Post (DHL): Befördern Sie Ihr Zeug doch selbst!

Ich habe ein Paket aus Hamburg bekommen. Eine italienische Lampe für unser Besprechungszimmer.

Der Versender hätte aber wissen können, daß italienische Lampen und die Post bzw. die DHL Express nicht kompatibel sind. Die Lampe kam zerbrochen hier an. Irgendwas Schweres ist auf das Paket gefallen und das war’s dann.

Kein Problem, dachten wir: Eingabe der Schadensmeldung ins Webformular, ein Anruf und schon bekamen wir Post von der Post.

Wir sollen also das Paket (groß, schwer) quer durch die Stadt tragen, uns in die Schlange vor dem Postschalter einreihen und dort dann mit dem Mitarbeiter sprechen. Aha!

Also habe ich bei dem Kundenservice angerufen. 01805er-Nummer. Warteschleife, Werbung, Musik, Sprachmenü („… dann drücken Sie bitte die 1“). Dann eine Mitarbeiterin:

„Das ist so. Das geht nicht anders. Das haben wir schon immer so gemacht.“

Ich habe mich mit dem Bereichsleiter, dem Vorgesetzten der Mitarbeiterin, verbinden lassen. Der teilte mir mir:

„Das ist so. Das geht nicht anders. Das haben wir schon immer so gemacht.“

Er war dann aber bereit, meine erneute Reklamation wegen der Schadensabwicklung aufzunehmen. Es wird sich jemand melden.

Guter Service geht anders. Ich werde jedenfalls meine Pakete – wie bisher auch – nicht mit der Post versenden. Die anderen Anbieter sind preiswerter und besser.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines (Kanzlei) veröffentlicht.

17 Antworten auf Post (DHL): Befördern Sie Ihr Zeug doch selbst!

  1. 1

    Ich hatte in den letzten Monaten zwei Mandate, bei denen entweder Inhalte des Pakets gestohlen worden waren oder die Pakete gar nicht erst ankamen. Die Schreiben der DHL an die Mandanten lauteten annähernd gleich (nicht ausreichend verpackt, deshalb haften wir nicht). Erst die Klage führte zum Einlenken (jeweils sofortiges Anerkenntnis). Service und Kundenfreundlichkeit sehen anders aus.

  2. 2

    Tja eben

    Personal
    Ohne
    Sinnvolle
    Tätigkeit

    kurz: Post

  3. 3
    Jan Almer says:

    Die Post braucht echte Konkurrenz. Und zwar bald.

  4. 4
    Tilman says:

    Probiert’s mal mit Hermes. Die sind oft günstiger als DHL. Ob der Service besser ist weiss ich nicht. Schlechter als DHL geht’s aber wohl kaum :)

  5. 5
    Frank Elbrächter says:

    Hallo,
    interessante Erfahrungen.
    Ich erlebe auch gerade das reinste Abenteuer mit der DHL. Ein an mich adressiertes Paket wird seit eineinhalb Wochen sinnlos quer durch Deutschland geschickt. Auf Interventionen des Absenders oder von mir wird entweder gar nicht oder mit unsinnigen Aussagen reagiert.
    Kann mir jemand (möglichst kurzfristig) einen Tipp geben, unter welcher Nummer ich eine vorgesetzte Stelle erreichen kann? Mit Mails und Servicehotline funktioniert es nicht. Vielen Dank!
    Frank

  6. 6
    Rödel Frank says:

    Hallo
    Ich habe einen Vorderladerstab bei der Post aufgegeben.Die Angestellte verlangte 4,50€ Porto.Etwas später ist sie draufgekommen das es 16,50€ Porto kostet.Die beste lösung wäre gewesen mir bescheid zu geben da ich 100 Meter von der Poststelle entfernt wohne (Dorf).Aber das war der Angestellten wohl zu viel und sie hat den Stab einfach abgeschickt Empfänger zahlt.Der Empfänger allerdings hat das Packet nicht angenommen würde ich auch nicht war eine Auktion und er hat schon dafür bezahlt.Also kommt das Packet zurück und kostet jetzt 32€ Versand und der Ladestab ist jetzt auch kaput.Die Angestellte sagte mir das ich ihn schon kaputt aufgegeben hätte.Ich bin mal gespannt wie es nun weiter geht.Was muss man sich eigentlich noch alles gefallen lassen.Gibt es irgendeine Adresse oder Telefonnummer wohin man sich wenden kann.

    Gruß Frank

  7. 7
    Edi says:

    Was oder wer ist POST/DHL eigentlich???
    Es ist ein Zusammengewürfelter Haufen von Kleinstunternehmern und Scheinselbständigen. Die Poat/DHL Angestellten kann man in DE bals an 2 Händen abzählen. Die Postagenturen, HUB, Depo`s und Zusteller sind alle Subunternehmer, kleiden sich halt mit dem namen POST/DHL! Ich würde sagen hier findet massive Wettbewerbsverzerrung und Massentäuschung statt! Würde Post/DHL ihren Servicepartnern keine Prämien für ihr Post/DHL Equipment zahlen was bei Fahrzeugen in RAL 2032(Ginstergelb) bis zu 3500Euronen ausmacht, zahlen, hätten die auch kaum die Presänz nach aussen wie es den ersten Anschein Deckt.
    Und ws will man von einem Callcenter erwarten wen man sich dort Beschwert? Sicher die geben das in eine Intranet site ein, aber die ist Geduldig! Die Masse der Beschwerden würde die Gesselschaft in die Insolvenz treiben, sollte man diese irgend wann Rechtskräftig umsetzen können. Da bleibt nur eines anzumerken „Danke lieber Staat, das hast du gut hinbekommen!“

  8. 8
    M.T. says:

    Eines Tages an einer Packstation und der Ärger begann … dies zur Info an andere Betroffene und solche, die es nicht erst werden wollen…

    Hier, was ich nach viel Ärger an eine Zweigstelle von DHL geschrieben hatte, und doch bis heute keine Antwort erhielt:

    “Rückforderung entstandene Extrakosten – Beschwerde

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ein noch immer nicht von Ihrem Kundenservcie bzw. Beschwerdebüro bearbeiteter Vorgang, der im folgenden geschildert wird, veranlasst mich, Ihnen auf diesem Weg zu schreiben. Ich erwarte von Ihnen im Anschluss umgehende Bearbeitung!
    Sachverhalt:
    Im Oktober 2006 habe ich unter der Paketnummer …..AT ein an mich selber adressiertes Paket geschickt, dass während meiner Abwesenheit in der Packstation Nummer … in Erfurt ….. deponiert wurde. Am letzten möglichen Abholungstag bin ich dort gegen 16:45 erschienen, doch das Fach war leer! Die dort erreichbare Hotline erklärte mir, dass das Fach bereits geleert worden wäre und das Paket nun unaufhaltsam wieder zurück zu seinem Absender ginge. Mein Hotel konnte ich erreichen und das Paket wurde an mich zurückgesendet. Allerdings entstanden zusätzliche Kosten von 43,50 Euro (vgl. Belegkopien anbei) für mich. Nach Anruf unter Nummer 01802-3333 wurde mir zugestimmt, dass die Leerung viel zu früh stattfand, zumal auf dem Abholzettel keine spätest mögliche Zeit angegeben wurde.
    Seit Ende Oktober versuche ich nun die mir entstandenen Kosten zurückzuerhalten. Bisher waren aller Anrufe bei Ihren Servicerufnummern erfolglos (vgl. Auflistung). Durch dieses Einschreiben entstehen weitere Kosten.
    Telefonate:
    1.) 19.10.2006, Bestätigung, dass das Fach zu früh geleert wurde. Ich solle mich noch einmal melden, wenn das Paket zum zweiten Mal ankommt.
    2.) 07.11.2006 – Technik bei Hotline defekt
    3.) 08.11.2006 – Gesprächspartner Herr M…., erneute Aufnahme des Sachverhaltes unter der Bearbeitungsnummer 2006/…… KTSN unter Rufnummer 01805-3452255. Zusicherung nach Vermerk das Sachverhaltes, dass sich das Beschwerdebüro schriftlich bei mir melden werde, damit ich meine Belege einschicken kann. – keine Reaktion bis heute –
    4.) 20.11.2006 – erneuter Anruf – keine Reaktion, Sachverhalt erneut aufgenommen
    5.) 11.12.2006 8:15 nochmaliger Anruf in ServiceCenter, „auf die Daten im Backoffice könne nicht zurückgeriffen werden“, erneut der gesamte Sachverhalt aufgenommen
    6.) 15.12.2006 – noch einmal Beschwerde eingereicht, Auskunft, dass die Beschwerdestelle nicht telefonisch erreicht werden kann
    7.) 15.01.2007 – noch einmal Beschwerde eingereicht, kompletten Sachverhalt erneut aufgenommen, Name Vorgesetzter konnte nicht genannt werden, eine Postanschrift der Beschwerdestelle war nicht erhältlich
    8.) 19.02.2007 – dieser Brief, Einschreiben, durch das weitere Kosten entstehen
    Es ist im Grunde sehr unverschämt von der Deutschen Post AG, dass sich niemand auf meine Beschwerde hin meldet, ja man sich nicht des Eindruckes erwehren kann, hier wird die Sache seitens der Post ausgesessen.
    Daher fordere ich Sie auf, den Sachverhalt umgehend zu bearbeiten und mir sämtliche entstandenen Kosten (~50 Euro) zu erstatten.
    Mit freundlichen Grüßen,
    …”

    Es ist eine riesen Sauererei, was DHL da abzieht. Ich hoffe, das sich irgendwann noch etwas tut, denn langsam bin ich ratlos. Mein Einschreiben wurde entgegengenommen, die Rückantwort kam bei mir an, aber seit Wochen wieder Funkstille….

  9. 9
    KLaus says:

    Ja, ja, ja!! Ich kann der Sache sooo nachfühlen.
    Die Leute, die man haben will, sind nicht erreichbar, und die vorgesetzten Mitarbeiter können nichts für diesen Sauhaufen!! Und drumherrum die kostenpflichtigen Rufnummern.
    Saubere Abschirmung und verdient mit Telefon!!
    Und die geduldige Menschenschlange am Schalter… ich fasse es nicht!!
    Warum bin ich als Einzelner so schwach?
    Warum nutzt mich der Grosse so aus und lässt mich nicht an sich ran?
    Gezielte Antworten wären prima!
    Die „Großen“ sind 8Std. aktiv;
    die „Kleinen“ min. 16Std.!
    Da stimmt doch was nicht?!

  10. 10

    Hallo :-) Ich versuche mich z. Zt. so zu wehren:

    Dienstaufsichtsbeschwerde Leiter Post/DHL – Fracht International

    Sehr geehrte Damen und Herren –
    In der mir am 21.08. 2007 (Schadenerklärung 2 mal) und am 28.08.2007 (Schadenerklärung 1 mal) aus USA über den Zoll FFM zugegangenen *Bildersendung/en (zur Zollnummer: …… und den lfd. Nummer der Postverzollungsstelle Celle/Nds. zum Postübergabebogen 20.. und 20.., einem Konvolut von 7 Bildern)fehlt mir -1- ein Bild (Siebdruck), – 2 – zwei weitere Bilder (Siebdrucke) sind schwer beschädigt.
    Hinweis: Die Bilder waren in Rollenverpackungen verpackt, die äußerlich unbeschädigt waren.

    Die beiden beschädigten Bilder und den Verlust eines der Bildes habe ich am 28.08.2007 dem hiesigen Postamt zum Sendungscode xxxxxxx mit Originalverpackung und 2 mal ohne Sendungscode mit Nachweis an der Originalverpackung am 21.08.2007 gemeldet.

    Die hiesigen Mitarbeiter Ihres Servicecenter kreuzten bei allen drei Reklamationen ’Sendung nach Beurteilung der Verpackung an Sender oder Empfänger zurück’ an, obwohl es sich eindeutig um Reklamationen des Inhaltes bzw. dessen Verlust handelt, wie auch im Anschreibekopf der Schadens- bzw. Verlustmeldung genannt.

    Ich rüge hiermit den Rücklauf der Bilder ohne auf die Beschädigungen in der Schadensmeldung überhaupt einzugehen, oder den Verlust eines Bildes zu erklären.

    Ich setze Ihnen also eine Frist von 14 Tagen zur Klärung, danach ergeht Mahnbescheid in der Sache – siehe dazu meine Diebstahlsanzeige gegen DHL vom 07.11.2005 zur Reklamation 2005/10-0005403-BODAS vom 20.09.2005

    Michael Köhn

  11. 11
    Werner Lippmann says:

    Auch ich hab Ärger mit DHl. Habe am 02.04.08 einen Schmalfilmprojektor verschickt welcher beim Empfänger als Totalschaden angekommen ist. Das Gerät war in einer dafür vorgesehenen verschlossenen Transporttasche welche nochmals in einen stabielen Karton mit Luftkissenpolstern und Styraporfüllung verpackt war. DHL lehnt den Schaden ersatz mit der Gummi-Aussage ab “ Entspricht nicht den Verpackungsrichtlinen der AGB der Deutschen Post.“
    Hier wird der kleine Postkunde betrogen und um sein Recht gebracht. Für DHL ist es nur wichtig das die Vorstands-Ganoven Ihre Nummern-Konten in Liechtenstein füllen können. Der Kunde braucht kein Recht. Wer Geld und Macht hat hat auch Recht.Ich werde in Zukunft nichts mehr mit dieser Fa. versenden.

  12. 12
    G. Neumann says:

    Ich habe Anfang Mai 2008 ein Paket mit DHL nach Hurghada in Ägypten geschickt. Das Porto kostete knapp 50€. Der Inhalt war 400€ wert. Alles Geburtstags Geschenke an meine Tochter, die dort diesen Sommer in einem Hotel arbeitet. Einige Tage später überbrachte ein ägyptischer Bote dieses Paket an der Hotelrezeption. Das Paket war gewaltsam geöffnet und stark beschädigt. Der Bote verlangte eine Zustellgebühr von 12€. Vorher wollte er das Paket nicht aus der Hand geben. Weil meine Tochter nicht erreichbar war, wollte niemand die Verantwortung hierfür übernehmen. Der Bote nahm das Paket wieder mit. Am nächsten Tag ist meine Tochter dann mit dem Taxi zum Postamt gefahren. Erst nachdem sie die 12€ bezahlt hatte, überreichte man ihr das LEERE und vollständig geplünderte Paket. Eine Reklamation war hier nicht möglich. Man verweigerte ihr jegliches Gespräch. Zudem wurde nur noch arabisch gesprochen. Ich habe inzwischen 6 gebührenpflichtige Gespräche mit DHL geführt. Jedes Gespräch dauerte 20 Minuten. Jedesmal werden erneut alle Daten aufgenommen, mit der Zusage sich darum zu kümmern. 2 Briefe habe ich erhalten, in denen ich darauf hingewiesen werde, das ich den Schaden in Ägypten melden, und gegebenenfalls auch regulieren lassen muß. Soll ich jetzt dahin fliegen? Die Sache hat mich inzwischen so einiges gekostet. Ich bin extrem sauer, und fühle mich total hiflos. Wozu habe ich das Paket denn versichern lassen? Ich bin der Meinung, das DHL für den Schaden aufkommen muss. Hat vielleicht noch jemand eine rettende Idee für mich? Ich bin leider nicht rechtschutzversichert.

  13. 13
    hoffmann fritz says:

    habe auch das problem mit DHL. ich reisse mir ein bein aus und was soll ich sagen , die kohle soll jetzt der ander bekommen ! darum kann ich nur jeden raten über Hermes zu verschicken. binnen 3 tagen war alles gelaufen! schaden beglichen und keine weiteren lauferreien. der schaden war 20.01.2012 ! und ist bis heute nicht durch ! mfg fritz

  14. 14
    Lutz says:

    Interessant, dass dieser Tread seit 2005 läuft und die Situation um den Dienstleister POST leider nicht besser geworden ist.
    Im Gegenteil…
    Seit ein paar Jahren der Privatisierung der Post und der Ausgliederung des Paketbereiches zu DHL,, sind die Selbstlobgesänge blumiger geworden, die Dienstleisung hingegen aber nachlässiger. Schon sind wir dabei angekommen, wo Adressen nicht mal angefahren werden und DHL als Postpaketzusteller Benachrichtigungen zur Selbstabholung mit der Briefpost losschickt.
    Die einzige Dienstleisung der Post die 100% klappt, ist die Dienstleistung der eigenen Sparsamkeit zu Lasten der Postkunden…

  15. 15
    doro says:

    kann den Kommentaren aus eigener leidvoller Erfahrung nur beipflichten~ aktuell persönlich besonders ärgerlich ist die Tatsache, dass unser DHL Zusteller im Fahrzeug seit Jahren Zigarillos raucht und sogar mit der Kippe an die Tür kommt~ die Pakete stinken alle! nach kaltem Rauch ! einfach nur eklig! Massenhafte Beschwerden waren bisher völlig zwecklos~ beschwerderesistent! Versender wechseln geht in diesem Fall leider nicht…

  16. 16

    […] einem Kommentar zu einem kritischen Blogbeitrag aus dem Jahr 2006 zum Service der DHL: aktuell persönlich […]

  17. 17
    charlie says:

    DHL = Dauert Halt Länger … ;-)