Das ist so ähnlich wie das Schimpfen auf Autofahrer auf der Autobahn: „alles Idioten“. Wenn man aber mal genauer hinschaut, dann ist es ein Wahrnehmungsproblem. Von hunderten Autofahreren, mit denen man bis zum Ziel eine Begegnung hat, sind nur eine Handvoll Idioten. Die werden selektiv wahrgenommen, nicht aber jene guten Fahrer in der massiven Überzahl.

    Ähnlich dürfte es bei der Paketzustellung gelagert sein. Abgesehen von krassen EInzelfällen wird doch die Masse recht zuverlässig abgewickelt. Nur wenn es klemmt, dann fällt das besonders auf.

    Jedenfalls habe ich auf dem platten Land mit DHL keinerlei Probleme.

  30. 30
    Andreas says:

    Der einzige Paketdienst, bei dem ich NOCH keine Beanstandung hatte, ist HERMES.
    DHL: „Sie waren nicht zu Hause.“ (Es ist praktisch den ganzen Tag jemand da; und die Nachbarn wären annahmewillig)
    DPD: Fahrer springt aus dem Auto mit einer Hand voll Benachrichtigungszetteln. Rennt zur Briefkastenanlage und beginnt damit die Briefkästen zu bestücken. Ich krieg das zufällig mit, weil ich mit dem Hund da stehe. Als ich mitkriege, der steckt bei MIR einen Zettel in den Kasten, spreche ich den Fahrer an:
    „Wollen Sie nicht klingeln?“ – „Nein, wozu, ist 10 Uhr, ist eh keiner da.“ – „Doch. Meine Frau ist in der Wohnung.“ – „Kann ich ja nicht wissen.“ – „Ich würde jetzt gerne meine Sendung haben.“ – „Nee, jetzt ist die Benachrichtigung schon drin.“ Dreht sich um und geht.
    Die Geschichte endete übrigens nicht mit einem doch noch ausgehändigten Paket: der ist tatsächlich so wieder vom Hof, trotz Protest.
    Das ist jetzt drei Jahre her. Ich sehe diesen Typen gelegentlich noch immer in unserer Straße herumgurken mit seinem Laster, offensichtlich hat die Beschwerde nicht wirklich gefruchtet.

  31. 31
    Klaus says:

    @T1000 Es gibt leider neben der Idiotenquote bei DHL (von der ich unter der Annahme, dass sich die Paketunternehmen in Bezug auf schlechte Bezahlung nicht wesentlich unterscheiden, davon ausgehe, dass si im branchenüblichen Maß liegt) auch systemimmanente Probleme. Bei mir heißt dieses Problem Obertshausen. Das moderne XXL-Paketzentrum von DHL. Bei mir im Ort kommt hinzu, dass ankommende Pakete vom Paketzentrum Rodgau kommen, abgehende aber nach Obertshausen gehen. Bei in der Filiale abgegebenen Paketen geht das gut, da gibt es anscheinend eine Abholung nach Obertshausen. Aber wehe man wagt es, ein Paket in die Packstation einzulegen. Die leert der DHL-Transporter aus Rodgau, der die Pakete liefert. Der nimmt sie logischerweise „heim“ nach Rodgau. Dort stellt man dann jedesmal ganz überrascht fest, dass man gar keine Pakete verschickt. Irgendwann werden diese dann nach Obertshausen gefahren, weswegen ein bei mir im Ort in die Packstation eingelegtes Paket frühestens am Morgen nach der Abholung erstmalig im Startzentrum gescannt wird, was eine systematische Verzögerung von einem Tag bedeutet. Interessiert DHL aber nicht. Zum Glück arbeite ich etwas weiter weg, wo es direkt neben dem Parkhaus eine Packstation gibt, die über Speyer abgewickelt wird. Mit denen gibt es eher wenig Probleme (womit ich nicht sagen will, dass Obertshausen Probleme hat, das sind natürlich alles nur ganz seltene Einzelfälle, die DHL auch gar nicht bedauern muss, denn DHL sieht in seinen AGB keine festen Laufzeiten vor).

  32. 32
    Klaus says:

    @Rigoletto Vor einigen Jahren war es dem Kundenservice bei Reklamationen anscheinend noch möglich, zu einem Paketzentrum/Zustellpunkt Kontakt aufzunehmen, wenn dort etwas schief lief. Mittlerweile besteht der Kundenservice für Privatanwender nur noch darin, aus den beiden Textbausteinen „Die AGB sehen keine Laufzeitgarantie vor, ob wir Ihr Paket morgen, in einer Woche oder in einem Monat liefern, ist uns überlassen. Kann ich Ihnen sonst noch weiterhelfen?“ und „Warten Sie bis zum 6. Werktag und stellen einen Nachforschungsantrag“ auszuwählen. Für Firmenkunden scheint es eine Extra-Hotline zu geben, die tatsächlich auch gewisse Kompetenz zu haben scheint.

    Was ich in Bezug auf CRM allerdings interessant finde, ist der Vergleich zwischen DHL und Telekom. Beides Großunternehmen, entsprechend geht auch viel schief (nach Murphy immer bei mir). Wenn mal wieder mein DSL-Port in der Vermittlungsstelle durchgebrannt ist oder der Bagger mal wieder ein Kabel durchtrennt hat, schreibt mir die Telekom nicht „Du blöder Kunde, laut Leistungsbeschreibung soll dein Anschluss durchschnittlich 97% verfügbar sein, also sei uns dankbar, dass wir uns mit der Reparatur nicht 10 Tage Zeit gelassen haben“, sondern schickt mir eine bunte Postkarte, dass es ihnen leid tut, dass ich mit ihnen Ärger hatte. Kann ich mir nichts für kaufen, aber wenigstens eine nette Geste. DHL gibt mir aber klar zu verstehen, dass ich ein Vollidiot sein muss, wenn ich finde, dass mehr als 10 Tage für ein Paket innerhalb Deutschlands ein bisschen lang ist. Das ist eine Politik, die ich nicht verstehe.

  33. 33
    tapirat says:

    Meistens klappt die Zustellung mit DHL an meine Wohnadresse reibungslos. Das war vor dem jüngsten Umzug noch anders – der damalige Zusteller traf trotz Anwesenheit selten jemanden an.

    Prägendstes Erlebnis mit diesem Anbieter war, dass vor Jahren eine Foto-CD aus einem von mir abgeschickten Päckchen, das weitere Sachen enthielt, auf dem Postweg entwendet wurde. Der Rest kam unversehrt in einem wiederverschlossenen Päckchen an der Zieladresse an. Ein Eingriff in meine Privatsphäre, der mich wütend gemacht hat. Beim anschließenden Beschwerdemarathon kam ich mir vor wie in einer Parallelwelt ähnlich der Gerichtsbarkeit von DFB, FIFA u. a.
    Seitdem überlege ich gut, was ich unversichert versende und werde im Fall der Fälle eher Strafanzeige erstatten, statt mit irgendwelchen Callcentern am A der Welt zu kommunizieren …

    Was mich ärgert, ist, dass die Dienstleistung m. E. nicht wirklich preisgünstig ist, der Zusteller aber m. W. unter widrigsten Bedingungen für einen Hungerlohn schuftet. Das erinnert an das Milchpreisdilemna.

    Mitunter bin ich halt auf den Dienstleister angewiesen, zumal ich mit anderen (außer UPS) schlechtere Erfahrungen gemacht habe, in vielen Fällen steht es mir wie anderen NOCH frei, den Einzelhandel vor Ort zu unterstützen und dem allgemeinen Wahnsinn der Transportwege entgegenzuwirken.

    Schönes Wochenende! :-)

  34. 34
    Daarin says:

    Ich hätte eine Frage an die Juristen zu Nummer 25(fluteman):
    Wenn sich ein Paketbote ohne Paket vor mich stellt und mich auffordert zu unterschreiben ich hätte ein Paket erhalten, dass ich nicht erhalten habe, habe ich gegen diese Person ein Jedermannsfestnahmerecht wegen versuchten Betruges?

  35. 35
    Paul Baumann says:

    Wenn es sich um eine Bestellung handelt, bleibt ja noch der Widerruf. Dann muss der Versender sich um das Paket kümmern, sie haben es ja nachweislich nicht in ihrem Besitz…

  36. 36
    Michael says:

    Wir sind im Rhein-Main-Gebiet seitens DHL besonders aufgestellt:
    Wir haben das brandneue „DHL-Paketzentrum des Grauens“ (Klaus, Kommentar #21), unter Fachleuten auch Morbus Obertshausen genannt (http://www.sellerforum.de/ecommerce-versand-logistik-im-export-f9/verzoegerungen-mit-dhl-paketzentrum-obertshausen-t46496-s20.html) und mitunter als existenzbedrohend empfunden, siehe https://e-commerce-blog.de/aerger-mit-dem-dhl-paketzentrum-ohne-zuverlaessigen-lieferdienst-geht-gar-nichts/
    Gefolgt von der Postfiliale des Grauens. Neuling, Kommentar #18 passt gut zu Offenbach am Main. Dem sei vorausgeschickt, dass DHL bzw. Deutsche Post haben keine eigenen Filialen mehr haben und diese Schlechtleistung bundesweit vom Sanierungsfall Postbank in gewohnter Servicequalität erledigt wird. In Offenbach, u. a. das Postbank Finanzcenter, Marienstr. 80, 63069 Offenbach am Main (siehe https://www.google.de/#q=post+marienstra%C3%9Fe+offenbach oder https://www.yelp.de/biz/deutsche-post-offenbach-am-main)?
    Und nach alledem soll DHL als Servicepartner für Amazon Fresh frische Lebensmittel ausliefern?

  37. 37
    Rudi Radlos says:

    „Dem sei vorausgeschickt, dass DHL bzw. Deutsche Post haben keine eigenen Filialen mehr haben und diese Schlechtleistung bundesweit vom Sanierungsfall Postbank in gewohnter Servicequalität erledigt wird.“

    Dein Deutsch ist aber auch ein Sanierungsfall.

  38. 38
    HaJo Hachtkemper says:

    Ich habe bisher die schlechtesten Erfahrungen mit DPD gemacht. Highlight: „Abgegeben bei Köhler, Hs. 55“. Nun, auf 55 wohnen ein älteres Ehepaar und ich, wir heissen alle nicht Köhler und die beiden haben das Paket nicht. Nachbarn links und rechts auch nicht, Köhler gibts auf der Straße auch nicht. Verkäufer angemailt, ich hätte vertraglich eine Lieferung zu mir vereinbart und nicht irgendwo in die Gegend, er möge bitte liefern. Ende vom Lied war ein zerknirschter DPDepp der das Paket von Kuhlmanns aus Haus 80 rübergebracht hat.

  39. 39
    Michael says:

    Rudi Radlos, Antwort #37: Ich habe kurz vorm Abschicken nochmals in den Sätzen rumgerührt und Teile stehen lassen. Beliebte Übung und das ist nicht gut – recht haste.

    Zum Thema Sanierungsfall:
    Postbank:
    http://www.dasinvestment.com/briefmarken-und-beamte-aus-bundespost-zeiten-wer-die-postbank-kauft-holt-sich-einen-sanierungsfall-ins-haus/

    DHL:
    https://www.welt.de/wirtschaft/article136657666/Post-plant-Zweiklassen-Gesellschaft-bei-Paketboten.html

  40. 40
    Non Nomen says:

    @Klaus
    Nicht nur Obertshausen, auch Rüderdorf bei Berlin ist die Vollhölle.
    http://www.zeit.de/kultur/2015-08/dhl-post-pakete-berlin-brandenburg-ruedersdorf

    Da habe ich selbst erlebt, wie lange Sendungen liegenbleiben können. Ich habe die Bestellung dann widerrufen mit dem Hinweis, dass die Sendung von seinem Erfüllungsgehilfen DHL nicht ausgeliefert wird und er doch sehen soll wo er bleibt, er kann sich ja bei DHL „fff“ beschweren.

  41. 41
    Signore Rigoletto says:

    @Klaus, habe erst heute nachgelesen.

    Ja, selbst in Callcenter-Manier kann man die Prozesse so oder so gestalten. Und die Mitarbeiter so oder so schulen. Wenn man sich den Luxus leisten will, Mitarbeiter motivieren oder pflegen.

    Was mich unter anderem in meinem f… unterbezahlten CC-Job hält ist, dass ich tatsächlich Entscheidungsspielraum über Kulanzen bei meiner großen europäischen Airline habe, irgendwo eine qualifizierte Entscheidung treffen kann und diese so kommunizieren kann; weil ich nicht gegen Gesetze verstoßen muss. Jaja, manchmal wird die Entschädigung nach EU 261/2004 sofort ausgezahlt.

    Aber der Erwartung Veränderung kann ich nicht entsprechen. Auch wird, obwohl ich eine Kundebeschwerde über unfreundliche Mitarbeiter verarbeite, sicherlich kein Mitarbeitergespräch mit dem Betroffenen geführt.

  42. 42
    matthiasausk says:

    Der Erste: „Mein“ Zusteller nötigt mich schon fast, einen Account irgendwo zu eröffnen, wo ich einen „Wunschnachbarn“ angeben könnte (kann ich da Jerome Boateng eintragen?) oder eine Ablegeerlaubnis für irgendwo „hinterm Haus“ oder so eintragen könnte. Ja, das machts ihm einfach.

    Der Zweite erfindet bauliche Gegebenheiten („Terasse“) und legt dann das Paket auf der von ihm gerade frisch errichteten Terasse ab (daß die Qualität seiner Bauarbeiten so schlecht ist, daß die Terasse abends schon wieder zerfallen ist und das Paket nicht auffindbar ist …). Jener knechtet seine Fahrer inzwischen so sehr, daß der Fahrer inzwischen nach 19:00 bei uns ankommt. Da ist dann wenigstens jemand zuhause und es gibt keine Probleme mehr. Ist das jetzt besser?

    Der Dritte legt beim Nachbarn einen Zettel rein, daß der sein Paket bei mir abholen könne und bei mir eine Minute später einen Zettel, daß ich mein Paket bei eben jenem Nachbarn abholen könne … auf sowas ist selbst Kafka nicht gekommen …

    Der Vierte heißt DPD und legt ersichtliche Medikamente im Hochsommer in der prallen Sonne gut sichtbar für alle ab. Das hat dann dazu geführt, daß ich Internetbestellungen nur noch unter der Voraussetzung tätige, daß das Paket NICHT mit DPD geht. Die Apotheke liefert übrigens zwischenzeitlich nicht mehr mit DPD …

    Warum ich mir ein Paket, bei dem der Absender für die ordnungsgemäße Zustellung an der Haustür bezahlt hat, an eine „Packstation“ senden lassen soll, erschließt sich mir nicht. Denn nur, wenn die ABSENDER ( = Kunden = Zahler ) massiv protestieren, kann sich etwas ändern.

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    […] bereits in der vergangenen Woche zwei von DHL transportierten (nicht: zugestellten!) Pakete statt in unserer Kanzlei, im Keller des […]

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    Pascal Rosenberg says:

    @Non Nomen – Nr. 40: Wenn Sie denn schon hier nen Artikel verlinken, dann verdrehen Sie nur durch die reisserische Überschrift nicht den kompletten Kontext des Artikels selbst. Ich zitiere mal aus dem Artikel: „Die Angestellten in den gelben Hemden dort sagen, dass sie nichts sagen dürften, aber die Pakete gingen hier in Rüdersdorf pünktlich raus, die lägen längst in den Zustellbasen in der Nähe der Empfänger,..“

    Und das ist eine Erfahrung, die ich so bestätigen kann. Nicht die Paketzentren sind in der Regel das Problem, Rüdersdorf schon gar nicht, denn von da bekomme ich meine Pakete. Es sind die Zustellbasen. Unser Stammfahrer kommt, so komisch das klingt, von einer anderen Zustellbasis als zum Beispiel der Kollege, der die Amazon-Prime Sachen bringt, wenn die aufs Stammfahrzeug nicht mehr raufpassten aber unbedingt raus müssen wegen Liefergarantie. Der Stammfahrer kommt immer. IMMER! Die Amazon-Prime-Lieferer treffen einen dann angeblich um 20:00 Uhr abends nicht an und das Ding fliegt in die Packstation. Die Karte hierzu kommt dann sieben Tage später.

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    Heiko Frisch says:

    Also ich sag mal so das was die DHL jetzt einstellt ist ne Katastrophe , manche können nicht mal deutsch und verstehen nicht mal “wunschort“ oder machen sich ein eigenen wunschort….. Ich arbeite selber in dem Verein bei uns kündigen jetzt fast alle und was bleibt dann dort nur Leute wo draussen auf dem Markt nix finden …. durch die Tochter Gesellschaft delivery hat die DHL alles kaputt gemacht Na Ja sieht man ja bei uns keiner hat mehr bock für 1400euro 200Pakete zu fahren und die Aktionäre machen jedes Jahr Milliarden plus Na ja ich schau mich auch um und bleib erstmal krank zuhause :)