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Kanzlei-Wanne
Passend zur Filmkritik
Seit vorgestern steht die Wanne vor dem „Neuen Off“. Heute lese ich beim Kollegen Rainer Pohlen im Strafblog eine Filmkritik, passend zum Parkplatz der Wanne:

Da man dem Rat eines Strafverteidigers immer befolgen soll
, werde ich wohl im Laufe der Woche mal wieder ins Kino gehen. Danke für den Tip!
Staatsanwaltserschreckung als Sondernutzung
Es war knapp. Parkplätze dienen dem öffentlichen Straßenverkehr. Wenn man sie zu lange belegt, parkt man nicht mehr, sondern nutzt sie. Zu anderen, also besonderen Zwecken; zum Beispiel, um Staatsanwälte zu erschrecken, wenn sie auf dem Weg zum Gericht sind. Und dafür braucht man eine Erlaubnis.
Also, um es kurz zu machen: Wenn eine Wanne wochenlang an einer Stelle herumsteht, um Staatsanwälte zu erschrecken, ist das eine erlaubnispflichtige Sondernutzung.
Deswegen schnell hier noch ein Abschiedsbild von der Else, nachdem die Wanne dort seit gut zwei Wochen ihrer Bestimmung nachgegangenstanden ist. Bevor die geballte Ordnungsmacht antanzt, um die nicht erlaubte Staatsanwaltserschreckung zu unterbinden.
Die Wanne in der Literatur
Impressions Locations People heißt der Untertitel eines Buchs des Fotographen Thomas Kierok.
Nun, aber außer dem von der Wanne gibt es weitere spannende Photos aus Berlin.
Berlin ist in Bewegung, verändert sich fortwährend. 20 Jahre nach der Wiedervereinigung erfreut sich die deutsche Hauptstadt so großer Beliebtheit wie niemals zuvor. There is no shortage of contradictions when it comes to this city, schreibt die New York Times: geschichtsträchtig und zukunftsweisend, mondän und subversiv, dynamisch und gelassen gerade diese Gegensätze machen Berlin so einzigartig.
Die Fotos von Thomas Kierok halten diese Gegensätze fest, die Berlin definieren, je zwei Abbildungen werden auf einer Doppelseite gegenüber gestellt. Doch so unterschiedlich die Motive auch sind, immer gibt es etwas, das sie miteinander verbindet. Berlin Impressions Locations People präsentiert somit auf ganz ungewöhnliche Art und Weise die vielen Facetten dieser faszinierende Metropole
Zitiert aus der Kurzbeschreibung bei Amazon.
Jetzt wüßte ich nur gern, welche Gemeinsamkeit Herr Kierock zwischen der Wanne und dem Bundeskanzleramt entdeckt hat?
An der Goldelse
Gestern abend, heimlich in der Dämmerung angeschlichen und die einmalige Gelegenheit genutzt:

Ein Parkplatz für die Wanne unter der den Augen der Viktoria; daß sie das noch erleben durfte ...
Die Wanne am Ufer
Da war ausnahmsweise mal ein Parkplatz fast vor der Haustür frei.

So haben wir die Wanne dann auch immer im Blick, wenn wir mal Zeit haben, aus dem Fenster zu gucken.
Foto: Helga
SpaHrbüchse
Seit dem 22. März 2013 ist es billiger geworden, den Dieselruß der Wanne in den Himmel über Berlin zu pusten.

Für das Saisonkennzeichen - 8 Monate, März bis Oktober - waren 958 Euro fällig. Das sind für 3 Wochen im März besagte 82 Euro.
Nach Erteilung des H-Kennzeichens sackt sich der Fiskus nur noch 191 Euro ein. Für 12 Monate.
Der Fein- und Grobstaub ist derselbe geblieben. Bei einer Jahresgesamtfahrleistung im unteren 3-stelligen Bereich war das bisschen Dieselruß aber ohnehin nicht meßbar. Auch vor dem H-Kennzeichen nicht.
Übrigens:
In dem aktuellen Steuerbeschaft stand nochmal die Erinnerung daran, daß die Wanne ein Personenkraftwagen (PKW) ist.
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Ist ja eigentlich auch klar: Mit dem 4-Tonner wurden Polizeibeamte durch Kreuzberg transportiert. Und Polizisten sind in Regel „Personen“. Meist kräftige. Keine Lasten (obwohl da auch andere Ansichten vertreten werden können.). Deswegen.
Wieder zuhause
So, da isse wieder:
Nach der Winterpause wieder zurück in SO36, nach einer ruhigen Ersten-Mai-Nacht. Und zum ersten Mal seit Einführung dieser [censored] Umweltzone völlig legal.
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Das H ist da
Es war nicht ganz einfach, die Behörde davon zu überzeugen, dem Kennzeichen einen weiteren Buchstaben hinzuzufügen:

Die Hartnäckigkeit hat sich aber bezahlt gemacht. Nun darf sie wieder ganz legal den Feinstaub in der Innenstadt verteilen.
Besten Dank an das Team um Peter Jaekel, der keine Mühen gescheut hat, das gute Stück aus dem Winterschlaf wieder auf die Straße zu bringen.
Keine wirkliche Konkurrenz
Dieser Alkoholtransporter fährt in einer anderen Klasse:

Aber auch keine schlechte Marketing-Idee.
Dank an Maik für den Schnappschuß (seiner Beifahrerin)



