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	<title>Kanzlei Hoenig Berlin &#187; Kanzlei Hoenig Info</title>
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	<description>Rechtsanwaltskanzlei für Strafrecht und Motorradrecht</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 05:00:30 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Verteidiger als Verräter?</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 05:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Carsten R. Hoenig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafverteidiger]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Betreten des Gerichtssaals hatte der Handschellen tragende 32-Jährige seine Hände zum Gruß erhoben, nach Angaben seines Anwalts Geir Lippestad war es „ein rechtsextremer Gruß“. liest man im Stern und <div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-hoenig.de/2012/verteidiger-als-verraeter/' addthis:title='Verteidiger als Verräter?' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_favorites"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_facebook"></a><a class="addthis_button_twitter"></a><a class="addthis_button_xing"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Beim Betreten des Gerichtssaals hatte der Handschellen tragende 32-Jährige seine Hände zum Gruß erhoben, nach Angaben seines Anwalts Geir Lippestad war es „ein rechtsextremer Gruß“.</p></blockquote>
<p>liest man im <a href="http://www.stern.de/panorama/oslo-und-utoya-attentaeter-behring-breivik-mit-rechtsextremen-gruss-ins-gericht-1782896-standard.html" title="Stern" target="_blank">Stern</a> und ähnlich in anderen Agenturmeldungen, z.B. im <a href="http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/bizarrer-auftritt-vor-gericht-breivik-fordert-seine-sofortige-freilassung/6168546.html" title="Tagesspiegel" target="_blank">Berliner Tagesspiegel</a>.</p>
<p>Die Entscheidung, die Verteidigung von Behring Breivik zu übernehmen, hat sich der norwegische Kollege sicher nicht einfach gemacht. Das wird auch kein Spaziergang werden. Insoweit habe ich durchaus Achtung von ihm. </p>
<p>Aber daß er nun <a href="http://www.stern.de/panorama/verteidiger-von-anders-behring-breivik-der-anwalt-und-sein-schwerster-fall-1710241.html" title="Stern" target="_blank">erneut</a> seinen Mandanten <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__203.html" title="§ 203 Verletzung von Privatgeheimnissen">verrät</a>, ihn diesmal sogar noch zusätzlich belastet, deutet darauf hin, daß Herr Lippestad mit diesem Manda(n)t überfordert sein könnte. </p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-hoenig.de/2012/verteidiger-als-verraeter/' addthis:title='Verteidiger als Verräter?' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_favorites"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_facebook"></a><a class="addthis_button_twitter"></a><a class="addthis_button_xing"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Verteidigung in den Knast</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 05:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Carsten R. Hoenig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verteidigung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Vorstrafenregister des Mandanten hat einen beträchtlichen Umfang: 18 Eintragungen. Vergleicht man das mit dem Führungszeugnis des Durchschnittsbürgers könnte man meinen, man hat es mit einem Schwerverbrecher zu tun. Der <div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-hoenig.de/2012/verteidigung-in-den-knast/' addthis:title='Verteidigung in den Knast' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_favorites"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_facebook"></a><a class="addthis_button_twitter"></a><a class="addthis_button_xing"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Vorstrafenregister des Mandanten hat einen beträchtlichen Umfang: 18 Eintragungen. Vergleicht man das mit dem Führungszeugnis des Durchschnittsbürgers könnte man meinen, man hat es mit einem Schwerverbrecher zu tun. </p>
<p>Der Mandant hatte jedoch nicht den Hauch einer Chance, die jedem dieser besagten unbestraften Normalos mitgegeben wurden. Gegen den Drogen- und Alkoholkonsum seiner Mutter während der Schwangerschaft konnte er sich genauso wenig wehren wie gegen die Mißhandlungen in den wechselnden Heimen. </p>
<p>Den Verstand, den ihm der liebe Gott aber dennoch zur Verfügung gestellt hatte, hat der Mandant durch den Konsum ungesunder Substanzen nicht gerade gefördert. Seine Fluchten in den Rausch haben nicht dazu beigetragen, daß er die allgemeine Hochschulreife erlangen konnte. Im Gegenteil. Der Psychiater bescheinigt ihm:</p>
<blockquote><p>einen suchtbedingten Persönlichkeitsabbau mit Kritik- und Urteilsschwäche, allgemeiner Nivellierung des Wertgefüges und Einengung des Interesses auf die Beschaffung und den Konsum von Rauschmitteln.</p></blockquote>
<p>Nun hat man ihn wieder einmal erwischt. Er betritt einen Laden, obwohl ihm ein paar Wochen zuvor dort ein Hausverbot erteilt wurde. Die Verkäuferin erkannte ihn und verweist ihn nach draußen. Darum kümmert er sich nicht. In der Ermittlungsakte lese ich:</p>
<blockquote><p>Er habe sie jedoch ignoriert und sei zielstrebig zu dem Regal mit Haarspray gegangen. Dort habe er zwei Dosen der Marke „taft classic“ aus dem Regal genommen und habe den Laden verlassen.</p></blockquote>
<p>Wenig später wurde er von der Polizei festgenommen. Die beiden Dosen wurde bei ihm sichergestellt. Eine davon war bereits leer. </p>
<p>Welche Möglichkeiten hat der Strafrichter? Er ist u.a. an das <em>Gesetz</em> gebunden. Das sieht Freiheitsstrafe oder Geldstrafe für den Hausfriedensbruch und den Diebstahl vor. Wegen der Vorstrafen - 15 von den 18 sind Diebstähle von Haarspray! - kommt eine Geldstrafe nicht mehr in Betracht. Also Knast. Zusammen mit den beiden offenen Bewährungen wird das wohl nicht unter zwei Jahren abgehen. </p>
<p>Es sei wohl das Beste, wenn er ins Gefängnis gehe, sagte mir der Mandant. Da gebe es wenigstens keinen Haarspray. Ja, das sei so wohl die einzige Möglichkeit, von dem Zeug wegzukommen. Stellt er sich so vor. </p>
<p>Ich weiß, daß der Mandant sich irrt. Aber ich sehe keine realistische Alternative. Denn unsere Gesellschaft gibt solchen Schicksalen kaum eine Chance zum menschenwürdigen Überleben. Das <em>Gesetz </em>gibt dem Strafrichter keine Möglichkeit, nach seinem Gewissen zu entscheiden. Und dann ist ein Verteidiger auch schon mal hilflos. </p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-hoenig.de/2012/verteidigung-in-den-knast/' addthis:title='Verteidigung in den Knast' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_favorites"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_facebook"></a><a class="addthis_button_twitter"></a><a class="addthis_button_xing"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Unsere Sofortmaßnahmen</title>
		<link>http://www.kanzlei-hoenig.de/2012/unsere-sofortmassnahmen/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 21:42:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Carsten R. Hoenig</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Website wird nie fertig. Unsere erst Recht nicht. Weil immer noch etwas besser gemacht werden kann oder irgendetwas noch fehlt. Ich habe den Sonntag dazu genutzt, ein paar Stichpunkte <div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-hoenig.de/2012/unsere-sofortmassnahmen/' addthis:title='Unsere Sofortmaßnahmen' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_favorites"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_facebook"></a><a class="addthis_button_twitter"></a><a class="addthis_button_xing"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Website wird nie fertig. Unsere erst Recht nicht. Weil immer noch etwas besser gemacht werden kann oder irgendetwas noch fehlt. </p>
<p>Ich habe den Sonntag dazu genutzt, ein paar Stichpunkte zu den <a href="http://www.kanzlei-hoenig.de/home/sofortmassnahmen/" title="Sofortmaßnahmen" target="_blank">Sofortmaßnahmen</a> aufzuschreiben, die zu Beginn eines Strafverfahrens anstehen. </p>
<ul>
<li>Was soll der <strong>Beschuldigte </strong>(nicht!) tun, wenn er vorgeladen, durchsucht oder verhaftet wird?</li>
<li>Was macht eigentlich der <strong>Strafverteidiger</strong>, wenn ihn der Notruf eines Beschuldigten erreicht?</li>
<li>Welche Aufgaben hat dann das <strong>Mitarbeiter-Team</strong> einer strafrechtlich ausgerichteten Kanzlei?</li>
</ul>
<p>Das Ganze ist bewußt kurz gehalten. Damit ein <em>normaler </em>Mensch es sich merken kann; Details kennt der <em>Verteidiger</em>. </p>
<p>Im Grunde geht es aber eigentlich noch viel kürzer: </p>
<ul>
<li><strong>Strafverteidiger informieren und Schweigen!</strong></li>
</ul>
<p>Alles andere ist verzichtbares Beiwerk und erschwert im Zweifel hinterher die Verteidigung.</p>
<p>Wenn in den Beiträge über die Sofortmaßnahmen doch noch etwas fehlen sollte: Weiter unten gibt’s Platz für Kommentare und Anregungen. TIA. </p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-hoenig.de/2012/unsere-sofortmassnahmen/' addthis:title='Unsere Sofortmaßnahmen' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_favorites"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_facebook"></a><a class="addthis_button_twitter"></a><a class="addthis_button_xing"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Der schreibt immer so was</title>
		<link>http://www.kanzlei-hoenig.de/2012/der-schreibt-immer-so-was/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 05:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Carsten R. Hoenig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Polizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus einem Durchsuchungsbericht: Befragt, ob er zu den Angaben Angaben abgeben wolle, erklärte er, dass er dazu jetzt bereit sei. Der Autor dieses Satzes hat die Hochschulreife. Jedenfalls auf dem <div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-hoenig.de/2012/der-schreibt-immer-so-was/' addthis:title='Der schreibt immer so was' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_favorites"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_facebook"></a><a class="addthis_button_twitter"></a><a class="addthis_button_xing"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus einem Durchsuchungsbericht:</p>
<blockquote><p>Befragt, ob er zu den Angaben Angaben abgeben wolle, erklärte er, dass er dazu jetzt bereit sei.</p></blockquote>
<p>Der Autor dieses Satzes hat die Hochschulreife. Jedenfalls auf dem Papier.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-hoenig.de/2012/der-schreibt-immer-so-was/' addthis:title='Der schreibt immer so was' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_favorites"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_facebook"></a><a class="addthis_button_twitter"></a><a class="addthis_button_xing"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Gefährdeter Richter</title>
		<link>http://www.kanzlei-hoenig.de/2012/gefaehrdeter-richter/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 05:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Carsten R. Hoenig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Richter]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gab „ein Wörtchen“ zu reden mit dem Richter. So ungefähr wußte ich, wo in den endlosen Fluren des Kriminalgerichts das Zimmer des Richters lag. Also machte ich mich auf <div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-hoenig.de/2012/gefaehrdeter-richter/' addthis:title='Gefährdeter Richter' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_favorites"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_facebook"></a><a class="addthis_button_twitter"></a><a class="addthis_button_xing"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gab „ein Wörtchen“ zu reden mit dem Richter. So ungefähr wußte ich, wo in den endlosen Fluren des Kriminalgerichts das Zimmer des Richters lag. Also machte ich mich auf den Weg und klapperte die Namensschilder an den Türe in dem Gebäudeteil ab. </p>
<p>Ich fand das Zimmer nicht. Die Geschäftsstelle teilte mir auf meinen Anruf dann die Zimmernummer mit. Der Name des Richters befand sich nicht an der Tür.</p>
<p>Er habe vor ein paar Wochen seinen Namen entfernen lassen, teilte mir der - erfahrene - Richter mit. Weil er eine „Morddrohung“ bekommen habe. Wegen einer Bußgeldsache. </p>
<p>Der Richter hatte einen Betroffenen zu einem Verwarnungsgeld in Höhe von 15 Euro wegen Falschparkens verurteilt. Bereits im Gerichtssaal habe der Verurteilte herumgetobt. Als dann der dritte Brief mit der Androhung empfindlicher Übel kam, wollte der Richter dann doch verbergen, wo ihn der Betroffene besuchen konnte. Die Dicke des Fells eines Strafjuristen ist nicht unendlich. </p>
<p>Nun gibt es zu den 15 Euro noch einen kräftigen <a href="http://dejure.org/gesetze/StGB/241.html" title="Bedrohung">Nachschlag</a>. </p>
<p>Und nachdem ich dem Richter meine aufrichtige Solidarität bekundet habe, verlief das Gespräch dann auch in freundlicher Atmosphäre mit einem erfreulichen Ergebnis. </p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-hoenig.de/2012/gefaehrdeter-richter/' addthis:title='Gefährdeter Richter' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_favorites"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_facebook"></a><a class="addthis_button_twitter"></a><a class="addthis_button_xing"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Ein etwas pickierter Beamter</title>
		<link>http://www.kanzlei-hoenig.de/2012/ein-etwas-pickierter-beamter/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 13:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Carsten R. Hoenig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Polizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kriminalbeamte ist zum Wohnort des Beschuldigten - nennen wir ihn Wilhelm Brause - angereist. Er hatte einen Durchsuchungsbeschluß für dessen Wohnhaus in der Tasche und wollte ihn gleich auch <div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-hoenig.de/2012/ein-etwas-pickierter-beamter/' addthis:title='Ein etwas pickierter Beamter' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_favorites"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_facebook"></a><a class="addthis_button_twitter"></a><a class="addthis_button_xing"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kriminalbeamte ist zum Wohnort des Beschuldigten - nennen wir ihn Wilhelm Brause - angereist. Er hatte einen Durchsuchungsbeschluß für dessen Wohnhaus in der Tasche und wollte ihn gleich auch vor Ort vernehmen. Der Beschuldigte war nicht zuhause, aber das war kein Hinderungsgrund für den Beamten, sich in der Wohnung umzusehen:</p>
<blockquote><p>Die Wohnung machte einen total verwahrlosten Eindruck; überall lagen ungewaschene Kleidungsgegenstände, Essensreste pp. herum. Auf einem vollkommen verdreckten Küchentisch wurden verschiedene geöffnete Briefumschläge ... gefunden. </p></blockquote>
<p>Die Durchsuchung war dann wohl recht schnell beendet. Man traf den Beschuldigten dann auf seiner Arbeitsstelle, ganz in der Nähe. Jetzt ging es nur noch um die Vernehmung, aber zurück in diese Küche? </p>
<blockquote><p>Aufgrund des verwahrlosten Zustandes des Hauses wurde Herr Brause befragt, ob auch eine Vernehmung in den Räumlichkeiten des PK Kleinkleckersdorf durchgeführt werden könne. Herr Brause stimmte zu. Gemeinsam in seinem Wagen fuhr der Unterzeichner mit Herrn Brause zu den Räumlichkeiten des PK Kleinkleckersdorf.</p></blockquote>
<p>Über den Zustand des Autos und olfaktorische Besonderheiten auf dieser Autofahrt schweigt der Kriminalbeamte sich aus. Vielleicht sollte ich ihn fragen, wenn er als Zeuge vor Gericht auftritt. Manchmal tun sie mir Leid, die Ermittler. </p>
<p><strong>Update:</strong><br />
<em>Ich bedanke mich für die zahlreichen Hinweise in den Kommentaren, per eMail und per Fax (!) auf meinen Rechtschreibefehler in der Überschrift. crh</em></p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-hoenig.de/2012/ein-etwas-pickierter-beamter/' addthis:title='Ein etwas pickierter Beamter' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_favorites"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_facebook"></a><a class="addthis_button_twitter"></a><a class="addthis_button_xing"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Hungriger Kriminalbeamter</title>
		<link>http://www.kanzlei-hoenig.de/2012/hungriger-kriminalbeamter/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 13:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Carsten R. Hoenig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Polizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus einem Durchsuchungsbericht: Im Arbeitszimmer wurden ein PC-Tower, ein Laptop, eine interne Laptopffestplatte sowie drei Firmenstempel aufgefunden. Da hatte Herr Freud wohl Hunger.<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-hoenig.de/2012/hungriger-kriminalbeamter/' addthis:title='Hungriger Kriminalbeamter' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_favorites"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_facebook"></a><a class="addthis_button_twitter"></a><a class="addthis_button_xing"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus einem Durchsuchungsbericht:</p>
<blockquote><p>Im Arbeitszimmer wurden ein PC-Tower, ein Laptop, eine interne Laptopffestplatte sowie drei Firmenstempel aufgefunden.</p></blockquote>
<p>Da hatte Herr Freud wohl Hunger. </p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-hoenig.de/2012/hungriger-kriminalbeamter/' addthis:title='Hungriger Kriminalbeamter' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_favorites"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_facebook"></a><a class="addthis_button_twitter"></a><a class="addthis_button_xing"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schlußfolgerung</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 13:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Carsten R. Hoenig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Polizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus einer Ermittlungsakte: Beim Betreten des Arbeitszimmer stellte ich fest, dass ein Netbook angeschaltet auf dem Sofa lag. Auf dem Bildschirm konnte ich eine laufende Gesprächsprotokollierung via ICQ (lnternet-Chat) lesen, <div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-hoenig.de/2012/schlussfolgerung/' addthis:title='Schlußfolgerung' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_favorites"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_facebook"></a><a class="addthis_button_twitter"></a><a class="addthis_button_xing"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus einer Ermittlungsakte:</p>
<blockquote><p>Beim Betreten des Arbeitszimmer stellte ich fest, dass ein Netbook angeschaltet auf dem Sofa lag. Auf dem Bildschirm konnte ich eine laufende Gesprächsprotokollierung via ICQ (lnternet-Chat) lesen, darin ist der Beschuldigte offensichtlich gewarnt worden, dass die</p>
<p style="text-align: center;"><strong>„bullen bei manni ... “</strong></p>
<p>(sind).</p>
<p>Der Unterzeichner nimmt an, dass hiermit die Polizei gemeint ist.</p></blockquote>
<p>Das ist das Ergebnis jahrelanger kriminalistischer Erfahrung. </p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-hoenig.de/2012/schlussfolgerung/' addthis:title='Schlußfolgerung' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_favorites"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_facebook"></a><a class="addthis_button_twitter"></a><a class="addthis_button_xing"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lösungsmittel bei der Staatsanwaltschaft</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 05:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Carsten R. Hoenig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Staatsanwaltschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Verteidigung beschwert sich unter anderem über die die „Sachbehandlung der Staatsanwaltschaft“: Noch bevor die Verteidigung zum Akteninhalt Stellung nehmen konnte, stellt die Staatsanwaltschaft das Verfahren am 18. Oktober 2011 <div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-hoenig.de/2012/loesungsmittel-bei-der-staatsanwaltschaft/' addthis:title='Lösungsmittel bei der Staatsanwaltschaft' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_favorites"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_facebook"></a><a class="addthis_button_twitter"></a><a class="addthis_button_xing"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Verteidigung beschwert sich unter anderem über die die „Sachbehandlung der Staatsanwaltschaft“:</p>
<blockquote><p>Noch bevor die Verteidigung zum Akteninhalt Stellung nehmen konnte, stellt die Staatsanwaltschaft das Verfahren am 18. Oktober 2011 begründungslos nach <a href="http://dejure.org/gesetze/StPO/170.html" target="_blank" title="&sect; 170 StPO">§ 170 II StPO</a> ein, erhebt dann sechs Tage später am 24. Oktober 2011 Anklage und teilt einen weiteren Tag später am 25. Oktober 2011 der Verteidigung mit, daß Anklage erhoben werde (nicht: „wurde“).</p>
<p>Die gesamte Korrespondenz führt die Staatsanwaltschaft per Briefpost; die überlangen Postlaufzeiten (innerhalb der Behörde) sind allen Beteiligten hinreichend bekannt, so daß mit Überschneidungen gerechnet werden mußte. Aus welchem Grunde Fax, Telefon oder eMail nicht genutzt werden, wenn es denn tatsächlich eilig gewesen wäre, ist nicht nachvollziehbar.</p></blockquote>
<p>Dem lag folgender Zeitablauf zugrunde:</p>
<p><a href="http://www.kanzlei-hoenig.de/wp-content/uploads/2012/01/Tabelle.jpg"><img src="http://www.kanzlei-hoenig.de/wp-content/uploads/2012/01/Tabelle550.jpg" alt="Tabelle" title="Tabelle" width="550" height="227" class="aligncenter size-full wp-image-23899 colorbox-23894" /></a></p>
<p>Die Generalstaatsanwaltschaft weist - erwartungsgemäß - die Beschwerde als unbegründet zurück:</p>
<blockquote><p>Ihrem Mandanten war bereits seitens der ermittelnden Kriminalpolizeidienststelle Gelegenheit zum rechtlichen Gehör gewährt worden (vgI. Bl. 38ff. d.A.), außerdem wurde Ihnen Akteneinsicht gewährt (vgl. Bl. 50f. d.A.). Ihnen wurde ebenso die Einstellung des Verfahrens wie auch dessen Wiederaufnahme mit dem Ziel der Anklageerhebung mitgeteilt (vgI. Bl. 53,63 d.A.), womit sowohl der Pflicht zur Gewährung rechtlichen Gehörs als auch bestehenden Informationspflichten gegenüber dem Verteidiger in vollem Umfang entsprochen wurde. </p>
<p>Weshalb der Dezernent sich hierzu eines anderen Übermittlungsweges als der üblichen Briefpost hätte bedienen sollen, ist hier nicht nachvollziehbar, zumal an dieser Sache - wie Sie zu Recht feststellen - nichts eilig war. </p>
<p>Übrigens kann vorliegend von überlangen Wegen innerhalb der Staatsanwaltschaft nicht die Rede sein, weil das Schreiben des Dezernenten vom 24. Oktober 2011 ausweislich des Erledigungsvermerks bereits am folgenden Tag gefertigt und abgesandt wurde und nach Ihrer Aufstellung am 27. Oktober 2011 bei Ihnen einging.</p></blockquote>
<p>Irgendwie reden der Verteidiger und der General aneinander vorbei, habe ich so den Eindruck. Ob das an den Lösungsmitteln in dem Altpapier liegt, auf das die Botschaften der Kavallerie gedruckt werden? </p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-hoenig.de/2012/loesungsmittel-bei-der-staatsanwaltschaft/' addthis:title='Lösungsmittel bei der Staatsanwaltschaft' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_favorites"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_facebook"></a><a class="addthis_button_twitter"></a><a class="addthis_button_xing"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Grünes Paulchen-Panther</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 08:12:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Carsten R. Hoenig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Grünen-Fraktionschef Siegfried Benker forderte die Staatsanwaltschaft auf, das Abspielen der Paulchen-Panther-Melodie als „Unterstützung einer terroristischen Vereinigung“ zu verfolgen. Die Süddeutsche Zeitung berichtet über einen bayerischen Rathauspolitiker. Für so einen Spruch <div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-hoenig.de/2012/gruenes-paulchen-panther/' addthis:title='Grünes Paulchen-Panther' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_favorites"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_facebook"></a><a class="addthis_button_twitter"></a><a class="addthis_button_xing"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Grünen-Fraktionschef Siegfried Benker forderte die Staatsanwaltschaft auf, das Abspielen der Paulchen-Panther-Melodie als „Unterstützung einer terroristischen Vereinigung“ zu verfolgen. </p></blockquote>
<p>Die <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/neonazi-demo-in-muenchen-rechtsradikale-spielen-paulchen-panther-1.1264213" title="Süddeutsche Zeitung" target="_blank">Süddeutsche Zeitung</a> berichtet über einen bayerischen Rathauspolitiker. </p>
<p>Für so einen Spruch kann man schonmal 5 mg Haldol® geben. </p>
<p>(<em>Weiteren - ernst zu nehmenden - Hintergrund zur Begleitmusik in einem tatsächlich nur schwer zu ertragenden Zusammenhang <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/rechtsradikale-spielen-paulchen-panther-empoerend-aber-nur-schwer-zu-bestrafen-1.1265111" title="Süddeutsche Zeitung" target="_blank">gibt es hier</a>.</em>) </p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-hoenig.de/2012/gruenes-paulchen-panther/' addthis:title='Grünes Paulchen-Panther' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_favorites"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_facebook"></a><a class="addthis_button_twitter"></a><a class="addthis_button_xing"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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