Telekom

Sinnentleerte Inanspruchnahme des Bundesverfassungsgerichts

Aus der Begründung eines Zurückweisungsbescheids des Bundesverfassungsgerichts vom 29.06.2010:

Die völlig ausufernde Verfassungsbeschwerde genügt in weiten Teilen offensichtlich nicht den Anforderungen an eine substantiierte Begründung. Den enormen Umfang der Beschwerdeschrift - einschließlich ergänzender Schriftsätze von mehr als 330 Seiten - haben die Bevollmächtigten der Beschwerdeführerin unter anderem durch umfangreiche, sachlich durch nichts gerechtfertigte Wiederholungen mutwillig herbeigeführt. Das Bundesverfassungsgericht muss es nicht hinnehmen, dass es durch eine derart sinnentleerte Inanspruchnahme seiner Arbeitskapazität bei der Erfüllung seiner Aufgaben behindert wird und dadurch anderen Rechtsuchenden den ihnen zukommenden Grundrechtsschutz nur verzögert gewähren kann.

Nein, das war kein Oberstudienrat oder Rechtsanwalt, der sich über ein Parkverbotsknöllchen geärgert hat. Es war die Telekom, die sich gegen ein Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf wehren wollte.

Quelle: teltarif

Danke an Marc Kessler für den Hinweis.

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Miete für das Ersatzteil

Also, es soll an einem defekten Speedport 221 liegen. Sicher ist man sich bei der Telekom aber nicht. Deswegen schickte man mir den Speedport 920 V als Ersatz. Nun zahle ich Miete für diesen Austauschteil ...

Vollständiger Beitrag auf „Probleme mit der Telekom“.

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Probleme mit der Telekom

Meinen leidvollen Erfahrungen mit den Versuchen der Telekom, uns einen stabilen DSL-Anschluß zu verschaffen, habe ich nun ein eigenes Weblog verschafft: http://telekomproblem.wordpress.com/

Der aktuelle Beitrag dort handelt von meinem Versuch, einen angelieferten neuen Speedport anzuschließen. Da ich aber nur ein kleiner Strafverteidiger ohne ingenieurwissenschaftliche Zusatzausbildung bin, klappte das natürlich nicht.

Aber eigentlich bezahle ich dafür, daß mir die Telekom einen soliden Anschluß zur Verfügung stellt und nicht dafür, daß ich den Anschluß repariere.

To be continued ...

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Kein DSL bei der Telekom

Seit 2008 (!) versucht die Telekom, unsere Kanzlei mit einem stabilen DSL-Anschluß zu versorgen. Vergeblich war bislang das Bemühen: Einmal mehr blinkt die LED des Speedports und signalisiert, daß es der Telekom nicht gelingt, uns eine funktionierende Verbindung zum Internet zur Verfügung zu stellen.

Nun haben auch die Spezialisten versagt und wir versorgen unsere Kanzlei per UMTS mit dem Notwendigsten.

Gibt es einen Spezialisten unter den Juristen - eine Art Fachanwalt für Telekom-Geschädigte, der Spaß daran hat, die Telekom zivilrechtlich in Anspruch zu nehmen?

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Telekom: Von einem Spezialisten bearbeitet

Die Telekom soll uns mit einem DSL-Anschluß versorgen. Das ist so vereinbart und dafür zahlen wir auch.

Seit Dezember 2008 dokumentiere ich Störungen dieses Anschlusses und meine Störungsmeldungen. Der Fehler dürfte allerdings bereits vor dieser Zeit das erste Mal aufgetaucht sein.

Es geht um einen Wackelkontakt, den die Techniker der Telekom seit fast zwei Jahren nicht in den Griff bekommen. Sämtliche Hardware, die mit dem DSL-Anschluß zu tun hat, wurde - teilweise mehrfach - ausgetauscht. Die Anschlußart wurde von ADSL auf VDSL geändert. Die „letzte Meile“ wurde gewechselt. Es waren Techniker in der Kanzlei, im Keller des Hauses, vor dem Haus und wohl auch sonst irgendwo in den Technik-Räumen der Telekom tätig.

Heute morgen erhielt ich von unterwegs wieder die Meldung: „VPN-Gateway antwortet nicht“. Der sichere Hinweis darauf, daß die Kanzlei vom am DSL-Netz getrennt ist. Der Speedport gibt weiter grünes Licht.

Trotzdem funktioniert der Anschluß erst nach dessen Neustart. Dazu mußte ich dann quer durch die Stadt fahren, damit ich den Ein-/Ausschalter an diesem Telekom-Gerät betätigen kann.

Die Störungsmeldung online („Einzigartig!“) und per Telefonhotline („Der nächste freie Platz ist für Sie reserviert. Tütelü-Tüt-Tüt.“) sind über die Monate bereits zur Routine geworden.

Auch die Mitteilung der - bedauernswerten - Call-Center-Mitarbeiterinnen kann ich schon auswendig vorsingen. Die Informationen der Störungsstelle im Internet sieht auch immer gleich aus:

Ich schicke Schadensersatzforderungen an den Vorstand der Telekom nach Bonn, die weisen sowas natürlich mit lehrreichen Worten („keine Rechtsgrundlage“ und andere hohle Argumente) zurück und ich suche nun nach Lösungsmöglichkeiten.

Eine davon ist die Öffentlichkeit, die ich nun an den Fortschritten der Arbeiten der Telekom-Spezialisten teilhaben lassen werde ...

Update:
Auch meine aktuelle Störungsmeldung wird bearbeitet - am Samstag.

Die Botschaft hör’ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

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